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Der Spaßfaktor soll Schalke helfen

14.01.2011 | 16:55 Uhr
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
Freude bei der Arbeit: Raúl und Farfan.

Belek/Düsseldorf. Schalke kehrte am späten Freitagnachmittag aus dem Trainingslager in Belek zurück. Am Samstag soll zum Rückrundenstart der HSV geschlagen werden. Felix Magath sieht einen Vorteil.

Das letzte Training des FC Schalke 04 im türkischen Belek ist beendet, die siegreichen Jüngeren bauen sich feixend vor den Älteren auf und posieren wie für ein Mannschaftsfoto: Hier stehen die Gewinner, soll das bedeuten, Ihr dürft sie bewundern!

Diese Provokation lassen sich die routinierten Profis nicht gefallen, sie feuern eine Ladung Bälle auf die übermütigen Bengel – und alle lachen. Auch Trainer Felix Magath, der eher nicht für den Vorsitz des Quatsch-Comedy-Clubs kandidiert, hat seine Freude. Er wertet diesen Abschluss als Indiz für ein rundum gelungenes Winter-Trainingslager.

„So etwas gehört zu einer intakten Mannschaft“, meint er und erklärt damit auch, warum er die Vorbereitung im Ausland bis zur zeitlich letzten Möglichkeit ausdehnte: „Es war gut für uns, einige Tage zusammen gelebt zu haben. Das Verhältnis der Spieler untereinander hat sich bestens entwickelt, sie haben Spaß zusammen. Das wird uns helfen.“ Im Idealfall sofort, zum Rückrundenbeginn gegen den Hamburger SV an diesem Samstag in der eigenen Arena (18.30 Uhr).

Felix Magath

Nach zehn Tagen in der Türkei kam der Schalker Tross am frühen Freitagnachmittag wieder auf dem Düsseldorfer Flughafen an. Von dort aus ging es gleich weiter ins Mannschaftshotel nach Duisburg und noch nicht zurück zu den Familien. „So hart bin ich!“ betont Magath und grinst.

Er wähnt sein Team psychologisch im Vorteil, weil es sich gegen Ende der Hinrunde mit einer Erfolgsserie stärkte, während die von Verletzungssorgen geplagten Hamburger verunsichert von Woche zu Woche taumelten. Mit einem Heimsieg, es wäre der erste gegen den HSV seit sechs Jahren, können die Schalker an dem direkt vor ihnen auf Platz neun stehenden Gegner vorbeiziehen.

Kein Angebot für Farfan

Außerdem wollen sie dringend vermeiden, dass wieder Panik aufkommen könnte wie nach dem extrem vermasselten Saisonstart.

Ein Einsatz des erkrankten und am Zeh verletzten Peer Kluge erscheint unwahrscheinlich, den vermutlich besten Schalker Feldspieler der Hinrunde sieht Magath hingegen wieder auf Kurs: „Wir können uns weiterhin an Jefferson Farfans Leistung erfreuen“, sagt er über den exzentrischen Star, der länger im Urlaub geblieben war und aus seiner Heimat Peru Wechselabsichten posaunt hatte. „Es gibt kein Angebot für ihn“, stellt Magath klar. „Spieler werden ja oft verrückt gemacht von Beratern und vielen anderen Leuten, und sie nehmen das dann schon mal als bare Münze.“

Apropos Münze: An einer saftigen Geldstrafe kommt Farfan nicht vorbei. Strahlend sagt Magath: „Zahlen und freundlich sein, das ist die Devise!“

Peter Müller

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Kommentare
15.01.2011
21:07
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von CharlyNeumann | #14

Hmmm....vielleicht hatten se ja ein bisschen zu viel Spaß.....aber dem HSV hats auch Spaß gemacht.

15.01.2011
15:15
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von EbbesRache | #13

@4:
jaja, habe die Sendung damals auch verfolgt...
...und herzhaft gelacht. Das ist doch alles grquirlte Kacke, Kahn war doch selber einer, der den totalen Druck propagiert hat, bzw sogar immer behauptete, er bräuchte diesen.
Kahn hat Magath zwar in München erlebt, kennt aber das Innenleben der Schalker Mannschaft genauso gut oder schlecht wie jeder, der hier schreibt.
Abgesehen davon, dass Magath mir manchmal zu populistisch sich über Dortmund äußert und sich z.T. wenig souverän über SR-Entscheidungen empört, stimme ich ihm in vielen Bereichen zu.
Es ist natürlich für die Medien schön einfach, Magath als den Trainerna.zi schlechthin dazustellen und dagegen den Li-La-Laune-Klopp als Stimmungskanone stellt (was dessen Arbeit auch eher schmälert als würdigt). Grautöne stören dabei ja auch nur.

15.01.2011
14:30
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von Serenity04 | #12

@FG

Wahrscheinlich ist Kahn einfach nur eingeschnappt, immerhin wollte er ja Schalke trainieren^^

15.01.2011
12:38
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von immer suchen lassen nach dem Bösen F.M: | #11

#4 von ngfckt Maskottchen
such weiter nach irgendwelchen Argumenten die Dir gefallen

ja, der Olli K. der die GegenSpieler unbestraft verletzten durfte.
hatte nur seine Eier ? ! wie ist denn da die Zuordnung ?

Auf dessen Meinung , legst du Wert ?

Für die Millionen , im JAHR, kann man schon was ertragen UND an Leistung erwarten
Oder ??

15.01.2011
12:26
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von FG | #10

Kahn: „Du hast als Spieler unter Magath wenig Zeit, mal durchzuschnaufen. Du bist permanent beschäftigt zu schauen: Wann ist Training, was muss ich machen, hab ich da wieder irgendwas falsch gemacht? Er ist ein sehr introvertierter Mensch, damit muss man zurecht kommen.“

Ist das denn schlecht? Das sind alles Profis, die eine Menge Geld verdienen..die verdienen in ein paar Jahren teilweise mehr Geld als manche Menschen, die ihr ganzes Leben lang hart arbeiten müssen. Also kann man von ihnen auch eine gewisse Einstellung und Hausaufgaben verlangen, sich auch einmal zu informieren.
Magath lebt Fußball und das verlangt er auch von seinen Spieler. Ob das schlecht für junge Spieler ist wage ich zu bezweifeln, denn sie machen eine Rießenentwicklung und nehmen einige Erfahrungen mit, die einen Felix Magath ausmachen. Denkt mal drüber nach..

15.01.2011
10:04
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von sauerlaender. | #9

Der Kahn der außer Torwart nie etwas anderes im Fußball gemacht hat ist der beste Kritiker.Der Mann hat keine Trainerausbildung,war nur bei einem Verein
erfolgreich und hat als einzige Qualifkation die Blöd-Zeitung,aber das reicht in Deutschland.Glückauf!

15.01.2011
01:04
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von Charly Neumann dreht sich wegen aladinsane im Grabe um | #8

@5:

tztztztz

Nicht zu fassen ...

15.01.2011
00:58
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von siebert2 | #7

die reste-rampe feiert.

15.01.2011
00:38
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von Nur Neuer | #6

Ausser das er ein guter Torwart war hat Herr Kahn im Leben beruflich nichts vorzuweisen.
Also erst Leistung bringen dann Klappe auf reissen.

14.01.2011
23:30
Der Spaßfaktor soll Schalke helfen
von aladinsane | #5

Das ist nur blödes bla bla von einen Oliver Kahn, der immer noch nicht wahr haben will, das er nur ein Presseköder war um Magath zu bekommen.
Glück auf!!!!!!!!!!!!!!!!

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