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RWO will gegen Schalkes U 23 die Pechsträhne beenden

12.12.2012 | 15:22 Uhr
RWO will gegen Schalkes U 23 die Pechsträhne beenden
Hofft auf einen Sieg gegen Schalkes U23: RWO-Trainer Peter KunkelFoto: imago

Oberhausen.  Rot-Weiß Oberhausen empfängt am Donnerstag Schalkes U 23 zum letzten Spiel des Jahres im Stadion Niederrhein. Nach enttäuschenden Ergebnissen aus eigentlich gut absolvierten Spielen würde RWO ein Erfolgserlebnis Schwung für das neue Jahr geben.

RWO-Trainer Peter Kunkel ist im Stress. Kaum wird ein RWO-Spiel mal im Fernsehen (Sport 1, 20.15 Uhr) gezeigt, will jeder was von ihm hören. „Jeder vom Fernsehen wollte was über meine Mannschaft hören, die kennen sich da ja nicht so aus.“ Am Donnerstag beendet RWO mit dem Heimspiel gegen die U 23 von Schalke 04 das Fußballjahr (live im DerWesten-Ticker). Es war wieder kein gutes für die „Kleeblätter“, aber es soll einen versöhnlichen Abschluss finden. Der bestünde im besten Fall in einem Dreier gegen die Regionalliga-Spitzenmannschaft aus Gelsenkirchen.

Den fordert Kunkel zwar nicht ein („wir haben noch die ganze Rückrunde“), doch nach enttäuschenden Ergebnissen aus eigentlich gut absolvierten Spielen würde ein Erfolgserlebnis Schwung für das neue Jahr geben.

RWO mit Pech in der Chancenverwertung

Das weiß Kunkel natürlich und fordert unverdrossen, dass alle alles geben und kämpfen, um Erfolg zu haben. Die gleiche Leier wie in den Spielen zuvor, weiß er auch, doch was soll er sonst fordern? Sein Team zeigte in der zweiten Halbzeit gegen Siegen, 90 Minuten gegen Kray und über weite Strecken gegen RW Essen starke kämpferische Leistungen mit guten spielerischen Ansätzen und ging doch immer leer aus. Denn zu Fehlern in der Defensive, die irgendwann zu Toren führen, gesellt sich überaus zähes Pech in der eigenen Chancenverwertung. „Wir waren alle niedergeschlagen nach der Niederlage in Essen. Doch wir werden nicht von der Brücke springen. Wir werden uns mit diesen Negativerlebnissen nicht aufhalten, sondern versuchen, unser Spiel zu verbessern.“

Mit dabei ist wieder Jörn Nowak, der nach abgesessener Gelbsperre in die Innenverteidigung zurück kehrt. Wer für ihn weicht, ist noch offen, da Tobias Hötte und Dominik Borutzki (bis auf einen unglücklichen Aussetzer, der zum 2:0 führte) eigentlich eine gute Partie in Essen spielten. Auf jeden Fall nicht dabei ist Hiromu Watahiki, der sich mit einer Grippe krank meldete. Auf der Sechserposition muss Kunkel neben Ken Asaeda also noch knobeln, um der spielstarken Schalker Zentrale Knorriges entgegenzusetzen: Borutzki könnte das, Kevin-Dean Krystofiak auch.

Peter Voss



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