Rot-Weiss Essen gibt sich tiefenentspannt
25.01.2012 | 20:26 Uhr 2012-01-25T20:26:00+0100
Essen.Der Start in die Rückrunde ist geglückt, was natürlich die tiefenentspannte Grundhaltung an der Hafenstraße weiter fördert. Denn der verdiente 2:1-Erfolg beim FSV Mainz 05 II hat den Rot-Weißen nicht nur drei Punkte beschert, sondern den Verantwortlichen auch die Gewissheit vermittelt, „dass es die Mannschaft drauf hat“, wie RWE-Trainer Waldemar Wrobel zu sagen pflegt. Vor allem die erste Halbzeit sei richtig gut gewesen. Und was seine Jungs können, möchten sie auch am Samstag wieder vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Köln II beweisen (15.30 Uhr, live im DerWesten-Ticker).
Das Hinspiel hatten die Essener mit 1:2 verloren. „Damals waren wir über 90 Minuten aber nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft“, erinnert sich Wrobel, der erneut ein „interessantes Spiel“ erwartet gegen eine Mannschaft, die er zu den spielstärkeren in dieser Liga zählt. Aber diese gegnerische Spielfreunde müsse man schon im Ansatz ersticken mit Einsatz, Laufbereitschaft, Ordnung und Disziplin. Tugenden, die schon in Mainz zum Erfolg geführt haben. „Wir sind gut drauf und haben auch gegen Köln gute Chancen, vorausgesetzt, wir rufen unser Leistungsvermögen ab. Und der Gegner lässt es zu.“
Wrobel wird seine Startelf erneut umbauen
Allerdings wird Wrobel seine Startelf erneut umbauen. Wie schon häufiger in dieser Spielzeit muss er eine neue Viererkette knüpfen, weil Vincent Wagner nach seiner fünften gelben Karte gesperrt ist. „Vincent wird uns aufgrund seiner Zweikampfstärke und Präsenz auf jeden Fall fehlen. Wir können ihn, wenn überhaupt, nur im Kollektiv ersetzen.“ Also, was tun?
Wie gewohnt, lässt sich der Fußball-Lehrer alle Optionen offen und nicht in die Karten schauen. Thomas Denker (Rückenprobleme) ist zwar nicht bei 100 Prozent, wird aber spielen. Stand gestern. Für die zweite Position in der Innenverteidigung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine wäre Markus Heppke, der diese Rolle ja auch schon gut ausgefüllt hat. Es wäre wohl die sichere Variante. Zwar ist Heppke auf der ihm angestammten Position vor der Abwehr eine tragende Säule im RWE-Gefüge, auch für die Spieleröffnung. Aber in Kerim Avci bietet sich im Mittelfeld ja mittlerweile eine gute Alternative an. Risikoreicher erscheint indes die Wahl von Dirk Jasmund oder Youngster Julian Dusy. Zumindest auf dem Papier.

15:51
Feine Sache! nach dem unglücklichen Mittelteil der Hinrunde scheint die Mannschaft jetzt auch zu begreifen, daß sie nicht nur aufgestiegen ist, sondern auch zurecht.Sollte sich das Ganze so weiterentwickeln, werden wir vielleicht doch mehr als nur einen dünnen Stamm dieser Mannschaft in die 3. Liga mitnehmen können. Wen würde das nicht freuen?
Dem Spiel gegen Köln darf man durchaus positiv entgegen sehen, dann ist das obere Tabellendrittel erreicht, und kann gehalten werden.. RWE macht wieder Spaß! Ach wie schön von uns, daß wir so toll sind.