RWE besiegt Schonnebeck auf der Zielgeraden mit 4:3

Die Schonnebecker Emrah Cinar (l.) und Kevin Barra gegen RWE-Kapitän Benjamin Baier.
Die Schonnebecker Emrah Cinar (l.) und Kevin Barra gegen RWE-Kapitän Benjamin Baier.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Sieg - auch im dritten Test. Nach den beiden 1:0-Erfolgen gegen die Würzburger Kickers und die Auf-Asche-Elf gab es diesmal an der Hafenstraße auch mehr Tore zu sehen. Die Rot-Weissen gewannen gegen SV Schonnebeck mit 4:3 (0:3) und viel Mühe.

Sieg - auch im dritten Test. Nach den beiden 1:0-Erfolgen gegen die Würzburger Kickers und die Auf-Asche-Elf gab es diesmal an der Hafenstraße auch mehr Tore zu sehen. Die Rot-Weissen gewannen gegen SV Schonnebeck mit 4:3 (0:3), hatten aber in der ersten Hälfte große Probleme mit dem Oberliga-Aufsteiger, der die Aufgabe mit Bravour löste.

Nachdem die Partie gegen Hiesfeld abgesagt worden war, hatte RWE in Schonnebeck kurzfristig noch einen Sparringspartner gefunden. Eigentlich wollte man dieses Duell nicht an die große Glocke hängen, aber dann wurden die Fans am Mittwochmorgen doch noch eingeladen. Man hätte es vielleicht besser gelassen. So zumindest der Eindruck nach den ersten 45 Minuten, denn da lag der Favorit überraschend mit 0:3 hinten. Eine Dusche für den Gastgeber, nicht nur aus dem grauen Abendhimmel.

Rot-Weiss tat sich schwer

SVS-Trainer Dirk Tönnies hatte am vergangenen Freitag ja auch genug Zeit, als Coach der Auf-Asche-Auswahl den Gegner zu studieren. Und das hat er offenbar getan, obwohl er zu jenem Zeitpunkt ja noch gar nichts wusste von dem Vergleich mit Rot-Weiss.. Tönnies hatte seine Mannschaft prima eingestellt. Die ging forsch zu Sache und bedrängte den Gastgeber schon früh in dessen Hälfte. Obwohl die Schonnebecker erst am Sonntag das Training wieder aufgenommen haben, ließen sie die Kugel ansehnlich laufen.

Rot-Weiss wiederum tat sich schwer, Lösung gegen den engagierten Widersacher zu finden. Und das lag sicher nicht nur daran, dass in Vojno Jesic, Marwin Studtrucker und Marcel Platzek gleich drei Offensivkräfte angeschlagen fehlten. In Hälfte eins hatte RWE erst in der 40. Minute die erste Chance. Nach einer Ecke kam Neuzugang Moritz Fritz frei zu Schuss, katapultierte die Kugel aber aus kurzer Distanz weit über das Tor.

„Zweite“ Mannschaft von RWE machte richtig Druck

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Spielvereinigung bereits dreimal eingenetzt, und das mit gnädiger Großzügigkeit des Gegners. Beim 1:0 ließ sich Tom Gubini, der Frischling im RWE-Tor, vom pfiffigen Stephan Jasberg die Kugel vom Fuß spitzeln. Beim 2:0 nur 120 Sekunden später waren sich Obst und Behrens nicht einig, Georgios Ketsatis bedankte sich mit einem Flachschuss.Schließlich ließ Keeper Gubini den Ball bei der Annahme zu weit vom Fuß prallen, Cinar rauschte heran und wurde von Gubini umgesenst. Den Elfmeter verwandelte Matthias Bloch zum 3:0. Bitter für die Rot-Weissen, die nach gut einer halben Stunde die Kontrolle übernahmen, aber fehlerhaft und harmlos blieben. Schonnebeck führte nicht unverdient, wenn auch ein bisschen zu hoch. Zugang

Die „zweite“ Mannschaft von Jan Siewert machte allerdings nach der kurzen Pause weiter richtig Druck und war gefährlicher. Lucas Arenz setzte an zum Doppelschlag: Flanke Huckle, der flinke Cekic passte mit Übersicht in die Mitte auf Arenz, der zum 1:3 einschob. Dann Flanke Grebe und Arenz volley zum 2:3. Da geht noch was, das war den rund 200 Zuschauern klar. Schonnebeck baute ab, hatte viel Kraft gelassen. Einen Freistoß von Tobias Steffen köpfte Philipp Zeiger ein zum 3:3. Und Steffen besorgte noch 4:3. Ehre auf der Zielgeraden gerettet.