Kommentar

Der Abschied von Schalke-Trainer Huub Stevens rückt näher

Sagt Schalke-Trainer Huub Stevens am Saisonende Adieu?
Sagt Schalke-Trainer Huub Stevens am Saisonende Adieu?
Foto: Getty Images

Trainer Huub Stevens dürfte den FC Schalke verlassen. Die Frage ist nur: Gelingt der gewünschte gute Abgang im Sommer? Eine vorzeitige Trennung würde Schalke mit der Suche nach einer Interimslösung bezahlen. Ein Kommentar zur Schalker Krise von Dirk Graalmann.

Essen.. Die Frage des „Ob“ ist passé, jetzt wird über das Wann und Wie debattiert. Der Abschied von Trainer Huub Stevens aus Gelsenkirchen im Sommer ist überaus wahrscheinlich; die Debatte dreht sich weiter: Wie bekommt der FC Schalke den gewünschten versöhnlichen Abschied vom „Jahrhunderttrainer“ hin, Blumen, Ehrenrunde und feuchte Augen inklusive?

Bundesliga Stevens liefert der Klubführung mit seinem Team derzeit keine einzige Vorlage für ein solches Wunsch-Szenario. Das derzeit beste Argument für eine Vertragserfüllung: Es gibt keine Alternative. Eine vorzeitige Trennung würde Schalke – neben dem Unmut einiger Fan-Gruppen – mit der Suche nach einer Interimslösung bezahlen, denn auf dem Trainermarkt tummeln sich derzeit vor allem Auslaufmodelle (vom Schlage Peter Neururer) oder schwer Vermittelbare (wie Markus Babbel).

Millionen sind Basis aller Schalker Zukunftsperspektiven

Anderseits ist auch die romantischste Abschiedsvorstellung von Huub Stevens nur denkbar, so lange der Klub dafür nicht mit der Europa League – und zweistelligen Einnahmeverlusten – bezahlen muss. Diesen Millionen als Basis aller Schalker Zukunftsperspektiven würde im Zweifel auch Stevens geopfert.

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