Heldt schwärmt von Schalkes Top-Transfer Choupo-Moting

Choupo-Moting erzielte gegen Wolfsburg einen Doppelpack
Choupo-Moting erzielte gegen Wolfsburg einen Doppelpack
Foto: imago
Am Dienstag trifft Schalke in der Champions League auf den FC Chelsea. Für die nötigen Tore sollen Klaas-Jan Huntelaar und Top-Transfer Eric Maxim Choupo-Moting sorgen. In unseren Schalke-Splittern geht es außerdem um die Uefa Youth League und die Einführung der Torlinientechnik in Deutschland.

Gelsenkirchen.. Am Samstag nach dem 3:2-Erfolg über den VfL Wolfsburg hatte sich Schalke-Manager Horst Heldt nicht geäußert. Am Montag redete Heldt nach der Pressekonferenz dagegen ausführlich über den nächsten Gegner FC Chelsea (Dienstag, 20.45 Uhr, live in unserem Ticker), die neue Taktik von Roberto Di Matteo - und auch über den Top-Transfer Eric Maxim Choupo-Moting: "Er ist ein Instinktfußballer, hat einen enormen Einsatzwillen und ist sehr mannschaftsdienlich." Vor allem das Tor zum 2:0 begeisterte Heldt: "Beim zweiten Tor habe ich erst gedacht, der Ball wäre noch abgefälscht worden. Aber da war keiner mehr dran. Das hat er schon toll gemacht."

Dass Choupo-Moting am Samstag trotz einer vorangegangenen Länderspielreise spritzig wirkte, hatte Schalke auch Kameruns Nationaltrainer Volker Finke zu verdanken. Der hatte Choupo-Moting schon nach dem ersten Spiel zurück nach Deutschland geschickt, offiziell wegen einer leichten Verletzung. "Es war Gold wert, dass Eric das zweite Spiel nicht gemacht hat. Danke an Volker Finke, der das auch so gesehen hat", erklärte Heldt.

Grundsatz-Entscheidung über technische Hilfsmittel

Am 4. Dezember entscheidet die DFL in Frankfurt erneut über die Einführung der Torlinientechnik in der Bundesliga. Bei der ersten Entscheidung hatte Heldt dagegen gestimmt. An seiner Meinung hat sich nichts geändert. "Es gibt keine neuen Erkenntnisse. Wir werden uns beraten und dann eine Entscheidung treffen", sagte Heldt.

Der Manager ruft seine Kollegen in der Bundesliga dazu auf, weiterzudenken: "Wir müssen eine Grundsatzentscheidung treffen: Macht man den Fußball offen für technische Hilfsmittel oder nicht? In Holland gibt es schon das Pilotprojekt mit dem Video-Schiedsrichter. Die Torlinientechnik ist ein eher kleines Thema, da gibt es alle zehn Spiele mal ein, zwei Entscheidungen." Das heißt aber nicht, dass Heldt den Videobeweis zwingend befürwortet: "Ich hätte auch nichts dagegen, wenn man sagt, dass alles bleibt wie es ist."

Schon am Dienstagmittag trifft die U19 der Schalker in der Uefa Youth League auf den FC Chelsea. Anstoß ist um 13.30 Uhr auf dem Stimberg in Oer-Erkenschwick.

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