RWE gegen Fortuna: Ab 22. Juni gibt es die Pokalkarten

Es wird voll werden auf der Westkurve, im Pokal gegen Fortuna Düsseldorf.
Es wird voll werden auf der Westkurve, im Pokal gegen Fortuna Düsseldorf.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Zunächst können nur die RWE-Dauerkarten-Besitzer Tickets für das Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf kaufen. Dann sind die Mitglieder an der Reihe.

Essen.. Fortuna Düsseldorf? Das wird eine heiße Kiste. Wenn der Regionalligist Rot-Weiss Essen in der ersten Runde des DFB-Pokals den Zweitliga-Rivalen vom Rhein empfängt, dürfte das Essener Stadion aus den Nähten platzen. Full House - wie zuletzt beim Verbandspokalfinale gegen RWO. Und vielleicht wird die Kapazität ja auch noch auf rund 25 .000 Plätze aufgestockt.

DFB-Pokal Ab Montag, 22.Juni, wird es die heiß begehrten Pokaltickets geben. Nicht für die Allgemeinheit, sondern zunächst nur für die Dauerkarten-Besitzer. Am gleichen Tag werden auch die Saison-Tickets in den Verkauf gehen, so dass sich die Dauerkarten-Inhaber ihre neue Jahreskarten besorgen und gleich die zwei für sie reservierten Pokaltickets mitnehmen können. Sollte jemand künftig auf seine Saisonkarte verzichten wollen, hat er auch das Recht auf die zwei Pokaltickets verwirkt. Also: Ohne neue Dauerkarte auch keine Pokaltickets.

RWE-Ticketing-Chef Jamro befürchtet keinen Run auf Karten

Drei Wochen lang dauert diese erste Phase. Danach haben die Mitglieder von Rot-Weiss eine Woche lang das Vorkaufsrecht und können sich ebenfalls pro Nase maximal zwei Pokalkarten sichern. Erst nach diesen insgesamt vier Wochen geht das verbliebene Kontingent in den freien Verkauf zu den üblichen Vorverkaufsstellen. Es wird vermutlich aber nur ein kleiner Rest sein. 4500 Dauerkarten-Inhaber gibt es bislang, gut 4000 Mitglieder hat RWE. Hinzu kommt das Kontingent für die Fortuna, der laut Statuten zehn Prozent der Gesamtkapazität, also rund 2000 Plätze zustehen.

Ein Run auf die Eintrittskarten, wie vor dem Verbandspokalfinale gegen RWO, als sich hunderte Fans an der Hafenstraße stundenlang anstellen mussten, ist nicht zu befürchten. „Damals mussten wir den Verkauf innerhalb von nur fünf Tagen abwickeln“, sagt RWE-Ticketing-Chef Damian Jamro. Diesmal dauere die Vorverkaufsphase vier Wochen. „Selbst am letzten Tag wird es Karten für die Mitglieder geben. Da müssen ja nicht alle gleich am ersten Tag kommen.“