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RWO-Spiel unter Manipulationsverdacht

06.12.2009 | 19:54 Uhr
RWO-Spiel unter Manipulationsverdacht

Oberhausen. Vor dem Sonntagspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Rot-Weiß Oberhausen und 1860 München (0:1) hat es anscheinend verdächtige Wettbewegungen gegeben. Darüber wurden die Spieler vor dem Anpfiff informiert.

Vor dem Sonntagspiel der 2. Bundesliga zwischen Rot-Weiß Oberhausen und 1860 München (0:1) hat es anscheinend verdächtige Wettbewegungen gegeben. "Der vierte Schiedsrichter kam vor dem Spiel in unsere Kabine und erwähnte, dass das Spiel unter Manipulationsverdacht stehe", sagte Oberhausens Pressesprecher Daniel Mucha dem Sport-Informations-Dienst (SID) und bestätigte damit eine Meldung der ARD-Sportschau, wonach die Partie unter Manipulationsverdacht stehe.

1860-Pressesprecher Robert Hettich sagte dem SID: "20 Minuten vor dem Spiel hat uns der frühere Bundesliga-Schiedrichter Hellmut Krug darüber informiert, dass das Frühwarnsystem Betradar auffällige Werte gemeldet habe und deshalb das Spiel unter besonderer Beobachtung stehe."

Kinhöfer als Beobachter im Stadion

Hettich berichtete weiter, dass FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer auf der Tribüne als Beobachter eingesetzt worden war und natürlich auch die Leistung von Referee Christian Fischer aus Hemer genau unter die Lupe genommen habe.

Nach Angaben von Mucha sei RWO bislang nicht mehr bekannt, auch "der Schiedsrichter wusste von offizieller Seite ebenfalls noch nichts". Das Spiel wurde dann auch noch durch ein Eigentor entschieden. In der 63. Minute verlängerte RWO-Abwehrspieler Marinko Miletic einen Freistoß von Alexander Ludwig ins eigene Tor.

"Da waren keine Auffälligkeiten zu beobachten, das war einfach Pech", kommentierte Hettich die entscheidende Szene. Auch ansonsten wäre es ein "ganz normales Spiel mit Chancen auf beiden Seiten" gewesen. (sid)

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