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RWO will Wiedenbrücks Defensivschwächen ausnutzen

17.08.2012 | 16:34 Uhr
RWO will Wiedenbrücks Defensivschwächen ausnutzen
RWO-Kapitän Benjamin Weigelt hat wieder voll mittrainiert und soll gegen den SC Wiedenbrück auflaufen.Foto: imago

Oberhausen.  Fußball-Regionalligist RWO möchte im Ligaduell beim SC Wiedenbrück am Samstag erneut auf Punktejagd gehen. Trainer Mario Basler intensivierte zuletzt das Schusstraining, um die Defensivschwächen des Gegners auszunutzen. Personell kann Oberhausen die beste Elf aufbieten.

RWO-Trainer Mario Basler hat Pokal-Gegner SC Wiedenbrück bei dessen Gastspiel in Bottrop gegen Schalkes U 23 selbst begutachtet: „Offensiv gut, doch die haben ihre Probleme in der Defensive." Samstag, um 14 Uhr, im Jahnstadion (Rietbergerstraße 29, 33378 Rheda-Wiedenbrück) will sich RWO das zunutze machen, um die Mannschaft zu stabilisieren und mit mehr Selbstvertrauen auszustatten. „Wir müssen gut stehen, wenig Bälle verlieren und vorne Gas geben“, ist Baslers Folgerung aus dem bisherigen Auftreten der Elf von Markus Reiter. Als Beispiel für couragiertes Spiel nennt er die Partie gegen RWE und erstaunlicherweise auch Velbert,, wo die "Kleeblätter" zumindest im ersten Durchgang völlig von der Rolle waren.

RWO-Trainer Mario Basler kann die beste Elf auf den Rasen schicken

Aber Basler sieht Entwicklungspotenzial bei seiner neuformieren Mannschaft: „Die Eindrücke im Training sind gut.“ Bis auf David Loheider, der nach seinem Muskelfaserriss und jetzt aktueller Zahnoperation noch bis zu drei Wochen ausfallen wird, steht ihm das gesamte Personal der ersten Partien zur Verfügung.

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Fußball ist auch bei Rot-Weiß Oberhausen Kopfsache

Der Sieg gegen Velbert zeigte Rot-Weiß Oberhausens verunsicherten Team: Es geht ja doch. Zünglein an der Waage war Sebastian Mützel, der bei seinem Liga-Debüt für RWO Abgeklärtheit, Einsatz und Wille mit einbrachte. Die Unterstütung aus dem Block ließ trotz Schwächen nie nach.

Kapitän und Linksverteidiger Benjamin Weigelt ist nach seinen muskulären Problemen wieder voll im Training und soll spielen. In der Innenverteidigung hat sich Benjamin Sturm neben Jörn Nowak empfohlen, Tobias Hötte bleibt damit zunächst außen vor. Rechts dürfte Christoph Caspari zum Zug kommen. Keinen Wechselbedarf sieht er bei den Sechsern. Ken Asaeda und Hiromu Watahiki sollen die Wiedenbrücker im Aufbau stören und gleichzeitig Akzente nach vorn setzen. Auf den Außenpositionen legt sich Basler nicht fest, sondern will die letzten Trainingseindrücke abwarten: „Wir sind hier ausgeglichen besetzt.“ Ralf Schneider, Pascale Talarski, Stephan Boachie und Karoj Sindi sind die Kandidaten für den schnellen Vorstoß.

RWO legte den Fokus zuletzt auf das Schusstraining

Im Sturm hat Sebastian Mützel ein gutes Debüt gegen Velbert gegeben, er rotierte viel, machte Meter und schuf Räume. Zudem war er in der ersten Halbzeit der einzige, der den Abschluss suchte. Mike Terranova fand ihn dann auf glückliche Weise im zweiten Durchgang . Die beiden dürften daher auch gegen Wiedenbrück wieder das Sturmduo bilden, mit „Terra“ in vorderer Linie. Tim Eckstein, gegen Velbert eingewechselt, stünde ebenfalls noch bereit.

Im Training in der Woche hat Basler verstärkt Schusstraining geübt, um die steigerungsfähige Chancenausbeute zu verbessern. Dabei ging er selbst voran, zirkelte einige Bälle ins Netz (oder auch vorbei), während seine Spieler wie kleine Jungs auf dem Rasen saßen und ihm zuschauten.

Wenn’s hilft...

Peter Voss

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Kommentare
28.08.2012
13:59
RWO will Wiedenbrücks Defensivschwächen ausnutzen
von wimmel | #1

Hat die WAZ Oberhausen auch noch etwas anderes, als Fußball, dass nervt langsam immer mehr.

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