Fährmanns Glanzparaden sichern Schalke-Sieg in Köln - Note 1

War der beste Schalker auf dem Kölner Grün: Torhüter Ralf Fährmann.
War der beste Schalker auf dem Kölner Grün: Torhüter Ralf Fährmann.
Foto: firo
Was wir bereits wissen
  • Beim 3:1- Sieg der Schalker in Köln ist Torhüter Ralf Fährmann der beste Knappe auf dem Platz.
  • Die Abwehr der Königsblauen leistete sich einige Patzer.
  • Auch Max Meyer lieferte eine starke Partie ab.

Köln.. Von Note 1 bis 4 - so bewerten wir die Leistung der Schalker Mannschaft in Köln.

Torwart und Abwehr

  • Ralf Fährmann: Hielt Schalke vor allem nach der frühen Führung im Spiel, als er einige Glanzparaden zeigte und vor allem gegen Bittencourt rettete (18.). Mit langem Bein gegen Mladenovic (44.) – das hätte aber auch ins Auge gehen können. Parierte auch den flattrigen Freistoß von Risse (60.), in überragender Manier Hosiners Schlenzer (72.) und noch mal gegen Risse (80.). Note: 1
  • Junior Caicara: Hatte in der Rückwärtsbewegung gegen Gerhardt und Mladenovic doch sehr oft das Nachsehen. Wenig überraschend zweiter Sieg beim Kopfballduell gegen Modeste (9.). Und ein falscher Einwurf. Note: 4

Schalke

  • Joel Matip: Den Luft-Zweikampf gegen den 23 Zentimeter kleineren Leonardo Bittencort darf er vor dem 1:2 eigentlich nicht verlieren. Auch Modeste stellte ihn vor diverse Probleme. Steigerte sich aber im Verlauf der Partie und war zum Schluss Gott sei Dank im Spiel. Note: 4
  • Roman Neustädter: Ließ sich von Modeste oft herauslocken, verlor dort aber die Kopfballduelle und fehlte dann am Sechzehner. Ähnlich wie sein Nebenmann Matip spielten Modeste und vor allem Bittencourt ihn bisweilen schwindelig. Nach vorne anfangs aber nicht ungefährlich. Setzte beim 2:0 gut nach und hatte selbst sogar das 3:0 auf dem Fuß (28.). Note: 4
  • Dennis Aogo: Nicht viel sicherer als Caicara, obwohl über Risse gar nicht so viel kam. Diesen verlor er aber auch schon mal aus den Augen (54.). Aber: Tolle Flanke zum entscheidenden 3:1. Note: 3,5

Mittelfeld

  • Johannes Geis (bis 78.): Offensiv konnte er mit seinen Standards für viel Gefahr sorgen. In der Defensivzentrale hatte er aber eine Zeit lang zu wenig Zugriff, Köln kam in der ersten Hälfte des ersten Durchgangs immer wieder durch die Mitte. Note: 3
  • Pierre-Emile Höjbjerg: Er will es noch mal wissen! Holte den Elfmeter zum 1:0 heraus. Noch besser, wie er zehn Minuten später den Ball mit der Brust annahm und Horn aus 16 Metern zu einer Glanzparade zwang (12.). Danach zumindest solide. Note: 3

Choupo-Moting

  • Alessandro Schöpf (bis 60.): An den klasse Auftritt gegen Hamburg konnte er nicht anknüpfen. Wurde im zweiten Abschnitt immer mehr in die Defensive gedrängt und blieb bei einem Konter gegen Heintz hängen (57.). Note: 3,5
  • Younes Belhanda: Seine spielerische Klasse kommt immer besser zum Tragen. Mit Meyer gibt er aktuell einen tollen Doppel-Spielmacher ab. Scheiterte aus guter Position an der Latte (34.), der Ball war aber auch schwierig zu nehmen. Im zweiten Durchgang baute er ab. Note: 2,5
  • Max Meyer: Läuft bei ihm! Hat vor dem Tor nicht nur die technische Qualität, sondern auch die Abgezocktheit, um zu verwandeln (23.). In der zweiten Halbzeit gönnte er sich erst eine Pause, um in der Schlussphase noch einmal aufzudrehen. Note: 1,5

Sturm

  • Klaas-Jan Huntelaar (bis 73.): Von seinem sicher verwandelten Elfmeter abgesehen, war er sehr unauffällig. Note: 3

Die Eingewechselten

  • Leroy Sané (ab 60.): Kam nach genau einer Stunde und führte sich mit einem gelungenen Schlenzer ein (64.). Sorgte endlich für die dringend benötigte Entlastung. Note: 2
  • Franco Di Santo (bis 73.): Kam für Klaas-Jan Huntelaar. Ohne Note
  • Sead Kolasinac: Kam für Johannes Geis. Ohne Note