Für Löw ist Schalkes Draxler ein Nationalspieler der Zukunft
07.05.2012 | 18:39 Uhr 2012-05-07T18:39:00+0200
Essen. „Zu jung“ ist für den Bundestrainer kein Kriterium. Deshalb hat er Schalkes Top-Talent überraschend in sein erweitertes Aufgebot für die bevorstehende Europameisterschaft berufen. „Julian hat enorm viel Potenzial und eine hohe Spielintelligenz“, schwärmt Joachim Löw.
Der Gelsenkirchener Gesamtschüler Julian Draxler hat am Montagvormittag wieder einiges gelernt. Vor allem, dass er sich in dem Paralleluniversum, in dem er Fußballprofi ist, besser auf keine Planung verlassen sollte. Ursprünglich hatte sich der 18-Jährige darauf eingestellt, an diesem Dienstag mit dem Bundesligateam des FC Schalke 04 zur Saisonabschluss-Tour nach New York zu düsen. Jetzt ist Flexibilität gefragt: Denn der Junge aus Gladbeck darf sich ab Freitag auf Sardinien bewegen, auf DFB-Einladung. Bundestrainer Joachim Löw hat das königsblaue Top-Talent überraschend in sein 27-köpfiges erweitertes Aufgebot für die bevorstehende Europameisterschaft in Polen und der Ukraine berufen.
Am Montagmittag gab Löw seine Auswahl in Rastatt bekannt , erst am Vormittag hatte Draxler von seinem Glück erfahren. In der großen Pause, als er seine Mailbox abhörte. Klar, dass er die Nachricht kaum fassen konnte, die ihm der Bundestrainer hinterlassen hatte. „Die Nominierung kam für mich völlig unerwartet“, versicherte der Jungprofi, und man darf es ihm glauben.
Stevens hat das Talent nie verheizt
Die Berufung des offensiven Mittelfeldspielers ist erstaunlich, wie es jene der Dortmunder Rasen-Rakete David Odonkor vor der Heim-WM 2006 war. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied. Damals war es eine Not-Maßnahme: Hätte Jürgen Klinsmann ein gesunder Sebastian Deisler zur Verfügung gestanden, wäre über Odonkor nie diskutiert worden. Diesmal ist das Aufgebot qualitativ hochwertig besetzt, die Hinzunahme von Draxler ist bereits ein kluger Vorgriff auf die Zukunft.
Der Bundestrainer hat Schalkes Top-Talent in das erweiterte Aufgebot für die Europameisterschaft berufen. Es ist ein kluger Vorgriff auf die Zukunft. Ein Kommentar.
Draxler, das muss betont werden, könnte derzeit immer noch für Schalkes A-Junioren spielen. Auf Schalke ist es gelungen, die richtige Balance zwischen Fordern und Fördern zu finden, Trainer Huub Stevens hat das Talent nie verheizt. Jetzt steht die nächste Entwicklungsstufe an. Draxler könnte Raúls Position übernehmen. Er würde sie aber anders interpretieren. Mehr als Zehner, als Spielmacher im klassischen Sinn. Torgefahr nicht ausgeschlossen.
„Julian hat enorm viel Potenzial und eine hohe Spielintelligenz“, schwärmt Löw. Für ihn gibt es das Kriterium „zu jung“ ohnehin nicht, er warf schon das Dortmunder Ausnahmetalent Mario Götze im A-Jugendalter ins internationale Rennen. Auch mit Draxler kann er nichts falsch machen. Diese beiden Jungs haben so viel Gefühl in den Füßen, dass sie mit den Zehen Vasen töpfern könnten. Sollte es aktuell noch Ausfälle geben, wäre es kein Risiko, auch dem Schalker die Turnierteilnahme zuzutrauen.
Harte Tiefschläge der Ausbootung
Nach der EM wird Draxlers Zeit in der Nationalmannschaft ohnehin kommen – sollte er wie drei weitere Spieler noch gestrichen werden, muss es ihn nicht schmerzen. Andere hingegen werden es schwer haben, den Tiefschlag der Ausbootung zu verkraften. Dennis Aogo, Simon Rolfes, Christian Träsch, Patrick Helmes, Mike Hanke und Stefan Kießling hatten im Gegensatz zu Julian Draxler auf eine Nominierung spekulieren dürfen.
Besonders hart dürfte die Nichtberücksichtigung den Dortmunder Kevin Großkreutz getroffen haben. Dass ihm auf seiner Position vorne links auch noch ausgerechnet ein Neuling aus Schalke vorgezogen wurde. . .

15:05
@#4: Ich bezeichne mich nicht als Fußballexperten, kenne die Antworten auf diese Fragen aber trotzdem.
Weidenfeller macht in der Bundesliga zweifelsfrei einen guten Job. Auf dem internationalen Parkett jedoch war davon bisher nichts zu sehen. Internationale Erfahrung sollte ein Nationaltorwart aber mitbringen. Da der BVB aber vorzugsweise nur bis zur Winterpause in der CL, bzw. EL spielt, konnte er bisher noch keine nennenswerte internationale Erfahrung sammeln.
Das gleiche trifft auch auf Großkreutz zu. Julian Draxler hat mit seinen 18 Jahren deutlich mehr internationale Erfahrung zu bieten, als Weidenfeller und Großkreutz zusammen. Hinzu kommt sein unfaires und unprofessionelles Benehmen. Die Nationalmannschaft vertritt unser Land. Für einen Großkreutz muss man sich schämen. Das geht doch nicht!!! ;-P
11:55
Ist doch schön für den Jungen, dass er mitdarf. Ob Blauer oder nicht. Und wenns dir wirklich so schwer fällt kannst du dich damit trösten, das der BVB der blauen Scoutingabteilung erst erklären musste wie gut er ist.
Ich als BVBFan kann locker damit leben, dass er dabei ist. Vielleicht reichts ja für den EM Kader!
11:51
Ich weiss nicht was ich davon halten soll...
11:22
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07:11
***** bleibt ganz sicher dahoam.
Warum Löw stellenweise nur auf ein B-Team setzt (ohne Kevin Großkreutz und vor allen Dingen ohne Deutschlands wahre Super-Nummer-1 Roman Weidenfeller - die Statistiken der letzten Jahre lügen nicht!) bleibt unter richtigen Fußball-Experten ein Rätsel.
So ist nur Platz 2 drin.... Schade Herr Löw.
Träum weiter.
BWG
Und die richtigen Fussballexperten sitzen natürlich nur in Dortmund - lächerlich diese Überheblichkeit!
Ach so, habe noch vergessen dass Großkreutz natürlich ein Experte ist, leider nur für Provokation und schlechtes Benehmen - der Typ gehört in die Kreisklasse!
06:00
Der erste den Löw aussortiert ist Draxler.
01:58
Wie man ja bereits weis jagt Barcelona Deutsche Talente - nicht nur Ter Steegen auch auf Draxler sollen sie ein Auge geworfen haben - ein Angebot geben diese jetzt noch nicht ab - sie warten bis die Verträge auslaufen denn dann sind die Spieler genau in der richtigen Entwicklungsphase und eine Ablöse gibt es dann auch nicht mehr. Ich möchte wetten das Draxler in 2- 3 Jahre 20- 30 Millionen wert sein dürfte
21:42
Ich freue mich für Julian und Benny, aber auch für Ilkay, Bender Hummels, Schmelzer und Götze, denn sie haben es sich verdient. Das KG nicht nominiert wurde hat er sich selber zu zuschreiben. JL achtet nicht nur auf fussballerische Fähigkeiten, sondern auch wie sich ein Spieler benimmt. Da hat sich KG selber ins Abseits gestellt, vor allem da es auf der linken Seite genug Auswahl gibt. Vielleicht lernt er daraus, was ich allerdings bezweifele.
BWG
Freu mich auch für Julian und Benny, natürlich genauso wie für die 5 Borussen. Allerdings habe ich keine Zweifel daran, dass sich Kevin ändert. Er hat sich nach Fürth selbst einen Maulkorb gegeben und bei aller Subjektivität, die ich für den BVB habe, glaube ich dennoch, dass er langsam kapiert, was richtig und falsch ist. Er ist und bleibt der grösste Fan seiner eigenen Mannschaft und trägt sein Herz auf der Zunge. Leider (?) nicht immer stromlinienförmig, manchmal recht ungeschickt und total direkt.
Nur eins sollten alle Kritiker mal überdenken...wie waren wir denn mit 19? 20? 23? Die grossen Diplomaten? Also ich für meinen Teil gebe gern zu, dass ich in dem Alter offen und unverblümt meine Meinung rausgehauen habe, ohne Rücksicht auf Verluste und alles hätte werden können, nur nicht Anwärter im Auswärtigen Amt mit wohlgeschliffenen Worten und Ansprachen im allerfeinsten Diplomaten-Deutsch....
Also geben wir ihm doch eine Chance :-)
Und vielleicht entwickelt er sich "geistig" weiter und läßt sich nicht immer von den Medien vorführen, denn die werden immer wieder versuchen ihm blöde Sprüche aus der Nase zu ziehen. Dann hat er nach der EM vielleicht auch eine zweite Chance in der Nationalmannschaft verdient.
BWG
Wer redet hier eigentlich von dem "Ober-Lügner KG? Es ist nicht nur in seinen Aussagen, sondern auch fussballerisch auf einem ganz niedrigen Niveau und der DFB tut gut daran, diesen A....... nicht in die Nati zu berufen. Ich habe an anderer Stelle schon einmal gesagt, Lügner und Rassisten haben in der Nati nichts zu suchen.
Und an die Lady208......
sich hinter Frauennamen zu verstecken, ist so typisch für Dich , Westfalenbvb. Tu Dich mit dem Maskottchen zusammen dann haben wir wieder die Zweifaltigkeit.....ächz......
Ich denke, auch die fairen Dortmunder User kotzt das an.
man kann über KG ja sagen was man will, aber bestimmt nicht, dass er ein Rassist ist.
Sein Berater ist Grieche, sein Friseur Türke und sein bester Kumpel in der Mannschaft ist Shinji Kagawa.
Ich würde wetten, dass er Asa auch nicht rassistisch beleidigt hat, war wohl eher eine Retourkutsche für die dummen Sprüche die Asa vor dem Spiel raus gehauen hat.
Mich als fairen Fan und User kotzt vor allem so ein Kommentar an. Der trieft nur so von haltlosen Unterstellungen und Beleidigungen. Es ist immer wieder lachhaft, wie hier User selbst übelste Beleidigungen ausstoßen. Wen hat denn Großkreutz beleidigt? Euren Asamoah vielleicht? Du kennst wahrscheinlich auch den genauen Wortlaut, oder?!
Ansonsten hat er im Winter mal gesagt, dass er glaubt, dass die "Blauen" eh kein Meister werden. Abgesehen davon, dass er vollkommen richtig lag, ist das wohl keine Beleidigung. Was anschließend in diesem Forum an übelsten Beschimpfungen deinesgleichen hier abgesondert wurde, war nicht mehr feierlich. Also würd ich mir erstmal an die eigene Nase fassen, aber dazu bedarf es einer gewissen Fähigkeit zur Selbstreflektion, die wahrscheinlich nicht vorhanden ist!
Ich könnte mir ja jetzt die Mühe machen hier anzumerken, welche überführten Lügner mit Schalker Stallgeruch so in der Nationalmannschaft gespielt haben, aber die Mühe ist es nicht wert!!!
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greift um sich. Anderen beim Feiern zuschauen ist schon schwer, aber wenn´s dann noch der ungeliebte Nachbar ist, ist es erst recht zum heulen. Als wenn das noch nicht Schmach genug ist, darf sich, der vor allem bei Schalker allseits beliebte, Kevin Großkreutz bereits zum zweiten Mal Deutscher Meister nennen!
Ein Trost dürfte vielleicht seine Ankündigung sein, dass er sich vorerst mit Kommentaren in Richtung Schalke zurückhalten wird. Er hatte auch die Größe, die Aktion gegenüber Asamoah als Fehler einzusehen. Auf dem Platz ist Großkreutz übrigens in Sachen Fairness ein absolutes Vorbild. Bei seinen 31 Spielen in der Liga in dieser Saison bekam er nur einmal die gelbe Karte. Bei Schalke gibt es da einen Spieler, der bei 20 Einsätzen 14 mal Gelb sah und mehr als einmal knapp am Platzverweis vorbei schrammte. Nicht zu vergessen die unschöne Szene im Pokal gegen Reus.
Und hier geht´s zum Königs-Blues:
http://www.spottschau.com/images/spottschau/big/491_100dpi.jpg