Escudero könnte Fuchs ersetzen
02.02.2012 | 20:33 Uhr 2012-02-02T20:33:00+0100
Gelsenkirchen. Der österreichische Abwehrspieler Christian Fuchs fehlte am Donnerstag wegen einer Magen-Darm-Grippe beim Training. Fortschritte machten dagegen Benedikt Höwedes und Raúl.
Schalke-Trainer Huub Stevens liebt Aufstellungs-Prognosen für den kommenden Spieltag in etwa so wie einen momentanen Heizungsausfall im Wohnzimmer. Aktuell allerdings auch mit guten Gründen, denn auch für das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/Live-Ticker auf DerWesten) könnte der Tabellendritte erneut zu kurzfristigen Improvisationen gezwungen sein: Beim Donnerstagtraining fehlte Christian Fuchs . Und alle, die das Training unter der Woche bei arktischen Temperaturen verfolgt hatten, dachten sich: Kein Wunder.
Escudero in dieser Saison fast ohne Spielpraxis
Denn der Österreicher gehörte zur (spärlichen) „Härte-10-Fraktion“, der trotz der Minusgrade unbeeindruckt mit kurzer Hose trainiert hatte, übrigens ebenso wie Altmeister Raúl am Donnerstag. Doch weit gefehlt, Fuchs plagt sich mit einer Magen-Darm-Grippe herum. „Natürlich ist noch ein bisschen Zeit bis Samstag, aber wenn einer am Donnerstag nicht mitwirken kann, wird es natürlich eng“, grummelte Huub Stevens, und die Vorstellung, auf der Linksverteidiger-Position eine Lücke stopfen zu müssen, behagte ihm ganz und gar nicht. Denn vom vorhandenen Personal scheint Sergio Escudero erster Nachrücker zu sein, doch die Matchpraxis in der Bundesliga in dieser Saison liegt beim Spanier gerade mal bei einem fünfminütigen Kurz-Einsatz am 4. Dezember gegen den FC Augsburg.
Schalkes Training im Gefrierschrank
Die Kältewelle hat längst natürlich auch das Trainingsgelände der Königsblauen im Griff. Aber Huub Stevens sowie Manager Horst Heldt machen sich dieser Tage ansonsten keine Sorgen um das Kurzhosen-Personal. „Damit geht jeder Einzelne anders um, es sind alles erwachsene Leute, die wissen sollten, was sie tun“, entgegnete Trainer Stevens. Und auch beim Manager liegen die frostigen Tage als Profi nicht so weit zurück, er hat jedenfalls noch gute Erinnerungen: „Ich weiß es noch aus meiner Zeit, dass Handschuhe das wichtigste waren. Sind die Hände warm, ist der Rest nicht mehr so schlimm. Außerdem ist es ja doch so, dass die meisten sich im Training bewegen“, meinte Heldt verschmitzt. Nur bei einer Sache hört auch bei Stevens der Spaß auf: „Sollte einer mit Ohrenwärmern kommen, fände ich es nicht so gut“, lachte Stevens.
Höwedes und Raul machen Fortschritte
Positiv sieht die gesundheitliche Entwicklung bei den zuletzten fehlenden Stammkräften Benedikt Höwedes und Raúl aus, beide konnten nun die letzten Trainingseinheiten ohne Probleme mitmachen. „Ich denke, dass beide gegen Mainz spielen können, wir müssen aber noch die letzten Trainingseinheiten abwarten, ob muskuläre Probleme auftreten“, gibt sich der Coach noch vorsichtig.
Auch bei Jefferson Farfan sieht Huub Stevens weitere Forschritte, auch wenn der Peruaner noch längst nicht wieder bei 100 Prozent angekommen wäre. „Auf seine Art und Weise kämpft er sich wieder heran,“ meint Schalkes Trainer, was ihn nicht unbedingt vor die Wahl zwischen Obasi oder Farfan stellen würde. Stevens: „Sie könnten auch zusammen spielen, Obasi ist ein ganz anderer Spielertyp als Jeff.“

19:43
ja und ist doch sowieso kein Verlust
Wie immer: zu allem den Senf dazugeben ohne Ahnung zu haben! Können Sie auch mal sachliche Kommentare abgeben?
# 1-1
hallo katzer
da verlangst du aber etwas, der rentner hat noch nie einen sachlichen kommentar abgegeben !!!!!
der ist nicht dumm, der ist s...dumm !!!!!