Respekt und Vorfreude
15.10.2009 | 17:43 Uhr 2009-10-15T17:43:00+0200
Zum Zweitliga-Spitzenspiel kommt Freitag der FC St. Pauli ins Stadion Niederrhein.
Den nötig gewordenen Krankenhausaufenthalt legte Peter Knobloch in die kurze Meisterschaftspause. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen, sodass der Stadionsprecher des SC Rot-Weiß mit großer Wahrscheinlichkeit Freitag Abend beim Spitzenspiel der zweiten Bundesliga gegen den FC St. Pauli (18 Uhr, Stadion Niederrhein) in seiner gewohnten Tätigkeit dabei sein kann.
„Auf dieses Spiel freue ich mich schon lange”, gibt Knobloch zu und damit steht er nicht alleine. Mit etwa 10 000 Besuchern wird gerechnet, von denen viele sich noch an das Spiel vom Februar diesen Jahres erinnern werden. Damals gewann RWO nach einer hochklassigen Begegnung mit 3:2 und betrieb beste Eigenwerbung. Die Voraussetzungen für eine ähnlich attraktive Partie Freitag sind gegeben. „St. Pauli ist für mich derzeit die spielstärkste Mannschaft der Liga”, lobt RWO-Trainer Jürgen Luginger den Gegner.
Bei seiner Aufzählung der vielen starken Einzelspieler im Pauli-Kader schwingt durchaus Respekt mit. Aber auch Vorfreude, denn Luginger weiß schließlich um die Stärken seiner eigenen Schützlinge, die nicht von ungefähr auf Rang fünf der Tabelle und damit nur einen Platz hinter Pauli rangieren.
Luginger ist derzeit das Selbstvertrauen in Person. Das wird auch durch die momentane Verletztenmisere in keinster Weise erschüttert. „Recht übersichtlich”, nennt Luginger die Zahl der gesunden Spieler. 17 inklusive Torhüter sind dies immerhin. Dazu gehören auch Benjamin Reichert und Heinrich Schmidtgal, der nach seinen Nackenproblemen gestern wieder beschwerdefrei mittrainieren konnte und für einem Einsatz bereit steht.
Ob überhaupt Änderungen vorgenommen werden, lässt Luginger wie gewohnt offen. „Das sind ganz knappe Entscheidungen”, betont der Coach die Ausgeglichenheit des Kaders.
Der Verein weist darauf hin, dass alle Rollstuhlfahrerplätze für das Spiel heute bereits ausverkauft sind. bö
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