Enttäuschter Christian Fuchs fühlt sich von Schalke 04 schlecht behandelt

Christian Fuchs findet, dass sich Schalke 04 bei seinem Abschied nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
Christian Fuchs findet, dass sich Schalke 04 bei seinem Abschied nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Christian Fuchs hat die Art und Weise seines Abschieds beim FC Schalke 04 kritisiert. Man habe ihm lange falsche Hoffnungen gemacht.

Gelsenkirchen.. Nachdem am Mittwoch bekannt geworden war, dass Christian Fuchs den FC Schalke in Richtung Premier League verlässt, zeigt sich der 29-Jährige nun enttäuscht über seinen Abschied beim Revierklub. Gegenüber der Sportbild sagte er, man habe ihm Dinge versprochen, die jedoch nicht eingehalten wurden.

Abschied "Was den Umgang mit mir am Ende betrifft, bin ich von Schalke enttäuscht", so Fuchs: "Schon im Winter sagte man mir, dass der Verein mit mir weiter machen will. Die Tendenz ging immer in Richtung eines neuen Vertrages. Selbst fünf Wochen vor Saisonende sagte man mir, dass nichts gegen eine Verlängerung sprechen würde, man absolut zufrieden mit mir sei."

Christian Fuchs: Schalke hätte offen sprechen müssen

Die letzten fünf Saisonspiele hätte er als Chance begreifen sollen, sich noch einmal zu präsentieren. Allein: Fuchs bekam gar keine weiteren Einsätze. "Beim ersten Spiel auf der Tribüne habe ich mir noch keine großen Gedanken gemacht, aber beim zweiten und dritten merkt man langsam: Okay, der Verein setzt offenbar nicht mehr auf dich."

Ausblick Dieses Verhalten ärgere ihn besonders, da er das Verhältnis zu Schalkes Sportvorstand Horst Heldt bis dato als gut beschrieben hätte. "Man hätte mir doch sagen können: Nach der Saison planen wir anders. Da bin ich der letzte, der das nicht versteht", sagte Fuchs: "Aber das war nicht der Fall. Abgesehen davon wurde ich bis heute nicht verabschiedet nach vier Jahren auf Schalke." (we)