RWE-Boss Welling verspricht bei Özil-Transfer "Freibier"

RWE-Boss Welling würde von einem Transfer von Mesut Özil zu Barcelona profitieren.
RWE-Boss Welling würde von einem Transfer von Mesut Özil zu Barcelona profitieren.
Foto: Gohl
Was wir bereits wissen
  • Mesut Özil hat dank einer überragenden Saison bei Arsenal London Begehrlichkeiten geweckt.
  • Regionalligist Rot-Weiss Essen könnte davon profitieren.
  • Schon jetzt haben die Rot-Weissen knapp eine Millionen Euro mit Özil verdient.

Essen.. Wie die "Bild" am Samstag berichtet, beschäftigt sich der FC Barcelona mit einem Transfer des deutschen Nationalspielers Mesut Özil, der bis dato eine überragende Saison in der Premier League spielt. Sechs Tore und 16 Assists hat der Spielmacher bereits auf seinem Konto. Nun soll der gebürtige Gelsenkirchener offenbar die Kreativabteilung des amtierenden Champions League-Siegers verstärken. Allerdings könnte der Dauerrivale Real Madrid, Özils alter Verein, einen Transfer verhindern. Nach einem Bericht der Enthüllungsplattform "Football Leaks" besitzen die Königlichen ein Vetorecht bei einer Rückkehr Özils nach Spanien.

RWE An der Essener Hafenstraße würde sie einen Wechsel Özils freilich begrüßen. Aufgrund des Solidaritätsmechanismus der FIFA könnte RWE erneut kräftig mitverdienen. Der Transfer von Real Madrid zu den Londonern im Jahr 2013 hatte dem Regionalligisten bereits 639.000 Euro eingebracht, für den Wechsel von Werder Bremen zu Real gab es drei Jahre zuvor 270.000 Euro.

Es handelt sich dabei um eine Entschädigung für Vereine , die an der Ausbildung eines Spielers beteiligt waren. Entschädigungberechtigt sind Klubs, bei denen ein Spieler zwischen dem 12. und 23. Geburtstag gespielt hat. Fünf Prozent der gesamten Summe würden dann in den Gesamttopf fließen. Dies gilt allerdings nur für verbandsübergreifende Wechsel, demnach müsste Özil das Land wechseln.

"Freibier am Stadion"

RWE-Präsident Michael Welling macht dem Anhang im Falle eines Deals schon mal ein lukratives Versprechen. "Sollte der Transfer von Mesut Özil nach Spanien tatsächlich offiziell verkündet werden, wird wieder ein Solidaritätsbeitrag fließen. Dann gibt es Freibier am Stadion."