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Oberhausen muss immer wieder aufstehen

07.02.2011 | 16:16 Uhr
Felix Luz (l.), hier gegen KSC-Akteur Andreas Schäfer, hat sich erneut am Knie verletzt.

Oberhausen.   Am Tag eins nach der Niederlage beim VfL Bochum wird bei Rot-Weiß Oberhausen das Positive hervorgehoben. "Wir haben zwei Fehler gemacht, die wurden bestraft. Das wird nicht immer so sein."

Spielanalyse und Wunden lecken stand nach der Niederlage beim VfL Bochum im Training bei RWO an.

„Natürlich waren die Jungs enttäuscht, aber ich habe sie wieder aufgebaut“, sagt RWO-Trainer Günter Bruns. Denn trotz des entscheidenden Gegentores in der Schlussphase war zu sehen: Die Mannschaft ist auf dem aufsteigenden Ast.

VfL besiegt RWO

„Wir haben zwei Fehler gemacht, die wurden bestraft. Das wird nicht immer so sein. Es kommen auch Spiele, wo wir den entscheidenden Schlag landen“, sagt Bruns und bleibt im Bild des Boxers: „Wenn man niedergeschlagen wird, muss man aufstehen, seine Deckung verbessern und versuchen, beim Gegner Wirkungstreffer zu landen.“ Das soll gegen Paderborn am Freitag geschehen und dann setzt Bruns auch drauf, dass Dennis Grote und Marcel Landers ihr kleines Tief überwunden haben.

„Die beiden fanden, aus unterschiedlichen Gründen, nicht ins Spiel. Dennis tat sich gegen seine ehemaligen Kameraden schwer, Marcel hätte defensiv enger bei seinen Gegnern stehen müssen.“

Starkes RWO-Debüt von Bahcecioglu

Sorgen anderer Art hat Felix Luz . Der zog sich im Abschlusstraining (die Sportredaktion berichtete) erneut eine Knieverletzung zu. In einem Gewühl um den Ball fiel er hin und bekam einen Tritt auf das operierte Knie. Die Kernspin-Untersuchung ergab eine Bänderdehnung. Luz ist derzeit zur Untersuchung bei seinem Operateur in Augsburg, um die Therapie durchzusprechen. Bruns: „Genau lässt sich noch nicht abschätzen, wie lange das dauert.“ Immerhin: Bis auf Heinrich Schmidtgal und Daniel Gordon (beide am Ende ihrer Reha) sind alle an Bord.

Peter Voss



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