England ist kein Thema - Joel Matip bleibt auf Schalke

Bleibt Schalker: Joel Matip hat kein Interesse an einem Wechsel in die Premier League.
Bleibt Schalker: Joel Matip hat kein Interesse an einem Wechsel in die Premier League.
Foto: Imago
Was wir bereits wissen
Der Abwehrspieler des S04 hat gar kein Interesse an einem Wechsel nach Newcastle, über den in englischen Medien spekuliert wurde.

Gelsenkirchen.. Joel Matip ist einer der treuesten Spieler im Kader des FC Schalke 04, und das wird er auch bleiben: Manager Horst Heldt erteilte einem Wechsel des Abwehrspielers, der mit dem englischen Klub Newcastle United in Verbindung gebracht wird, am Montag auf Anfrage dieser Redaktion eine klare Absage: „Joel will auf Schalke bleiben“, erklärte Heldt. Die Frage eines Wechsels habe sich für Matip gar nicht gestellt, denn es gebe gar kein Angebot aus Newcastle. Überdies sei der Tabellen-15. der englischen Premier League für Matip auch gar nicht interessant.

Matip spielt seit dem 9. Lebensjahr für S04

Angeblich, so hieß es zuletzt, wäre Newcastle bereit, 14 Millionen Euro Ablöse für den Innenverteidiger zu zahlen. Doch diese Offerte ist bislang weder auf Schalke eingegangen, noch haben sich die Engländer bei Matip gemeldet. Und den Anruf können sie sich auch sparen, denn wenn Matip die Schalker eines Tages doch einmal verlassen sollte, dann strebt er nach Höherem: Vor zwei Jahren wurde der technisch starke und torgefährliche Abwehrspieler einmal mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht – selbst damals wurde die Spur nicht weiter verfolgt, weil Matip sich letztlich auf Schalke wohl fühlt: Der gebürtige Bochumer spielt seit seinem 9. Lebensjahr für die Königsblauen.

Sein derzeitiger Vertrag läuft 2016 aus – auch aus diesem Grund kamen die Gerüchte über einen Wechsel auf, weil Schalke in diesem Jahr zum letzten Mal eine Ablöse kassieren könnte. Doch wenn nicht noch ein Top-Klub auf den Plan tritt, werden sich Schalke und Matip damit nicht beschäftigen und stattdessen Gespräche über eine Vertragsverlängerung aufnehmen. „Bisher haben wir noch gar nicht verhandelt, sondern nur ein Sondierungsgespräch geführt“, verrät Heldt. Dabei zeichnete sich indes ab, dass die Gehaltsvorstellungen weit auseinander liegen.