FC Schalke 04 darf nicht alles auf eine Karte setzen

Wilmots allein? Besser nicht! Schalke sollte bei der Trainersuche immer auch ein Auge auf Leute wie den Augsburger Markus Weinzierl werfen.
Wilmots allein? Besser nicht! Schalke sollte bei der Trainersuche immer auch ein Auge auf Leute wie den Augsburger Markus Weinzierl werfen.
Foto: Imago
Was wir bereits wissen
Es wäre fahrlässig von den Schalker Verantwortlichen, sich bei der Trainersuche nur auf einen Kandidaten einzuschießen. Ein Kommentar.

Essen.. Vor eineinhalb Jahren, als Jens Keller den FC Schalke 04 nur auf Bewährung in die dann doch noch äußerst erfolgreiche Rückrunde führen durfte, schauten sich die Verantwortlichen der Königsblauen sicherheitshalber auf dem Trainermarkt um. Einer von denen, zu denen sie Kontakt hatten, war der legendäre Bremer Thomas Schaaf.

Schalke sehnt sich nicht nach Schaaf

Zufällig ist der Routinier gerade jetzt, da Schalke nach dem Ende der unsäglichen Ära von Robert Di Matteo einen neuen Trainer sucht, wieder zu haben, Schaaf warf in Frankfurt die Brocken hin. Für spektakulären Offensivfußball steht er auch – und trotzdem gilt er nun nicht als Typ, nach dem sich ganz Schalke sehnt. Der Neue muss einer sein, der die Mannschaft und die Menschen auf Anhieb mitreißen kann.

Trainersuche Womit wir bei Marc Wilmots wären. Der Herzensschalker trainiert jedoch Belgiens Nationalmannschaft, das erschwert das Werben erheblich. Klar ist aber: Sollte er sein tolles Team überhaupt verlassen, dann nur für diesen Verein. Schalke kann aber nicht allein auf Wilmots setzen und muss weitere Trainer im Visier haben. Es wäre fahrlässig, nicht auch mal bei einem wie Markus Weinzierl nachzuforschen. Der Augsburger Überflieger wäre auch so einer, den garantiert alle mit offenen Armen empfangen würden.