Die Vorbereitung bei RWO geht in die entscheidende Phase

Philipp Goris überzeugte bei seinem Testeinsatz gegen Hönnepel-Niedermörmter.
Philipp Goris überzeugte bei seinem Testeinsatz gegen Hönnepel-Niedermörmter.
Foto: Funke Foto Services
Die Vorbereitung von RWO auf die Restrunde geht auf Kunstrasen zu Ende. Sonntag steht ein Test in Greven gegen den VfB Oldenburg an, Dienstag gegen den FC Gütersloh.

Oberhausen.. Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat mehr als die Hälfte der Vorbereitung hinter sich gebracht und Trainer Andreas Zimmermann zieht ein positives Fazit: „Wir haben fast immer komplett trainiert und viele Einheiten absolviert. Die Spiele waren zwar eher durchwachsen, aber das hängen wir nicht so hoch. So ein Spiel wie beim 0:4 in Dortmund hat schließlich auch einen Lerneffekt.“ Sonntag, 14 Uhr, in Greven gegen den VfB Oldenburg und Dienstag, 19.30 Uhr, am Leistungszentrum gegen den Oberligisten FC Gütersloh stehen die letzten beiden Tests der Vorbereitung an.

Regelmäßig beim Training waren auch die jungen, in beruflicher Ausbildung befindlichen Spieler wie Boran Sezen, Philipp Goris, Raphael Steinmetz, Tobias Hötte oder Kevin Krystofiak. Sie sind auf Ballhöhe.

Bis auf kurze Pausen für einige Spieler durch Husten, Schnupfen oder Bronchitis hat die Mannschaft keine großen Ausfälle zu verzeichnen gehabt, Verletzungen blieben ebenfalls aus. Lediglich Dominik Reinert wird vorsichtshalber wegen der Andeutung einer Schambein-Entzündung vorsichtshalber ein paar Tage aus dem Rennen genommen. Dafür sind Robert Fleßers und Manuel Schiebener von ihrer Bronchitis genesen und stehen für die beiden Spiele zur Verfügung.

Zimmermann will Varianten durchspielen

Diese will Zimmermann nutzen, um weiterhin durchzuwechseln und Varianten auszuprobieren. „Jeder soll Einsatzminuten bekommen, ich will noch viel sehen.“ Das dürfte auch für Neuzugang Gökhan Gümüssu gelten. Der ist ähnlich groß gewachsen wie David Jansen, soll aber nicht nur die Mittelstürmerposition belegen können. „Ich wollte noch einen großen Stürmer haben, der variabel einsetzbar ist. Gökhan hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, begründet Zimmermann. Dieser könnte Jansen im Verletzungsfall oder bei einer Sperre ersetzen, aber auch hinter dem spielen.

Wie dieses Signal auf die jungen Angreifer Steinmetz, Sezen oder Goris wirkt, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Wenn Zimmermann etwas zu bemängeln hat, dann die durch das Wetter bedingten allenfalls mittelprächtigen Trainingsmöglichkeiten. Der Rasen war nur selten zu nutzen. Auch für die beiden anstehenden Spiele sieht der Fußballlehrer sein Team nicht auf Naturgrün auflaufen. „Dort oben hat es mehr geschneit und wenn das am Wochenende auch so ist, werden wir auf Kunstrasen gehen müssen.“

Was er gegen den Traditionsclub Oldenburg ebenso bedauert wie gegen den FC Gütersloh, der seit der Verpflichtung von Trainer Heiko Bonan einen Höhenflug erlebt.

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