Jones trainiert wieder bei Schalke
26.07.2011 | 17:12 Uhr 2011-07-26T17:12:37+0200
Gelsenkirchen. Jermaine Jones hat am Dienstagnachmittag in Schalke wieder das Training aufgenommen. Doch die sportliche Perspektive des Rückkehrers ist ungewiss. Trainer und Sportdirektor würden den Großverdiener am liebsten verkaufen.
Die erste Einheit mit der Mannschaft dauerte nur 36 Minuten: Weil Jermaine Jones im Schalker Kader für das Benefizspiel am Dienstagabend beim MSV Duisburg stand und dort eine gute Stunde lang zum Einsatz kam, war das Training für ihn am Dienstagnachmittag nur eine Art Kurzprogramm. Aber es war das erste Mal seit mehr als einem halben Jahr, dass der Rückkehrer wieder mit der Schalker Mannschaft auf dem Platz stand und das Passspiel übte.
Es wird eine ganz spannende Frage, wie Trainer Ralf Rangnick in Zukunft mit Jones umgeht, welche Rolle der kampfstarke Mittelfeldspieler in Schalke überhaupt noch bekommen wird. In der Rückrunde war Jones an die Blackburn Rovers ausgeliehen, doch trotz ansprechender Leistungen hat der englische Premier-League-Klub Schalke kein offizielles Kaufangebot für den 29-Jährigen unterbreitet. Ein möglicher Grund: Jones ist im Unterhalt kein ganz billiger Spieler. Sein Jahresgehalt wird auf vier Millionen Euro geschätzt; in Schalke hat er noch einen Vertrag bis 2014.
Kein Abnehmer in Sicht
Es ist ein offenes Geheimnis , dass Ralf Rangnick dieses Geld lieber für einen weiteren Neuzugang ausgeben würde. Vor zweieinhalb Wochen hielt er sich bezüglich der sportlichen Perspektiven für Jones bedeckt und sagte: „Jermaine Jones hat in Schalke noch einen Vertrag. Ob das in zwei Wochen auch noch so ist, wird man sehen.“ Doch die unterschwelligen Hoffnungen, einen Abnehmer für den US-Nationalspieler zu finden, erfüllten sich bislang nicht. Manager Horst Heldt kann seit Wochen nur das Gleiche berichten: Nämlich, dass es keinerlei Angebote oder Anfragen für Jones gibt.
Heldt betont deswegen, dass sich Jones nun dem Konkurrenzkampf im Schalker Mittelfeld stellen soll. Er eröffnet dem früheren Frankfurter damit auch wieder eine Perspektive in Schalke. Denn ein Jermaine Jones in Bestform könnte Schalke sicher auch heute noch weiterhelfen. Derzeit hat auf seiner Position im defensiven Mittelfeld Joel Matip die Nase vor Peer Kluge – doch das Anforderungsprofil als einziger Sechser vor der Abwehr passt genau zu den Qualitäten von Jones. Es wird spannend, ob Rangnick dem 29-Jährigen diese Chance noch einmal einräumt. Jones selbst wollte sich dazu am Dienstagnachmittag nicht äußern. Nach dem Training hatte er keine Lust dazu.

10:16
@#41
Gute Einschätzung, aber der Vergleich hinkt natürlich. Da der Fußballprofi meistens schon nach einer Saison finanziel ausgesorgt hat. Neben dem Gehalt sind auch noch Sponsorengelder usw. zu den Einnahmen zu zählen. Nicht zu vergleichen mit Ottonormalbeschäftigter.
21:40
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18:34
#37
Das hat m.E. nichts damit zu tun, ob jemand Profifußballer ist oder nicht. Stellt dir vor, du bist 60 Jahre alt und gehst auf die Rente zu. Du verdienst 3000 Euro im Monat. Jetzt kommt ein neuer Arbeitgeber, der dir 10.000 Euro im Monat für 5 Jahre bietet. Du wirst nach einem Jahr nicht mehr gebraucht und hast noch 4 Jahre bis zur Rente. Würdest du freiwillig auf die 10.000 Euro für dutzende Monate verzichten? Ich nicht! Ein Fußballprofi verdient halt nur ein paar Jahre Geld, dann muss er ausgesorgt haben.
16:55
@39
Würde mich freuen, wenn ich Unrecht hätte, es gibt aber viele unerfreuliche Parallelen. Hoffe Du behälst Recht.
16:29
#37 Ich finde es schon sehr voreilig, Streit und Jones über einen Kamm scheren zu wollen. Es ist doch legitim, dass Jones seinen Vertrag erfüllen und weiter für Schalke Fussball spielen möchte. Ich denke, er wird auf jeden Fall versuchen, Rolf Rangnick davon zu überzeugen, dass es ein Fehler wäre, ihn zu verkaufen. Ich glaube nicht, dass er sich hängen lässt. Und falls er es nicht schaffen sollte, in die Startelf zu kommen, bleibt er halt so. Wenn doch nun mal keine Angebote für ihn vorliegen, was soll er denn tun? Seinen Vertrag auflösen und auf eine große Menge Geld verzichten? Schalke hat den Vertrag ebenso unterschrieben wie Jones!
15:56
Auf jeden fall behalten
15:19
Die Fähigkeit des Managements, die Entwicklung von Spielern treffend zu prognostizieren, ist doch eine der langfristigen erfolgsentscheidenden Fähigkeiten im Fussball. Ein feines Gespür kann mit der Meisterschaft belohnt werden, siehe Kloppo in Dortmund oder den Verein verbrannte Mios kosten, siehe Asa, Jones, Streit in Schalke.
Sowohl juristisch wie auch aus Sicht der persönlichen Einkommensmaximierung mag das Verhalten von Streit und Co. nachvollziehbar sein, ich bin aber sicher, dass ein echter Vollblutfussballer seine Zeit niemals auf der Tribüne oder in der 2. Mannschaft absitzen würde. Irgendeine Lösung würde sich immer finden, siehe Asa.
Jones und Streit scheinen da andere Typen zu sein.
15:16
#33,34
... und SCHMERZT meinen Augen...
14:22
#33 34
Deine Feststelltaste klemmt...
14:14
APROPO JONES MATIP UND KLUGE
DA WÜRDE ICH KLUGE VORZIEHEN WEIL DER ECHTEN BISS LETZTE SAINSON GEZEIGT HAT UND IM TEAMGEFÜGE KLASSE WAR !
DAS TEAM S 04 MUSS STIMMEN NICHT EIN SOLOSPIELER
MATIP IST ELEGANT ABER WENIGER BISS
JONES IST EIN KÄMPFER ABER HAT EIN ZU GROSSES EGO DAS MUSS IM TEAM WEG SEIN UND ODER UNTERGEORDNET
RALF RANGNIK DA HASTE NOCH VIEL PSYCHOARBEIT VOR DIR !!!