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RWO feiert nach furiosem Finale 5:2-Sieg in Gladbach

29.09.2012 | 19:40 Uhr
RWO feiert nach furiosem Finale 5:2-Sieg in Gladbach
Verwandelte einen Elfmeter: Oberhausens Benjamin Weigelt.Foto: imago

Mönchengladbach.  Beim 5:2-Sieg bei der U 23 von Borussia Mönchengladbach schickte die Regionalliga-Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen Fans und Trainerstab durch ein Wechselbad der Gefühle. Die Elf von Trainer Peter Kunkel führte 2:0, kassierte den Ausgleich, schloss dann aber noch drei starke Konter erfolgreich ab.

So viel Spaß hat ein Spiel der Rot-Weißen schon lange nicht mehr gemacht. Beim 5:2 (2:0) der Oberhausener bei der U 23 von Borussia Mönchengladbach schickte das Team Fans und  Trainerstab durch ein Wechselbad der Gefühle. 2:0 führte die Elf von Trainer Peter Kunkel scheinbar sicher, kassierte dann nach dem Wechsel den Ausgleich und legte anschließend ein furioses Finale mit drei prima abgeschlossenen Kontern hin. Kunkel: „2:0 ist ein gefährliches Ergebnis, denn danach haben wir 20 Minuten total verschlafen. Aber dass wir zurück gekommen sind und sogar clever gespielt haben, hat mich sehr gefreut.“

Dabei musste der Coach kurz vor Spielbeginn nochmals umbauen. Benjamin Sturm musste wegen einer Entzündung am Fuß passen, beim Warmmachen signalisierte er,  dass es nicht gehen würde. Für ihn rückte Tobias Hötte in  die Viererkette. Die Oberhausener begannen kontrolliert und spielten überlegt nach vorn. Karoj Sindi, der insgesamt  eine gute Partie machte, vergab die erste Chance in mittlerweile leider schon bekannter Manier. Sindi gut gelaunt nach dem Spiel auf die Frage, wann er denn nun sein  erstes Tor mache: Gute Frage, nächste Frage.“

Doch RWO blieb am Drücker und wurde bald für das diesmal einfallsreiche Offensivspiel belohnt. Ralf Schneider, bester  Mann auf dem Platz, stürmte in den Strafraum und wurde von Oliver Stang rustikal von den  Beinen geholt: Elfmeter. Benjamin Weigelt verwandelte sicher (22.) Zehn Minuten später setzte der Kapitän einen Freistoß aus 30 Metern nur knapp neben den Winkel. Doch zwei Minuten später war es so weit: Eine Ecke von Schneider verlängert Gladbachs Keeper Janis Blaswich mit den Fingerspitzen  über seine eigene Innenverteidigung zum langen Pfosten, dort lauerte Tobias Hötte und köpfte wuchtig ein (37.). Mit einem gelbwürdigen Foul von Guiseppe Pisano gegen Jörn Nowak, das aber ungeahndet blieb, verabschiedeten sich die gefrusteten Hausherren in die Kabine.

RWO ließ sich einschnüren

Dort dürften sie ordentlich was zu hören bekommen haben, denn mit den beiden neuen Angreifern Ridvan Balci und Moritz Göttel war sofort mehr Zug zum Tor zu spüren. RWO ließ sich in dieser 20 Minuten langen Phase nach dem Wechsel einschnüren und gab die Kontrolle aus der Hand. Zählbare Resulate waren das 1:2 von Bernhard Janeczek nach einer Ecke (55.) und das 2:2 von Göttel nach Balci-Vorarbeit (65.), dies allerdings aus Abwehrposition und mit einem Beinschuss gegen Patrick Nettekoven. Bei dem RWO-Keeper wechselten Licht und Schatten. Unsicherheiten, die Hötte elfmeterwürdig und platzverweisverdächtig zweimal klärte, folgten auf starke Paraden auf der Linie.

Doch irgendwie brachte gerade Höttes grenzwertiger Einsatz, als er für den geschlagenen Nettekoven auf der Linie klärte (Hötte: Der Ball hat mich am Oberarm berührt“) die Rot-Weißen wieder ins Spiel zurück.

Loheider mit gefühlvollem Heber

Mit einem Mal war die Truppe wieder hellwach und spielte gute Konter. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich schloss Patrick Loheider eine gute Kombination über Ken Asaeda und Sindi mit einem gefühlvollen Heber ab: 2:3 (70.). Nun hatte die Kunkel-Elf gegen die aufrückenden Borussen allen Platz der Welt und nutzte den tatsächlich  kaltblütig aus. Nowak wuchtete einen Freistoß von Weigelt zum 2:4 ins gegnerische Netz (85.), zwei Minuten später krönte Schneider seine starke Leistung nach Doppelplass mit Nowak mit dem 2:5. Ganz cool schob er den Ball aus kurzer Distanz an Blaswich zur endgültigen Entscheidung ins Netz.

So erfreulich der Sieg war, mit dem erneuten verletzungsbedingten Ausscheiden von Loheider wegen seiner anhaltenden Wadenprobleme könnte auf RWO auch ein Stürmerproblem zukommen. Offen ist, ob Loheider gegen Düsseldorf II wieder einsatzbereit ist und wie lange Mike Terranova mit seinem Bluterguss im Knie pausieren muss. Der gesperrte Sebastian Mützel kann erst in der übernächsten Partie wieder eingreifen. Tim Eckstein fällt wegen seines Kreuzbandrisses bekanntlich lange aus.

Doch das bereitete einem völlig entspannten Kunkel an diesem Nachmittag keine Sorgen mehr: „Wir können unsere Offensive auch anders aufbauen.“

Peter Voss

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Kommentare
03.10.2012
17:28
Völlig Wurscht!
von Schantall | #3

Wenn die anderen noch schlechter waren, gehen die Punkte eben an RWO.

Vielleicht hilft es ja?

30.09.2012
11:41
RWO feiert nach furiosem Finale 5:2-Sieg in Gladbach
von Theo17 | #2

Man, man, man... Wow, man hat gegen die Spitzenmannschaft Mönchengladbach II mit 5-2 gewonnen. Jetzt sind wir wieder dran.... Bitte, solange Herr Sommers in diesem Verein das Sagen hat, gibt das nichts mehr. Sommers, bitte aufhören und lass den Traditionsverein in Ruhe. Machen Sie sich vom Acker... Sollten sich doch schon vor knapp 2 Wochen Karten fürs Theater kaufen... Hören Sie nicht was die Experten hier im Chat sagen? Es wird Zeit. Alles ist schlecht!!

2 Antworten
RWO feiert nach furiosem Finale 5:2-Sieg in Gladbach
von Pommes69 | #2-1

Hallo Theo17
Keine Große Ahnung ,was?
Das beste was uns passiert ist unser Sommers.
Hängst wohl noch an Schulz ,oder?
Sommers ist eine Bereicherung für unser Verein.
Enger kontakt zu den Fans,wann gab es das schon?
Lieber mit Sommers bis in die Landesliga als mit so einen Schlipstragenden
Penner in der 2.Liga.
Ach ja, geh doch mal ins Theater ,bereichert den Geistigen Horizont.
Schwachsinnsschreibende Fachidioten können da was lernen.

RWO feiert nach furiosem Finale 5:2-Sieg in Gladbach
von Theo17 | #2-2

Na Pommes69, Ironie nicht verstanden? Aber egal.....

29.09.2012
23:13
RWO feiert nach furiosem Finale 5:2-Sieg in Gladbach
von Gellermann | #1

Sieht ja so aus, als würden wir das Feld von achtern aufrollen. Also ihr da oben Vorsicht !

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