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RWO fährt mit Respekt nach Ingolstadt

09.09.2010 | 17:07 Uhr
RWO fährt mit Respekt nach Ingolstadt
Emanuel Krontiris (r.) im Spiel gegen den FSV Frankfurt. Foto: Imago

Oberhausen.Rot-Weiß Oberhausen tritt am heutigen Freitag beim FC Ingolstadt an. Obwohl der Aufsteiger bisher punktlos geblieben ist, warnt RWO-Trainer Bruns davor, den Gegner zu unterschätzen.

Ingolstadt wird keine Kaffeefahrt. Das hat RWO-Trainer Günter Bruns schon klar gestellt. „Wer meint, wir fahren dahin und hauen die mal eben weg, weil die die beiden ersten Spiele deutlich verloren haben, hat von Fußball keine Ahnung.“ Der Coach der „Kleeblätter“ hält viel vom Aufsteiger, bei dem seine Mannschaft am Freitag um 18 Uhr, im Audi Sportpark gastiert.

Gemeinsam mit Co-Trainer Oliver Adler hatte sich Bruns das 1:4 des FC beim MSV Duisburg angeschaut und befand: „Das hohe Ergebnis war ein Witz! Ingolstadt wurde bislang unter Wert geschlagen.“ Bruns erwartet gegen den Aufsteiger „eine ganz schwere Nummer, denn die haben eine spielerisch sehr starke Mannschaft.“

Vorsicht bei Standards

Kopfzerbrechen bereiten Bruns auch die hoch aufgeschossenen Spieler der Mannschaft von Michael Wiesinger. „Gerade bei Standardsituationen müssen wir da höllisch aufpassen“, warnt der Trainer vor hohen Bällen und kündigt an, dass seine Mannschaft taktisch darauf reagieren wird. Das Spielsystem wird dieser Reaktion allerdings nicht zum Opfer fallen. „Am Grundprinzip ändert sich nichts.“

Wohl auch nicht an der Startformation. Die dürfte die selbe wie beim 1:0-Sieg gegen Frankfurt sein, da sich personell nichts geändert hat und auch die Testspiele gegen den eigenen Nachwuchs und den VfR Neuss keine Erkenntnisse gebracht haben. „Aus der zweiten Reihe haben sich zwei, drei Spieler gezeigt, die ganz nah an der ersten Elf sind“, verrät Bruns. Veränderungen wird es aber vorerst nicht geben. Fabian Hergesell wird erneut für Thomas Schlieter hinten anfangen, Benny Reichert ist wieder voll auf dem Damm und wird ebenso spielen wie Heinrich Schmidtgal, der sich gut erholt an der Landwehr einfand.

Björn Wentz

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