BVB-Chef Watzke wünscht Heidel "gelungenen Neuanfang" auf Schalke

Freunde: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (r.) und der zukünftige Schalke-Manager Christian Heidel.
Freunde: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (r.) und der zukünftige Schalke-Manager Christian Heidel.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
  • Christian Heidel war zum letzten Mal als Mainz-Manager zu Gast in Dortmund.
  • BVB-Boss Watzke richtete persönliche Worte an den künftigen Schalker.
  • "Ich bin mir sicher, dass unsere tiefe Freundschaft Deinen Seitenwechsel überdauert", so Watzke.

Dortmund.. Dass sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Mainz-Manager Christian Heidel gut verstehen, ist in der Fußball-Branche bekannt. Nun wechselt Heidel am 1. Juli 2016 ausgerechnet zum Dortmunder Erzrivalen FC Schalke 04. Für Watzke kein Problem - im Stadionmagazin zum BVB-Heimspiel gegen Mainz richtete Watzke persönliche Worte an Heidel.

"Lieber Christian, es ist mir ein Bedürfnis, Dir ab heute um ca. 19.25 Uhr alles Gute für den Rest der Saison und einen gelungenen Neuanfang im Ruhrgebiet zu wünschen. Ich bin mir sicher, dass unsere tiefe Freundschaft Deinen Seitenwechsel überdauert. Auf Schalke wiederum muss sich niemand Sorgen darüber machen, dass unser beruflicher Austausch zu intensiv sein könnte...", schrieb Watzke und lobte Heidels "herausragende Management-Leistung".

Bei einigen Schalker Aufsichtsräten gab es Unbehagen

Schon im November 2015 hatte Watzke Heidel sehr gelobt. "Christian ist mein Freund und es wäre jetzt lächerlich, wenn ich sagen würde, dass wir nicht über Schalke gesprochen hätten. Sollte sich Christian für Gelsenkirchen entscheiden, bekäme Schalke einen Top-Mann", sagte Watzke in einem Interview mit "Bild am Sonntag". Das war auf Schalke nicht gut angekommen. Es gab seinerzeit durchaus wichtige Personen, die ein Unbehagen bei dem Gedanken verspürten, sich künftig von einem Mann leiten zu lassen, der zuvor dem BVB deutlich näher stand als dem S04.

Diese Befürchtungen konnte Heidel offenbar in seinem Vorstellungsgespräch beim Schalker Aufsichtsrat ausräumen.