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RWO-Trainer Basler gibt eine klare Marschroute aus

13.09.2012 | 16:34 Uhr
RWO-Trainer Basler gibt eine klare Marschroute aus
RWO-Trainer Mario BaslerFoto: imago

Oberhausen.  Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat am Freitag gegen die Youngster des 1. FC Köln drei Zähler auf der Rechnung. Nach der unnötigen Niederlage beim Tabellenführer Viktoria Köln sieht RWO-Trainer Mario Basler seine Mannschaft in der Bringschuld.

Und wieder kölsche Jungs: Doch anders als gegen Viktoria erwarten die Rot-Weißen Freitag im Stadion Niederrhein (19.30 Uhr, live im DerWesten-Ticker) keine gestandene Profi-Truppe, sondern eine richtige Rasselbande. Die U 23 des 1. FC Köln ist wohl eher eine U 21 und wird so auch im Verein aufgeführt. Kein Grund für RWO-Trainer Mario Basler, die nicht ernst zu nehmen, gleichzeitig gibt er aber auch eine klare Marschroute aus: „Die drei Punkte bleiben hier.“

Denn nach der unnötigen Niederlage bei der Viktoria sieht er sein Team nun in der Bringschuld: „Ich war schon enttäuscht von der Vorstellung beim Tabellenersten.“ Denn dort hätte mehr als nur ein 0:2 herausspringen können. Doch wie so oft kosteten vermeidbare Fehler Zählbares. Das soll nun anders werden, zumal sich für den Trainer gerade im Angriff wieder personelle Alternativen auftun.

Mehr Auswahl

Mike Terranova ist nach seiner Pause gegen die Höhenberger Viktoria wieder voll im Training und stünde ebenso bereit wie David Loheider, der ebenfalls die Einheiten der Woche komplett absolvierte. „Mit Tim Eckstein dazu haben wir dann wirklich Auswahl“, sagt Basler zur Frage nach der Spitze. Die letzten Trainingseindrücke sollen darüber Aufschluss geben. Wenig Fragen gibt es zu Sebastian Mützel. Der Bayer hat sich durch engagierte Spiele unverzichtbar gemacht, trifft und verstärkt diesen Eindruck auch im Training.

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Fehlen werden hingegen Alexander Scheelen auf unbestimmte Zeit (Patellasehne) und Stephan Boachie (Muskelfaserriss). Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Torwart Niklas Hartmann, der nach seiner Muskelverletzung noch nicht alle Einheiten wieder mitgemacht hat.

Doch ansonsten kann Basler auf den kompletten Kader zurück greifen und das gibt ihm nicht nur in der Abwehr ein besseres Gefühl. „Tobias Hötte hat sich im Training empfohlen, vielleicht bekommt er mal wieder eine Chance von Beginn an.“ Was sich nicht gegen Sebastian Sturm richten solle, denn der zeigte in der Innenverteidigung durchaus solide Vorstellungen.

Basler hat das große Ganze im Blick

Christoph Caspari auf rechts, Jörn Nowak zentral und Benjamin Weigelt links dürfen sich zunächst als gesetzt betrachten ebenso wie Ken Asaeda und Hiromu Watahiki vor der Abwehr.

Bei Pascale Talarski sieht der Coach ebenfalls „keinen Grund , etwas zu ändern“, so dass letztlich noch eine Außenbahn zu besetzen ist. Karoj Sindi hat sich nicht immer nachhaltig empfohlen, so dass auch Ralf Schneider auf der Rechnung ist, der mit Talarski die Seite wechseln könnte. „Egal wer spielt, wir wollen auf jeden Fall die drei Punkte, um den Abstand nach unten zu vergrößern“, hat Basler das große Ganze im Blick.

Peter Voss



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