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RWE braucht gegen Gladbach II mehr Konzentration und Willen

09.11.2012 | 20:45 Uhr
RWE braucht gegen Gladbach II mehr Konzentration und Willen
Fordert von seiner Mannschaft gegen Gladbach II mehr Wille zum Sieg: RWE-Trainer Waldemar Wrobel.Foto: Michael Gohl / WAZ Foto Pool

Essen.  Der vergangene Liga-Auftritt von Rot-Weiss Essen gegen den MSV Duisburg II sorgte für Ernüchterung. Am Sonntag steht bereits das nächste Spiel für die Elf von Trainer Waldemar Wrobel an. Gegen Gladbach II ist RWE erneut favorisiert. Doch diesmal braucht RWE mehr Konzentration und mehr Wille.

Und wieder kommt der Gegner aus der unteren Regionalliga-Region. Die Rot-Weißen sind am Sonntag zu Gast bei der U23 von Borussia Mönchengladbach (14 Uhr, Grenzlandstadion/Im Live-Ticker bei DerWesten), dem Tabellenvierzehnten. Nach gewöhnlicher Fußball-Arithmetik wäre RWE als Tabellenfünfter der Favorit in dieser Partie. Doch so einfach geht das nicht in dieser Liga, wo die Kellerkinder der gehobenen Klasse regelmäßig Streiche spielen. Zuletzt musste beispielsweise der Tabellenzweite Fortuna Köln auf eigenem Rasen gegen den Vorletzten FC Kray ein 1:1 akzeptieren.

RWE kassierte zuletzt acht Tore gegen die Gladbacher Reserve

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„Wir haben Qualität, aber die hat Gladbach auch“, sagt RWE-Trainer Waldemar Wrobel. Nur, sei dieser Gegner bisher noch nicht so stabil wie in der Vorsaison aufgetreten. Will sagen: Der Gastgeber hat schon reichlich Tore kassiert, zuletzt vier Stück in Siegen (0:4). Aber die Borussia hat wiederum gegen den Titelaspiranten SF Lotte zu Hause nur mit 0:1 verloren. Gegen den MSV Duisburg II - zum aktuellen Quervergleich mit RWE - brachten die „Fohlen“ nur ein 0:0 zustande. Aber sie haben auch schon mit 2:0 beim Wuppertaler SV gewonnen.

Und der Blick zurück sorgt für Essener Unbehagen. „In der vergangenen Saison haben wir von Gladbach zweimal vier Stück gekriegt und waren damit noch sehr gut bedient“, erinnert Wrobel. Zwar sei das Personal nicht mehr das gleiche von damals, aber einige Leistungsträger seien noch immer dabei. Also Vorsicht. „Sollten wir uns gegenüber dem Duisburg-Spiel nicht steigern, verlieren wir auch in Gladbach“, glaubt der Trainer , der aber gleichzeitig fest davon überzeugt ist, dass seine Jungs mit deutlich mehr Einsatzwillen und Konzentration zu Werke gehen werden. Und das wäre wiederum ein kleiner, wichtiger Lernerfolg.

RWE erwartet bis Anfang Dezember ein anspruchsvolles Programm

Dass sich die Essener Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert hat, steht außer Zweifel. Die Rot-Weißen haben in der laufenden Spielzeit von 14 Partien nur zwei verloren, gehören mit 28 Zählern zur Spitzengruppe der Regionalliga. Zum Vergleich: In der Vorsaison war RWE nach 14 Spielen mit zwölf Punkten und acht Niederlagen Vorletzter.

„Die Tabelle lügt nicht“, hatte Wrobel noch vor einer Woche betont. Auch wenn sie zuweilen einen falschen Eindruck über die wahre Qualität der Mannschaften vermittelt. Die Rot-Weißen haben bis zum Ende der Hinrunde noch reichlich Gelegenheit zu beweisen, dass sie zurecht dort oben stehen. Das Programm bis Anfang Dezember hat es in sich: Nach dem Auftritt in Gladbach kommt der VfL Bochum II zur Hafenstraße, der immerhin auch beim Spitzenreiter Viktoria Köln gewonnen hat. Danach muss RWE nach Wuppertal, anschließend kommt der Tabellennachbar SF Lotte nach Essen und letztlich reisen die Rot-Weißen nach Siegen. Ein schweres Programm.

Rolf Hantel

Kommentare
11.11.2012
16:05
RWE braucht gegen Gladbach II mehr Konzentration und Willen
von Grover | #1

SIEG in MG !!!!! jetzt kommt nur der Aufstieg in Frage Viktoria Köln schwächelt wohl auch im Augenblick. Auf gehts Jungs von der Hafenstrasse in LIGA 3 !!!

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2012-11-09 20:45
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