Farfans Rückkehr belebt Schalkes Spiel
05.02.2012 | 21:14 Uhr 2012-02-05T21:14:10+0100
Gelsenkirchen. Jefferson Farfan ist zurück. Im Spiel gegen Mainz 05 kam der Schalker in der zweiten Hälfte ins Spiel - und Schalke schaffte noch den Ausgleich zum 1:1. Die Beziehung zum Klub bleibt belastet. Nach dem Spiel verschwand Farfan fast ungesehen.
Einige Zentimeter nur - und Jefferson Farfan wäre endgültig zum Mainzer Vereinsfeind Nummer 1 geworden. Sowie zum Helden des Tages in Königsblau. Doch der Ball, er klatschte knapp neben dem Pfosten gegen die Werbebande und kullerte lediglich von hinten ans Tornetz. Farfan und Schalke 04 rauften sich die Haare.
Knapp drei lange Monate hatte der Peruaner dem Fußball-Bundesligisten wegen einer während eines Länderspiels erlittenen Innenband-Teilruptur im linken Knie gefehlt. Knapp drei Monate, in denen er Schalke nicht durch seine Sturmläufe im rechten, offensiven Mittelfeld verzückte, sondern mehr durch seine - na ja, frechen - finanziellen Forderungen in den Verhandlungen über eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrags verärgerte.
Die Vertragsparteien knuddelten sich kaum
Diese 73. Minute im Spiel gegen den FSV Mainz 05 , sie hätte die auf das Minimum beschränkte Beziehung wieder festigen können. Weil Farfan das Tor aber aus knapp 20 Metern knapp verfehlte, es nach 90 Minuten beim 1:1 blieb, knuddelten sich auch die Vertragsparteien nach der Partie kaum. „Wir haben immer gesagt, dass wir die Saison mit ihm zu Ende spielen wollen, weil er uns helfen kann, wenn er wieder fit ist“, sagte Horst Heldt also, „und das hat er gegen Mainz angedeutet.“
Ciprian Marica traf in Köln zweimal und durfte deshalb auch gegen Mainz 05 beginnen. Doch nach schwachen 45 Minuten wurde der Bulgare zur Pause ausgewechselt. Auch sein Sturmpartner Klaas-Jan Huntelaar blieb 1:1 am 20. Bundesliga-Spieltag blass. Die Königsblauen in der Einzelkritik.
Angedeutet.
Der Manager hätte den 27-Jährigen durchaus lobender erwähnen können. Denn nach einer schwachen ersten Halbzeit der Königsblauen hatte Trainer Huub Stevens zum Wiederanpfiff neben Jose Manuel Jurado auch Farfan eingewechselt, hatte Chinedu Obasi aus dem rechten ins linke Mittelfeld beordert und so das Schalker Spiel belebt. „Für unsere Mannschaft ist es gut, einen so guten Spieler zurückzubekommen“, erklärte Stürmer Klaas-Jan Huntelaar über Farfan. Verteidiger Christian Fuchs sagte: „Es ist super, dass Jeff wieder da ist. Wir brauchen ihn, weil er den nötigen Schwung mitbringt.“
Heldt jedoch äußerte sich weniger euphorisch.
Die zweite Halbzeit war laut Höwedes "okay"
Anders als im Hinspiel, als der Peruaner ebenfalls nach einer Verletzungspause sein Comeback feierte und nach seiner Einwechslung zur Halbzeit die Aufholjagd einleitete, die aus einem 0:2 noch ein 4:2 werden ließ, blieb am Samstag auch bei ihm Luft nach oben. „Es war ein Dämpfer heute“, sagte Kapitän Benedikt Höwedes, der nach seinem Jochbeinbruch mit einer Gesichtsmaske spielte. „Die zweite Halbzeit war okay - aufgrund der ersten Halbzeit hätten wir den Sieg nicht verdient gehabt.“
Nach dem 1:1 gegen den FSV Mainz 05 gaben sich die Spieler des FC Schalke 04 selbstkritisch. Manager Horst Heldt fand die Stimmung in der Arena "irritierend." "Das ist vielleicht der Erwartungshaltung geschuldet", sagte Heldt. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.
Farfan schwieg, verschwand fast ungesehen. Und auch mit Horst Heldt redete er, seitdem Schalke das Angebot zurückzog, nicht mehr - über einen Anschlusskontrakt. Noch hält der Manager die Türen zwar offen, wartet aber nicht.
„Wir haben ja auch ein paar andere Offensivspieler“, sagte Heldt. Zum Beispiel Chinedu Obasi, der nicht nur mit seinem Treffer zum 1:1 bewies, dass er offensiv sowohl rechts als auch links spielen kann. Seine Dienste könnten sich die Königsblauen ziemlich einfach langfristig sichern, weil zusätzlich zum Ausleihgeschäft bis zum Saisonende mit 1899 Hoffenheim und Obasi auch ein kompletter Wechsel bereits endverhandelt ist.
„Man muss das nicht miteinander verknüpfen“, sagte Horst Heldt. Kann man aber. Und spätestens wenn Obasi seine bisherigen Leistungen mehrfach bestätigt hat, könnte sich vielleicht nur noch Farfan die Haare raufen.

17:46
Zu #2 :Hallo,lieber Sportsfreund.Leider muss ich Ihnen diese Illusion und Falschmeldung nehmen.Wie u.a. in der
bestinformiertesten Zeitung zu lesen war,blieb er einzig
und allein wegen des Geldes!! Von wegen toller Sports-
mann! Einfach nur Geldgeil!Traurig ,aber wahr !!!!
Daran sieht man, dass die "bestinformierteste Zeitung" nur Dummzeug schreibt. Gestern gab es Klartext von Herrn Watzke vor laufender TV-Kamera: die Vereine waren sich verbindlich einig zu den Vorstellungen des BVB und somit auch für den Spieler und in allerletzter Sekunde hat Barrios den Transfer überraschend abgesagt.
Btw, den peruanischen Söldner könnt ihr vergessen! Der spielt demnächst in Nigeria oder im Tibet, wenn er das Geld seiner Vorstellung bekommt.
09:54
Entweder er nimmt das Angebot an, oder soll er halt gehen.
Wichtig ist den Weg zwischen sporlichen Erfolg und Schuldenabbau weiter zubetreiben.
Glückauf
08:06
Farfan sollte sich mal an dem Dortmunder Musterprofi Barios ein Beispiel nehmen. Dieser tolle Sportsmann ist nur wegen der Fans in Dortmund geblieben
Jefferson Farfan ist doch ein klasse Beispiel für eine unmoralische Söldnermentalität. Farfan wollte doch schon mehrfach Schalke verlassen (Wolfsburg, Juventus Turin ect.), um "mehr Kohle" woanders zu verdienen.
Solange solche Typen im Dress des FC S04 auflaufen und ganz ungeniert und heuchlerisch das "heilige" Vereinsemblem küssen dürfen, wird es schwer werden, Schalke als idealen Hort für junge Nachwuchsfußballer aus der Ruhrgebietsregion zu verkaufen.
Jeder wahre S04-Fan müsste einem solchen Abzocker -wie Jefferson Farfan - die Rote Karte zeigen und ihn aus dem Stadion "pfeifen". Beim Söldner Felix Magath hat es ja auch geklappt.
07:29
Warum sollte sich Farfan die Haare raufen .
Er kassiert dann die Ablösesumme und s04 nichts
Geld ist nicht alles im Leben... Farfan hat das Geld was er mal gekostet hat dreimal wieder eingespielt. Reisende soll man nicht aufhalten. Wenn er nicht merkt was er auf Schalke hat und nur an die Millionen denkt, kann der Verein eh nichts machen. Das Schalke keine 26 Millionen für einen 2 Jahresvertrag mit Jeff bezahlt sollte jedem klar sein. Auch die 6 Millionen per Anno sind meiner Meinung nach 1-2 Millionen zuviel. Wer in der Liga verdient denn 6 Millionen pro Jahr?
Nur die Bayern, ansonsten noch Raul (mit den Madridmillionen). Reus dürfte sich in die Richtung bewegen.
BWG