Auf Schalke müssen auch Horst Heldt und Roberto Di Matteo hinterfragt werden

Beim FC Schalke 04 geht es  längst auch um die Zukunft des Trainers Roberto Di Matteo.
Beim FC Schalke 04 geht es längst auch um die Zukunft des Trainers Roberto Di Matteo.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Es herrscht beim FC Schalke 04 Ratlosigkeit bei den Verantwortlichen, Mutlosigkeit bei den Spielern, und es sind keine Problemlösungen in Sicht. Schalke muss sich nach der Saison neu ordnen. Ein Kommentar.

Köln.. Es ist erschreckend, dass sich so vieles wiederholt. Erst vor zwei Wochen in Mainz: unkonzentrierte Spieler, die zu wenig Kampfgeist zeigten; wütende Fans, die den Spielern Gehässigkeiten entgegen schleuderten; erschrockene Verantwortliche, die in ihrer Hilflosigkeit nach Erklärungen fahndeten und mit Konsequenzen drohten.

Schalke kaschierte mit Stuttgart-Spiel seine Probleme

Und was haben die Spieler des FC Schalke 04 daraus gelernt? Schon gegen den VfB Stuttgart hätten sie daheim verloren, wenn die Schwaben so schlau gewesen wären, konsequent das dritte Tor nachzulegen. Durch eine gute Schlussphase und zwei Treffer kaschierten die Schalker ihre nach wie vor offenkundigen Probleme.

Analyse Nach der Blamage am Sonntag in Köln aber gibt es keine Ausreden mehr. Weil es ja wohl auch keine Maßnahmen mehr gibt, die wirken würden - es ist doch schon alles probiert worden.

Eine Schalker Mannschaft, die sich weigert zu kämpfen: Das ist eine Schande, ein Fiasko, ein Offenbarungseid. Nach Saisonschluss gehört alles auf den Prüfstand. Die Arbeit jedes einzelnen Spielers, aber auch die Arbeit von Trainer Roberto Di Matteo und von Manager Horst Heldt.