Geis über Breitenreiter: "Der Trainer erreicht uns"

Der Erfolg in Darmstadt soll das Gemurmel um Trainer Breitenreiter auf Schalke etwas beruhigen.
Der Erfolg in Darmstadt soll das Gemurmel um Trainer Breitenreiter auf Schalke etwas beruhigen.
Foto: Bongarts/Getty Images
Was wir bereits wissen
Der 2:0-Erfolg in Darmstadt dürfte die Gemüter auf Schalke vorerst beruhigen. Geis stellte klar, dass es kein Problem mit Trainer Breitenreiter gäbe.

Darmstadt.. Schalkes Mittelfeldspieler Johannes Geis wertete den 2:0-Sieg in Darmstadt auch als Antwort auf die Diskussionen um Trainer Andre Breitenreiter. “Wenn der Trainer uns nicht erreichen würde, könnten wir nicht so ein Spiel abliefern”, sagte Geis. Wir haben die Stimmen zum Sieg gesammelt.

Einzelkritik Schalkes Trainer André Breitenreiter: “Heute galt es nicht, einen Schönheitspreis zu gewinnen. Es waren schwierige Rahmenbedingungen, die galt es anzunehmen, und das haben die Jungs tadellos über 90 Minuten gemacht. Der Sieg war deswegen wichtig, weil wir in der letzten Woche gegen Werder Bremen drei Punkte liegen gelassen haben, die wollten wir wieder zurückholen. Nur darum ging es, und um nichts anderes. Die Jungs haben über 90 Minuten fast fehlerfrei gespielt, das war ein Maßstab für das Defensivverhalten. Das müssen wir jede Woche erwarten.”

Darmstadts Trainer Dirk Schuster: “Die zwei Tore zeigen die hohe Qualität der gegnerischen Mannschaft. Ich habe Schalke noch nie so schnell wieder hinten erlebt wie heute, eigentlich hatten wir leichte Schwächen im Umschaltspiel ausgemacht. Wir selbst hatten eine hohe Fehlerquote heute, haben kaum zweite Bälle gewonnen. Wir können froh sein, dass wir mit 2:0 nach Hause gehen.

Johannes Geis: “Das war ein enorm wichtiger Sieg auf einem enorm schwer zu spielenden Platz. Wir wussten: Wenn wir nicht gewinnen, verlieren wir ein bisschen den Anschluss. Jetzt haben wir 30 Punkte und haben Gladbach überholt.”

Breitenreiter Geis zur Kritik an Trainer Breitenreiter: “Wer heute gesehen hat, wie wir spielen und uns anfeuern, da brauchen wir das Thema gar nicht anzusprechen. Jeder steht für den anderen ein, wir feuern uns gegenseitig an, der Trainer erreicht uns. Und ich denke, wenn er uns nicht erreichen würde, dann hätten wir nicht so ein Spiel abliefern können. Natürlich wollten wir das nicht auf uns sitzen lassen. Wir wollten jedem zeigen, wer Schalke 04 ist.”

Max Meyer: “Wir haben das heute sehr gut gemacht, haben unsere Chancen eiskalt genutzt. Meine Leistung sollen andere bewerten, ich halte mich da raus. Ich weiß ohnehin nicht, ob man das an Toren oder Vorlagen messen kann.”

Leroy Sane: “Jeder Spieler war hoch konzentriert auf einem Platz, auf dem man eigentlich gar keinen Fußball spielen kann.”