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Für RWO geht gegen den SC Verl die Sicherheit vor

23.08.2012 | 16:40 Uhr
Für RWO geht gegen den SC Verl die Sicherheit vor
Oberhausens Benjamin Sturm ist nach einer Prellung wieder fit.Foto: WAZ FotoPool

Oberhausen.   Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen erwartet mit dem SC Verl am Freitag einen konterstarken Gegner. Trainer Mario Basler will "Verl nicht ins offene Messer laufen" und erwartet ein Geduldsspiel. Personell sieht es gut aus bei RWO: Benjamin Sturm steht wieder voll um Training.

„Es wird ein Geduldsspiel.“ Anders als etwa gegen defensiv schwache Wiedenbrücker schätzt RWO-Trainer Mario Basler den Gegner SC Verl am Freitag (19.30 Uhr, Stadion Niederrhein und live im DerWesten-Konferenz-Ticker) als harte Nuss ein. „Die stehen hinten sehr gut und lauern auf Konter. Das bescherte den Gäste bislang zwei Auswärtssiege, sie sind also mit Vorsicht zu genießen.

Oberhausener Kader ist fast komplett

So verlangt der Coach von seinen Akteuren zunächst auch einmal, geordnet und sicher zu stehen – was der Mannschaft in den bisherigen Auftritten schwer gefallen ist. Denn zu guten Ansätzen in der Offensive gesellten sich auch immer Nachlässigkeiten in der Abwehr, die dem Gegner Chancen und Tore eröffneten. Wie auch wieder in Wiedenbrück bei den beiden Gegentreffern zu sehen war. „Das müssen wir auf jeden Fall unterbinden, wir dürfen Verl nicht ins offene Messer laufen“, sagt Basler.

Personell sieht es bei den Rot-Weißen bis auf David Loheider (Muskelfaserriss) und Alexander Scheelen (Patellasehne) bestens aus. Benjamin Sturm hat seine Prellung aus dem vergangenen Auswärtsspiel überwunden, steht wieder voll im Training und somit für die Innenverteidigung bereit. In der hatte ihn Tobias Hötte zuletzt abgelöst, Stammspieler der ersten Partien und dann laut Basler „geschont“. Jörn Nowak ist als Abwehrchef gesetzt, auf rechts dürfte wiederum Christoph Caspari agieren. Wegen der Gefahr einer Gelb-Roten Karte hatte Linksverteidiger Benjamin Weigelt zuletzt Hiromu Watahiki auf der Sechs ersetzt und vor allem offensiv für viel Schwung gesorgt. Der schon erwähnten Sicherheit in der Defensive aber dürfte Weigelt wieder auf links rücken.

Startbilanz sieht mit zwei Siegen wieder freundlich aus

Stephan Boachie und Sebastian Mützel wirkten gegen Wiedenbrück müde. Basler: „Den beiden fehlte Spielpraxis, aber sie kommen wieder. In drei, vier Spielen sind sie voll da.“ Schneider wäre zumindest ein Kandidat für die linke Bahn. Basler spricht davon, dass er mehrere Optionen hat, doch im Großen und Ganzen dürfte er der Anfangself aus dem Spiel in Ostwestfalen den Vorzug geben. Das bedeutet, dass Mike Terranova als einzige Spitze vorne Meter machen wird – wie er es auch in Wiedenbrück über 90 Minuten in Gluthitze schaffte.

Dies zeigte übrigens die gesamte Mannschaft: Konditionell ist sie auf der Höhe, ging das hohe Tempo wirklich bis zum Spielende. Mit nunmehr zwei Siegen sieht die Startbilanz der Rot-Weißen wieder freundlicher aus, doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass Abstimmungsprobleme und individuelle Fehler es dem Gegner oft zu leicht machen, Tore gegen die Oberhausener zu erzielen. Dies abzustellen, haben Basler und der sportliche Leiter Frank Kontny zur Hauptaufgabe der nächsten Zeit erkoren. Denn mittlerweile richtet sich der Blick der „Kleeblätter“ Richtung oberes Mittelfeld. Dazu gehören Heimsiege und den nächsten wollen die Gastgeber Freitag schon einfahren. Aber Basler warnt: „Es wird ein schweres Spiel und wir müssen wirklich Geduld haben. Verl lauert nur auf Konter, wir müssen voll konzentriert sein.“

Peter Voss



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