Asamoah lobt BVB - "Lüdenscheider verdienen Respekt"
07.08.2012 | 13:30 Uhr 2012-08-07T13:30:02+0200
Fürth. Einst galt die SpVgg Greuther Fürth als "unaufsteigbar". Bis Gerald Asamoah kam und dem ewigen Zweitligisten neues Selbstvertrauen einimpfte. Sagt jedenfalls Gerald Asamoah. Ein Interview über neue Chancen und die Fußballidylle von Fürth.
Gerald Asamoah, Sie haben schon so viele Saisonvorbereitungen mitgemacht. Fällt es schwer, sich als 33-Jähriger für die Schinderei zu motivieren?
Gerald Asamoah: Natürlich tut es weh. Aber wenn man so alt ist wie ich, dann kann das ja auch alles bald vorbei sein. Ich habe im vergangenen Jahr sieben Monate pausiert und keine Saisonvorbereitung erlebt, kein Trainingslager im Sommer...
...nach dem Abschied vom FC St. Pauli waren Sie zunächst ohne Verein.
Asamoah: Das war schon komisch. Wenn du einen Vertrag bei einem Verein hast, dann bist du ja dazu verpflichtet, zum Training zu gehen. Aber auf einmal war ich mein eigener Chef. Ich habe einen Personal Trainer engagiert und zudem als Gast beim VfB Hüls von Olaf Thon mittrainiert. Aber ich musste ja nicht hingehen, nicht zum Training bei Hüls und nicht zu meinem persönlichen Trainer, der war ja bezahlt und hätte sein Geld bekommen, auch wenn ich das Training geschwänzt hätte.
Und, haben Sie geschwänzt?
Asamoah: Nein, das ist ja das Eigenartige. Wenn du dein eigener Chef bist, dann machst du noch mehr als sonst. Fußballer neigen ja dazu, es sich ein bisschen bequem machen zu wollen. Aber das ist anders, wenn du alleine dastehst. Von daher freue ich mich auch, dass ich überhaupt wieder eine richtige Saisonvorbereitung mitmachen kann. Und die anderen Jungs und ich, wir wissen ja auch, wofür wir diese Arbeit machen. Es war unser großes Ziel, dass wir Woche für Woche gegen die besten Teams in Deutschland spielen können und das haben wir erreicht. Jetzt wollen wir fit sein für den ersten Spieltag gegen die Bayern und die vielleicht sogar schlagen.
Gibt es Dinge, die Sie an einem Sommertrainingslager hassen?
Asamoah: Laufen. Laufen ohne Ball fällt mir einfach sehr schwer. Aber Laufen gehört nun mal zum Fußball dazu. Es war diesmal immerhin nicht so schlimm, dass wir schon um sieben Uhr zum Waldlauf raus mussten. Unsere Werte sind sehr gut, wir haben alle in der Sommerpause ordentlich gearbeitet. Das macht vieles leichter in der Saisonvorbereitung.
Sie sind in der Winterpause der Saison 2011/12 zur SpVgg Greuther Fürth gewechselt. Warum gerade zu den "Unaufsteigbaren" in die 2. Bundesliga?
Asamoah: Trainer Mike Büskens hat mich sicherlich sehr motiviert, nach Fürth zu kommen. Aber es war auch dieses "unaufsteigbar", das mich gereizt hat. So viele Spieler haben schon versucht, mit Fürth aufzusteigen und sind daran gescheitert. Aber mit Asamoah hat es Fürth wirklich geschafft. (lacht)
Was war Ihr Beitrag – einmal abgesehen von den fünf Toren, die Sie für die Kleeblätter geschossen haben – zur gelungenen Mission?
Asamoah: Als ich kam, habe ich eine Mannschaft vorgefunden, die sehr intakt war. Aber was noch gefehlt hat, war der absolute Glaube daran, das große Ziel auch wirklich erreichen zu können. Es fehlte der Typ, der nach vorne schaut. Ich habe versucht, die Jungs stark zu machen, habe viel mit ihnen gesprochen, um ihnen den Glauben an die eigene Stärke zu vermitteln.
Dabei sind Sie selbst doch so viele Male daran gescheitert, den deutschen Meistertitel nach Gelsenkirchen zu holen.
Asamoah: (lacht) Aber ich bin jedes Jahr wieder mit Schalke in dem festen Glauben angetreten, dass wir es diesmal schaffen . So sind die Menschen aus dem Ruhrpott eben. Ich musste schnell feststellen, dass der Franke dagegen leicht negativ gestrickt ist – um es mal vorsichtig auszudrücken. Das ist schon eine Umstellung, wenn du aus dem Ruhrpott kommst, wo nach zwei gewonnen Spielen nur noch vom Meistertitel gesprochen wird. Bei den Franken ist das genau anders herum. Es ging darum, gegen diesen Pessimismus etwas zu tun . Und irgendwann hat man ja tatsächlich auch bei den Zuschauern in Fürth gemerkt, dass sie an den Aufstieg glauben. Ich habe ganz einfach versucht, als erfahrener Spieler diesen Glauben vorzuleben. Geholfen hat mir dabei sicherlich auch diese Herzgeschichte…
…wegen der Sie als 19-Jähriger beinahe Ihre Karriere hätten beenden müssen. Schließlich konnte Ihnen ein amerikanischer Herzspezialist weiterhelfen.
Asamoah: Das war damals sehr schwierig. Du redest mit so vielen Ärzten, die dir sagen, dass dir etwas passieren kann. Aber ich habe nicht aufgehört, daran zu glauben, dass ich weiterspielen kann. Und tatsächlich ging es weiter und ich habe es bis zum Nationalspieler gebracht, trotz dieser Sache. Das hat mich später in meiner Laufbahn immer wieder angetrieben und mir Kraft und Zuversicht gegeben.
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Was mancher BVB-Fan vermissen lässt, ist Humor. Solche unverschämten beleidigenden Kommentare wie von "mr.slowhand" ", nur wegen der Bezeichnung "Lüdenscheider", kommen ausschließlich von ihnen. Und wenn jemand nicht einmal weiß, wie man Charakter ("Karrakter und rassuismus") schreibt, dem kann man nur nachsagen "...Charakter?..der weiß ja noch nicht mal wie man es schreibt". Und genauso isses. Die meisten Schalker die ich kenne (und ich bin selber einer) zollen dem BVB Respekt. Die einzigen die Respekt vermissen lassen sind solche Leute. Peinlich ..Kommentare wie die von SlowHand", Lubby und Borusse 1985... Da kann man sichnur "Fremdschämen". Diese Leute scheinen ein echtes Probloblem zu haben... Herrgot, lasse es Hirn und Humor vom Himmel regnen. "Glückauf S04". Wir Schalker haben zumindest Humor...
aber kaum erfolge !
mit schalke ist es so wie mit dem rennpferd welches vor dem start immer eine pulle schnaps trinkt, es erreicht zwar nichts, aber es ist immer das lustigste !!!!
17:01
#Mr.SlowHand
du bist ja ein ganz schlauer,so richtig ahnung von karrakter und rassisusmus.
mit weiß-grünen grüßen
18:45
Tja, da hat der Asa im August das gesagt was Tausende Schalke Fans schon im Mai neidlos anerkannt haben. Respekt wem er gebührt ob der eine sie nun Zecken nennt oder Biene Maja oder Lüdenscheid-Nord oder halt nicht - und wenn das dann noch ohne die aus Süddeutschland bekannten Attacken geht - eben noch mehr Respekt.
10:09
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06:21
Wer oder Was ist Asamoah? Irgendwelche Erfolge vorzuweisen?
Übrigens, der Salzstreuer an Tisch 4 ist soeben umgekippt.
Unter anderem 2 Pokalsiege und etliche schöne Momente im Derby du Vogel.
Die Salzstreuerin ist umgekippt
wäre politisch korrekter
:-)
Dann mach Deine Arbeit und stell den Salzstreuer gefälligst wieder auf!!!
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05:26
Gibt es nichts schlimmeres als Herne-West oder Lüdenscheid?
Sind doch alles nur kleine Frozelein.
Ludwig II hat immer noch mit den 3 Vizetiteln zukämpfen, ansonsten würde er sich hier seinen Frust nicht von der Seele schreiben.
Wird höchste Zeit, das es endlich wieder los geht, den die Wahrheit liegt nicht im Chatt-Room sondern auf dem Platz.
04:01
dieser typ hat sich noch nicht einmal für sein grob-fahrlässiges foul an aydin entschuldigt, was seinen karrakter mehr als umschreibt. der junge ist immer noch nicht in tritt gekommen. und wenn er nicht gerade für das ende einer karriere sorgt, ist er damit beschäftigt andere kollegen des rassisusmus zu beschuldigen. aber wann ist aus schalke schon was gutes gekommen....
Ihr Kommentar ist eine glatte Lüge. Selbstverständlich hat sich Asamoah bei Aydin entschuldigt. Sogar via facebook hat Gerald sich entschuldigt.
http://www.westline.de/fussball/vfl-bochum/Wadenbeinbruch-Fuer-Mirkan-Aydin-ist-Saison-beendet;art1997,861275
http://fantastic-supporters.blogspot.de/2012/02/nach-dem-foul-mirkan-aydin-gerald.html
Ich bin mal gespannt wie lange Ihre falsche Anschuldigung hier noch steht.
Das derwesten.de-Forum ist nicht dazu da, um Lügen zu verbreiten.
01:07
von LudwigII | #7
Das kennen die BussiBussi eben nicht,die haben mit sich genug zu tun.
Deshalb werden die Bauern auch NIE ein richtiger Fussballverein mit richtigen Fans und da nützen auch 100derte von Meisterschaften nichts.
Ich mag die schwachblauen auch nicht,aber Fan mäßig sind die 100% mehr Fan als das gesamte BussiBussi Lager.Prösterchen aus der Rotkäppchenflasche,mehr ist ja nicht drin; bei Euch.. ^^
Spaßhalber hier die Statistik des Bundesministeriums der Finanzen:
von 1950 - 1986 hat Bayern 36 Jahre lang Geld empfangen,
1987 - 88 plus/minus Null
und ab 1989 gezahlt.
http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_46162
Text war für # 7
00:53
Das ist ja richtig lustig hier. Die kleinkarierten Dortmunder keifen mit den wegen andauernder Erfolglosigkeit noch verkniffeneren Schalkern um die Wette, wer die Deutungshoheit im Ruhrgebiet hat. Und das bei Akteuren wie Asamoah und Großkreutz, die geistig vom selben Schlag sind und in der Bundesliga sonst keinerlei Bedeutung haben, ausser der, daß sich die "wahren" Fans beider Lager mit ihnen identifizieren. Seehofer hat doch recht. Der Länderfinanzausgleich gehört auf den Prüfstand, solange solche Spieler in NRW so einen Status mit Vorbildfunktion innehaben können.
Königliche Grüße
wenn man als Bayernkunde kaum Ahnung von Fußball hat, wie Ludwig-der-Vize...
Und jetzt auch noch Politik? Ich würde mir mal den Länderfinanzausgleich genauer angucken...da hat das strahlende NRW den Bauern- und Agrarstaat Bayern jahrzehntelang am "Kac***" gehalten und Millionen in den Süden gepumpt. Zeitlich gesehen gefühlte 30 Jahre an Bayern gezahlt und 10 Jahre von Bayern Geld bekommen. Ihre Arroganz umschreibt leider den typischen Bayern-Kunden :-(
Erneut ein ganz schwacher Kommentar von Ludwig00, dem trotz großer, bunter Bilder wohl nicht aufgefallen ist, dass Herr Asamoah sein Geld im Freistaat verdient!
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23:06
Jetzt mal ein echtes Problem (der Nachbar interessiert mich nicht soooo sehr): Ist es ok eine Fanfreundschaft mit dem FCN zu haben aber auch Fürth zu mögen wegen Asa und Buyo?