Dem Abriss folgt eine lange Pause
01.01.2008 | 19:05 Uhr 2008-01-01T19:05:02+0100Gelsenkirchen. Dass die Abrissarbeiten der Haupttribüne des Parkstadions beginnen, ist klar. Aber was passiert danach? "Nichts weiter", sagt Josef Schnusenberg, der Präsident des FC Schalke 04.
"Es sei denn, es gibt einen Investor, mit dem wir unsere Pläne umsetzen können. Ich gehe aber davon aus, dass außer dem Abriss 2008 nichts passieren wird."
Weitere Investitionen im Hinblick auf den Bau eines kleines Stadions sowie zusätzlicher Trainingsplätze will der Schalke-Boss, wie er sagt, "davon abhängig machen, wie sich die wirtschaftliche Situation darstellt". Diese zusätzlichen Möglichkeiten, die vielleicht 2009 geschaffen werden, nennt Josef Schnusenberg Sahnehäubchen. "Mit der Veltins-Arena, der Geschäftsstelle und dem Trainingsgelände hätten wir dann optimale Voraussetzungen für sportlichen Erfolg geschaffen", sagt er. "Damit wären wir nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa sehr weit vorne." Weiter sagt der 66-Jährige: "Der Abriss des Parkstadions ist kein Bruch mit unserer Tradition, sondern ein nahtloser Übergang in die Zukunft."
Nach wie vor offen ist, wie das Schalker Aufgebot aussehen wird, das am Sonntag (6. Januar) ins Trainingslager nach Belek fliegen wird. Ob es für den Brasilianer Zé Roberto und den Uruguayer Vicente Sanchez schon reicht? Auf der Abschuss-Liste stehen offensichtlich die Dänen Sören Larsen und Peter Lövenkrands, die beide mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht werden; Sören Larsen zudem mit Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg. AHa

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