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RWO-Trainer Kunkel will am Wochenende unbedingt spielen

18.01.2013 | 14:15 Uhr
RWO-Trainer Kunkel will am Wochenende unbedingt spielen
Karoj Sindi, hier im Test gegen Horst Emscher, hat mit Marcel Landers einen starken Konkurrenten auf der rechten Seite bekommen.Foto: Ulla Emig

Oberhausen.  RWO braucht in der kurzen Vorbereitung Praxis und will die beiden fürs Wochenende vorgesehen Testspiele unbedingt durchziehen.

Bis zum Meisterschaftsstart gegen Velbert am 2. Februar sind es nur noch zwei Wochen. Deswegen will RWO-Trainer Peter Kunkel unbedingt an den Testspielen für das Wochenende festhalten. „Es ist kein reguläres Training möglich, die Bälle rollen nicht.“ Daher kommt den Spielen am Samstag in Castrop-Rauxel gegen den Bezirksligisten BG Schwerin (14 Uhr) sowie Sonntag gegen den Oberliga-Spitzenreiter Wattenscheid 09 (12 Uhr, Leistungszentrum) auf hoffentlich geräumten Plätzen Bedeutung zu. „Wir müssen da auch was für die Fitness tun.“ Kunkel wird in beiden Spielen komplett durchwechseln. „Ich mache das nicht, weil es schön ist, sondern weil wir das als Training brauchen.“

Zwar war der Anfang der Vorbereitung von Grundlagentraining geprägt, doch jetzt sollte es tatsächlich langsam an den Feinschliff gehen. „Ich muss eine Formation finden, ich kann nicht mehr ausprobieren“, weiß Kunkel. Aus dem jetzigen 27-Mann-Kader muss sich also innerhalb kürzester Zeit die erste 18 finden. Wie das personell vonstatten gehen soll, will Kunkel noch nicht sagen.

In seiner Ansprache an die komplette Mannschaft legte er jedem nahe, alles zu geben, um zu dieser 18 zu gehören. Wem das zunächst nicht gelänge, der könne sich im Training bei der U 23 weiter empfehlen. „Es geht nicht um Einzelschicksale, es geht um den Verein“, betont Kunkel und hofft, dass seine Botschaft ankommt und tatsächlich zu positiver Grundeinstellung führt.

Marcel Landers und Felix Haas sollen spielen

Sicher aber ist, dass Marcel Landers und Felix Haas auf jeden Fall zum ersten Kreis dazu gehören. „Wir haben die beiden geholt, damit sie spielen.“ Dazu gehören auch Ken Asaeda und Jörn Nowak, die sich jetzt nach Erkältungen wieder voll zurückgemeldet haben. Ansonsten sind alle Spieler gesund und trainieren eben so gut, wie es die Verhältnisse zulassen. Donnerstag stand noch eine Spinning-Einheit in einem Fitnessstudio in Duisburg an. Hinzu kam ein Training in einer Soccerhalle.

„Wichtig wäre es natürlich, auf dem großen Platz zu trainieren“, weiß Kunkel. Daher soll der Kunstrasenplatz am Leistungszentrum für das Spiel gegen Wattenscheid geräumt werden. Mit ähnlichen Problemen dürften derzeit alle Regionalligisten zu kämpfen haben. Velbert musste in der Woche ein Testspiel bei Turu Düsseldorf wegen des Schnees absagen.

Und so wie es aussieht, wird sich an der Lage wenig ändern. Bis weit in die übernächste Woche sind Minusgrade bei leichtem Schneefall angesagt und dann beginnt es zu regnen. Da stellt sich bald die Frage, ob es im Bergischen am 2. Februar möglich ist, Fußball zu spielen.

Peter Voss



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