Huntelaars Degradierung wäre ein Signal an alle Schalker

Seit fünf Monaten ohne Treffer in der Bundesliga: Klaas-Jan Huntelaar.
Seit fünf Monaten ohne Treffer in der Bundesliga: Klaas-Jan Huntelaar.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Fünf Monate ohne Bundesligatreffer sind zu viel. Im Kampf um Europa dürfen alte Verdienste nicht zählen. Huntelaar gehört auf die Bank.

Essen.. Mit sieben Jungs aus der „Knappenschmiede“ in der Startelf machte S04 beim 1:1 in Wolfsburg schon deutlich mehr Betrieb als in den blutleeren Spielen zuvor. Die königsblaue Torkrise beendete der 19-Jährige Leroy Sané mit einem herrlich unbekümmerten Solo-Lauf. Erst rannte er, als ginge es um sein Leben, dann setzte er nochmal nach und bewahrte vor dem Kasten schließlich auch die Nerven. Mal ganz ehrlich: Das hätte Klaas-Jan Huntelaar nicht (mehr) geschafft.

Der „Hunter“ ist längst vom Jäger zum (Minuten-)Sammler geworden. Der Niederländer könnte sich weiß Gott nicht beschweren, wenn er nach fünf Monaten ohne Bundesliga-Treffer jetzt mal zuschauen müsste. Taktisch passt Sané, der spätestens jetzt einen Stammplatz bekommen sollte, zwar besser auf die Position des ebenfalls formlosen Choupo-Moting – aber das allein rechtfertigt noch keine Einsatzgarantie für Huntelaar.

Auch der Zeitpunkt passt für Di Matteo

Ihn auf die Bank zu setzen, wäre auch noch mal ein Signal an alle: Alte Verdienste oder dicke Gehälter spielen im Kampf um die Europa-League-Qualifikation keine Rolle! Und der Zeitpunkt passt ebenfalls: Huntelaars letzter Ligatreffer war im Hinspiel gegen Mainz.

Lesen Sie hier das Contra: Huntelaars Mitspieler sind jetzt gefragt