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RWO ist gegen RWE der klare Außenseiter

07.12.2012 | 21:53 Uhr
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RWO ist gegen RWE der klare Außenseiter
Rot-Weiß Oberhausen ist im Regionalliga-West-Derby bei Rot-Weiß Essen klarer Außenseiter. Mit dieser Rolle kann RWO ganz gut leben. Trainer Peter Kunkel erwartet von seiner Mannschaft "90 Minuten Konzentration und möglichst wenige Fehler."Foto: Kerstin Bögeholz

Essen.  Rot-Weiß Oberhausen ist im Regionalliga-Derby bei Rot-Weiß Essen klarer Außenseiter. Mit dieser Rolle kann RWO ganz gut leben. Trainer Peter Kunkel erwartet von seiner Mannschaft "90 Minuten Konzentration und möglichst wenige Fehler." Schwer wiegt jedoch der Ausfall von Abwehrchef Jörn Nowak.

Lieber wäre es Peter Kunkel gewesen, RW Essen hätte 5:0 in Siegen gewonnen. Den Gefallen tat die Mannschaft von der Hafenstraße dem RWO-Trainer aber nicht, sondern kassierte mit 1:5 eine ordentliche Pleite. „Da weiß man ja aus eigener Erfahrung, dass im nächsten Spiel richtig Gas gegeben wird.“ Heute, 14 Uhr, steht RWO zum Rückrundenstart im Derby gegen die Essener in deren neuem Stadion auf dem Prüfstand.

Abwehrchef Nowak fehlt

Schwer wiegt der Ausfall von Abwehrchef Jörn Nowak nach dessen fünfter gelber Karte in Kray . Kunkel hat in dieser Woche im Training Dreier- und Viererkette spielen lassen und wollte sich nach dem Abschlusstraining dann für eine Variante entscheiden. Kandidaten stehen ihm mit  Christoph Caspari, Dominik Borutzki, Benjamin Sturm, Rhys Tyler und Tobias Hötte ausreichend zur Verfügung. Kunkel: „Letztlich ist es egal, wie wir spielen. Wir sind jetzt in einer Phase, wo es nicht so gut läuft. Da darf man nicht jammern, da muss man alles dafür geben, um aus dem Loch wieder heraus zu kommen. Wir müssen überzeugt sein, dass es wieder umschlägt.“

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Kunkel gesteht seinen Spielern diese oder jene Defizite zu, fordert aber, dass die Spieler diese mit unbedingtem Einsatz ausgleichen, um das Blatt zu wenden: „90 Minuten konzentriert sein, alles geben und möglichst wenig Fehler machen.“

Seinen Spielern hat er in der Woche gute und konzentrierte Arbeit bescheinigt. Und bei nochmaliger Sichtung des Spiels gegen Kray wiederholt er sich gern: „Wir haben dort gut gespielt und wir haben auch gegen Siegen eine Halbzeit sehr gut gespielt.“ Allein, die Ergebnisse stimmen seit einiger Zeit nicht mehr, weil RWO die Vielzahl seiner Chancen auch nicht im Ansatz nutzt. Zwölf bis 15 Hochkaräter hat Kunkel bei der Videoanalyse der Kray-Partie gezählt, allesamt wurden sie versemmelt. Die Lockerheit, die man mitunter beim nervenstarken Abschluss braucht, ist den Rot-Weißen derzeit ohne Frage abhanden gekommen.

RWO kommt die Außenseiter-Rolle recht

So kommt die Partie, in der Essen der hohe Favorit ist und agieren muss, den Außenseitern aus Oberhausen ganz recht. „Die werden vor vollem Haus von Beginn an Vollgas geben und versuchen, eine schnelle Entscheidung zu erzwingen. Wir müssen voll gegenhalten“, fordert Kunkel und überlegt, ob dies auch in Person von Ken Asaeda  gelingen kann. Der Sechser hat seine Lebensmittelvergiftung überstanden und könnte die Position mit mehr Routine als zuletzt Hiromu Watahiki besetzen. Zu überlegen wäre auch, Borutzki neben Asaeda zu stellen, um dem Essener Sturm und Drang im Mittelfeld geballt zu begegnen.

Für den Sturm fehlt David Loheider (Rückenbeschwerden), so dass Mike Terranova gesetzt ist. Ihn dürften Sebastian Mützel und Pascale Talarski unterstützen. Offen ist damit noch eine Offensiv-Position: Karoj Sindi oder kehrt Ralf Schneider ins Team zurück? (pv)

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