Manni am Mittwoch
Babylonisches Schalke
08.09.2010 | 00:38 Uhr 2010-09-08T00:38:00+0200
Essen.Am Freitag spielt Schalke 04 gegen 1899 Hoffenheim. Im Wege telepathischer Futurologie wurden DerWesten schon jetzt die Schalker Kabinen-Gespräche vor dem Anpfiff zugespielt.
Plestan (Franzose): „Manüel, wo ist dies Offenheim?“ Neuer (Deutscher): „Dat heißt Hoffenheim.“ Plestan: „Isch sage rischtisch: Offenheim!“ Höwedes (Deutscher): „Dat iss bei Stuttgart.“ Deac (Rumäne): „Ist heute das Pokal, Trainer?“ Magath: „Nein, das ist Bundesliga, Mann!“
Magath zu Hollerbach (Co-Trainer, Deutscher): „Wer ist dieser Voll-Trottel?“ Hollerbach: „Das ist glaube ich dieser Rumäne. Der Karpaten-Messi.“ (Grinst sich eins.)
Uchida (Japaner): „Kommt Elfmetelschiessen, dalf ich mache?“ José Manuel Jurado (Spanier) verstohlen auf Spanisch zu Raúl (auch Spanier): „Zeigst du mir den anderen Innenverteidiger, Companero?“ Raul: „Den kenn ich nicht, ich spiel weiter vorne. Und ich wohn in Düsseldorf.“
Magath: „Mal Ruhe da. Wir spielen wie besprochen 4-4-2 mit Doppelsechs. Ist das angekommen?“ Drei Dolmetscher geben die Anweisung an die Spieler weiter. Huntelaar (Niederländer): „Mister, kann ick en beetje van die Achteren komme?“ Hao (Chinese): „Isse schlecht. Ich Nummer acht!!“ Uchida: „Kommt Elfmetelschiessen, dalf ich mache?“
Felix Magath verlässt schreiend und fluchend die Kabine.
09:43
@Moin Nordfan67,
@Moinmoin Heidimaus
Endlich gibt es heute wieder richtigen Fusi und die Durststrecke hat vielleicht ein Ende.
Aber nach dem gestrigen Ritt durch die Untiefen der Historie halte ich da doch es eher mit der Gegenwart und steuere heute auch mal was zum Sommerloch mit bei:
Wie in der Früh ein bekannter Radio- Sender berichtet, soll es Bill- Bo mit seiner Bande im Morgengrauen versucht haben, das allseits beliebte Lummerland zu okkupieren und die “Emma“ zu entführen.
Zum Glück befand sich aber gerade zu diesem Zeitpunkt die Blechbüchsen- Armee auf der Insel, um die alljährlichen Feierlichkeiten für die friedliche Ausgrabung des Klappstuhls zu begehen. Sogar der kleine König Kalle Wirsch und das Urmel hatten sich bereits zu diesem Anlass schon eingefunden und frohlockten, was das Zeug hielt.
Nur durch den gezielten und beherzten Einsatz sämtlicher, zur Verfügung stehender Trällerpfeifen und Vuvuzelas, gelang es dann schließlich doch der Oberbüxe, der feindlichen und dreisten Übernahme der Eindringlinge, schon auf rein akustischer Basis, den Garaus zu bereiten.
– Hossa, - da ging sie ab, - die wilde Fahrt.
Wie der Sender weiter berichtet, erfreut sich Jim Knopf bei bester Gesundheit und er soll sogar mit seiner Emma schon wieder in den ewigen Weiten des Lummerlander Naturschutzgebietes gesichtet worden sein, um dort die ständig anwachsende Radikalisierung der Gänseblümchen zu analysieren.
Wie aus deutschen Regierungskreisen zu erfahren war, zeigte sich das Merkel wieder zutiefst bewegt und dankte der Oberbüxe ausdrücklich für seinen heroischen Einsatz. Gleichzeitig empfahl sie den demonstrierwütigen Bürgerinnen und Bürgern in unserm Land, den vollzähligen Mindestbestand an Trällerpfeifen und Vuvuzelas in den Haushalten, erneut zu überprüfen und gegebenenfalls etwas aufzufrischen.
Da springt doch jedes Kämpferherz im Kubik, - gell?
Horrido und Glück auf für heute Abend!
22:12
@45 Nordfan 67
moinmoin Nordfan,
ich weiß gar nicht, was ich antworten soll. Im Gegensatz zu dem User mit dem männlichen Nick finde ich es nicht nur humorvoll, sondern ich kringel mich gerade vor Lachen.
Weisst Du eigentlich, daß Geschichte eines meiner Lieblingsfächer war und auch noch ist.?
Ich muß gestehen, die Römer haben mich als junges Mädchen und als Katholikin interessiert.Du ahnst es..wegen Jusus und so. Ich war damals sehr empört. Das hat sich natürlich später gelegt.
Aber die französische Revolution lag mir mehr am Herzen.Paris, Euer EL-Gegner, ist meine Lieblingsstadt, Ich war so oft dort und doch entdeckt man immer wieder Neues. Und vor allen Dingen kann man fast alles zu Fuß erkunden.Aber jetzt genug.
Das Derby naht, die Gemüter sind sehr erhitzt aber ich habe so vor einer Stunde gelesen, dass Klopp es bedauert, was er gesagt hat. Es war wohl nur flapsig gemeint. Er muß auch noch lernen, wie wir alle. Alles wird gut, mein Freund.))
Ich sag Dir Danke für den mich erheiternden Kommentar. Braucht man manchmal. War schön.
Dir einen schönen Abend und falls wir uns nicht mehr sprechen, euch einen Sieg gegen VW-Stadt.
PRO Revierfußball!
Glück auf!
18:56
Das hat soviel mit Humor zu tun wie Hitler.
15:34
kaputtnix, habe ich nicht vergessen, sondern weggelassen, weil es bei dem Volk so grausam zuging, mit kaputtviel - heute wird ja zum Glück nur ver-Kloppt, klingeling? :-) , dann kann man meistens reparieren und das letzte Wort ist/hat dann - kaputtnix.
14:56
nordfan, hast Du da nicht die Maya vergessen? Die mit y meine ich. Nicht die Herren Watzke, Dickel, Zorc und dem Mainzer, dessen unbedeutender Name mir gerade nicht einfällt?
14:36
Heidimaus, moinmoin,
MoD hat wohl richtig auf das x-te Sommerloch hingewiesen.
Damit es vielleicht (-)er zu ertragen ist, hier ein paar hintergründige Anmerkungen:
Du bist anscheinend, wie die meisten hier, mit dem virus pediludium (s.u.) infiziert,
(E.v. Hirschhausen kennt das möglicherweise sehr gut, vielleicht muss es virus pediludii heißen). Es begleitet die Menschen seit langer Zeit:
Etwa 2000 v. Chr. entwickelten die Griechen ein (weiteres) Ballspiel, das Episkyros oder Phaininda genannt wurde. Es wurde hauptsächlich von Männern gespielt. Das Spielfeld, auf dem mit Gips (skyros) eine Mittellinie gezogen wurde, weist bereits Übereinstimmungen mit dem heutigen Fußballfeld auf,
[ ´mal genauer gucken, wie Eure beiden Griechen spielen!]
China: 4./3. Jahrhundert v. Chr.; Geschicklichkeitsübung Ts´uh Küh: Ts`uh - mit dem Fuß stoßen, Küh – Ball.
[Euer Hao Tschi Minh weiß bestimmt dazu einiges mehr :-) ]
Japan: Ab dem 8. Jahrhundert Kemari - zeremonielle, heute noch gepflegte Geschicklichkeits- und Konzentrationsübung, Kreisfußballspiel [s. Schalker Kreisel! ?, deshalb wurde wohl von den Uschis Uschi–da -zugekauft :-) ]
Wahrscheinlich ausgehend vom griechischen Phaininda entwickelten und betrieben die Römer etwa 200 v. Chr. ein als Harpastum (Raffballspiel, Spiel mit dem kleinen Ball) bekanntes Ballspiel, ohne Tore. Der Ball musste möglichst lange in der Luft gehalten werden, Minuspunkte bei Bodenberührung
Nach dem Untergang des Römischen Reiches existierte die römische Ballsportart in einigen Gegenden weiter oder wurde durch Einfluss neuer Spielideen weiterentwickelt. Die Ballspiele, die sich im Mittelalter in verschiedenen Ländern herausbildeten, gehen möglicherweise auf das Harpastum der Römer zurück: England - folk football - Mannschafts-Ballspiele ganzer Dörfer; später 30 bis 40 Männer pro Dorf, zwei Büsche fungierten als Tore
[da sieht man, wie wichtig die Größe eines Kaders ist :-) und die „Büsche“ könnten auch einen Hinweis auf das Trainingsgelände in DO-Brackel (Buschei/Hohenbuschei) geben :-)) ] Italien: Um 1460 in Florenz: Calcio - Fußtritt; Mannschaften à 27 Spieler: 15 Stürmer, 5 Zerstörer, 4 Läufer, 3 Verteidiger; Ballberührung mit der Hand war verboten Frankreich: Seit dem 12. Jahrhundert: Soule/ Choule - lat. cepulla - Zwiebel, hier: mit Heu, Kleie oder Moos ausgestopfter Lederball; Varianten: Soule au pied, Soule à la crosse
(Neulatein.:) Fußball (als Spiel): pediludium, Fußballer: pedilusor ... und weil das so schön halbenglisch klingt sachichmal: Nach dem Derby hat S04 die pedi-loser :-). Na....bleibt stark!
08:46
Aber Manni,
Deine Stimme war schon immer das beste.
Die haben Wir alle geliebt.
08:11
... und Gregor hat gravierende orthografische Mängel.
unsimpatisch ?????????
Typisch Schlacke.
Huntelaar kaufen, aber nicht in der Lage
unsympathisch zu schreiben.
tztztztztztz
21:26
Hätte nie gedacht das ein Schalker einen anderen Schalker so unsimpatisch werden kann wie der Manni Breuckmann.
20:05
@#29 Nordfan 67
moinmoin zurück, Mea culpa, mein Freund, aber ging leider nicht eher.
Ja, unser Manni hat doch einen schönen Kommentar geschrieben. Die Verbindung zu Pfingsten drängte sich ja geradezu wunderbar auf.
Zu unserem babylonischen Sprachgewirr, ..bleiben wir mal christlich..., würde wohl ein Sprachkurs in polnisch- für Eure polnischen Spieler- uns vielleicht die Erleuchtung bringen. Aber bis zum Derby wird die Zeit wohl knapp.
Aber ich bin mir sicher, dass wir auch so ein gutes Spiel beider Mannschaften sehen werden, mit einem Sieg für uns..;)))
Ansonsten alles halbwegs ok. M. wird innerhalb des Klinikums verlegt, aber es sieht gut aus.
Bin sehr froh darüber.
Wochenende ist wieder Bundesliga und dann sind wohl auch andere Themen angesagt.
Dir sage ich einen schönen Abend und
PRO Revierfußball!
Glück auf!