RWO schont einige Spieler bei den ersten Trainingseinheiten

Trainer Andreas Zimmermann (l.) gibt beim Training in der Halle Förderturm die ersten Vorgaben für die Hallenrunde.
Trainer Andreas Zimmermann (l.) gibt beim Training in der Halle Förderturm die ersten Vorgaben für die Hallenrunde.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen startet die Vorbereitung auf die Rückrunde mit zwei Hallenausflügen. Einige Spieler werden jedoch geschont.

Oberhausen.. 17 freie Tage hatte RWO-Trainer Andreas Zimmermann. „Ich bin zuhause geblieben, da gab es genug zu tun“, wusste er die spielfreie Zeit zu überbrücken. Jetzt geht es im Job weiter. In der Halle am Förderturm rief er die Spiele des Regionalligisten zur ersten Trainingseinheit. Die war ein locker-flockiger Jahresstart mit Aufwärmen, Pass-Sicherheit und einem kleinen Trainingsspiel. Nebenbei übten sich einige Spieler in Basketball. Wobei Robert Fleßers hier durchaus Talent bewies und gut netzte. Benjamin Weigelt und Patrick Bauder hingegen sollten den Ball besser flach halten.

Sonntag morgen ging es dann in den Osten Deutschlands zum ersten Hallenauftritt in Nordhausen (siebe Bericht links). Die Weihnachtszeit hat keine Spuren bei den Spielern hinterlassen. Beim ersten Treffpunkt am Stadion Niederrhein mit Neujahrsansprache des Trainers wurde gewogen: Alle sind im grünen Bereich. Gegen Ende der Vorbereitung und vor dem Meisterschaftsbeginn wird noch ein Laktat-Test folgen.

Lauf-Trainingslager statt Halleneinsätze

Doch zunächst einmal steht jetzt eine kleinere Hallenserie an. Über den sportlichen Wert mag Zimmermann nicht recht urteilen, aber es geht immerhin gegen Nordost-Klassengefährten. Er sagt: „Wenn wir was machen, dann richtig. Natürlich wollen wir so weit wie möglich kommen.“ In Leipzig reist RWO als Vorjahressieger an. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf einer vernünftigen Vorbereitung für die Rückserie. Das bedeutet, dass viele Spieler die Reise in den Osten für ein Lauf-Trainingslager nutzen und gar nicht zu Halleneinsätzen kommen.

Trainingsstart Dies gilt, grob gesagt, für alle mittelfuß-, knie oder allgemeinverschleißgeplagten Akteure. Benjamin Weigelt, Robert Fleßers, Patrick Bauder, Christoph Caspari und Alex Scheelen, alle in oben angeführter Weise vorbelastet, werden mit Pulsuhren ausgestattet und auf individuelle Laufeinheiten geschickt. Fest gebucht für Hallenauftritte sind etwa David Jansen, dem der Innenkick Spaß macht, Raphael Steinmetz, Dominik Reinert, Ralf Schneider, Rhys Tyler oder Patrick Schikowski – allesamt leichte, technisch beschlagene Spieler.

RWO-Sportchef Kontny nordet Mingo wieder ein

RWO-Splitter Hinzu kommen Akteure, die zuletzt hinten dran waren und sich im Kader wieder nach vorn spielen sollen: Manuel Schiebener oder Justin Mingo etwa. Der sportliche Leiter Frank Kontny: „Justin hatte eine starke Vorbereitung, hat dann aber nachgelassen. Dazu kamen Verletzung und Rote Karte. Jetzt kann er wieder angreifen. Wir haben uns Anfang Dezember gut unterhalten, er weiß wieder, worum es geht.“

Trainer Zimmermann kann für die beiden Hallen-Auftritte in Nordhausen und Leipzig je zwölf Spieler benennen. Philipp Kühn und Patrick Nettekoven werden sich im Kasten abwechseln.

Erster ernster Test gegen Fortuna Düsseldorf

Krol Mit von der Partie ist auch Frank Kontny, der die Organisation vor Ort übernimmt und die Mannschaft auch betreuen wird. Gleichzeitig richtet sich sein Blick schon auf den ersten, ernstzunehmenden Feldtest gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf am Donnerstag, 19 Uhr, im Stadion Niederrhein. „Ich hoffe, dass sich das Wetter hält, damit wir auch wirklich spielen können.“

Für den Fall, dass dies in Oberhausen nicht möglich wäre, ist mit den Fortunen abgesprochen, dann nach Düsseldorf in den Flinger Broich oder auf das Fortuna-Trainingsgelände auszuweichen. „Zunächst sind wir mal optimistisch, dass das hier in Oberhausen klappt“, schließt Kontny.