Schalke-Offensive

Auf Dauer wird es S04 nicht reichen, nur ein Tor zu erzielen

Di Matteos Minimalisten: Schalke spielte sich nur selten in einen Torrausch zuletzt.
Di Matteos Minimalisten: Schalke spielte sich nur selten in einen Torrausch zuletzt.
Foto: FUNKE Foto Services

Schalke 04 hat gegen Bremen durch einen Torwartfehler den Ausgleich kassiert. Das größere Problem liegt allerdings im Spielsystem. Ein Kommentar.

Gelsenkirchen.. Natürlich ist es nicht leicht, samstags gegen ein nach vier Siegen in Serie vor Selbstbewusstsein strotzendes Team wie Werder Bremen zu spielen, wenn man selbst noch ein Champions-League-Spiel gegen Real Madrid in den Knochen hat.

Schalke 04 musste gegen die Norddeutschen auch noch Atsuto Uchida und Jan Kirchhoff ersetzen, die das Kräftemessen mit den Spaniern mit Blessuren bezahlt hatten. Schalkes Ausfallliste bleibt beängstigend.

Platte musste Grenzen erkennen

So standen gegen Bremen drei 19-jährige auf dem Platz. Max Meyer machte nicht nur durch sein Tor auf sich aufmerksam, aber Felix Platte musste bei allem Fleiß seine Grenzen erkennen, und Timon Wellenreuther griff in der Nachspielzeit daneben.

Stimmen Es ist klug und richtig, dass dem jungen Torhüter keine Vorwürfe gemacht wurden. Denn das größte Problem liegt im System: Die Schalker sollten nicht glauben, dass es auf Dauer reichen wird, ein einziges eigenes Tor pro Spiel zu erzielen.

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