Neues RWE-Stadion soll 20.000 Fans fassen
30.09.2010 | 03:18 Uhr 2010-09-30T03:18:00+0200
Essen.Das neue Fußballstadion an der Hafenstraße kann gebaut werden. Nur wie? Für den Bauablauf prüft die Stadt nun verschiedene Modelle. Die Arena soll auf vier Tribünen mit einem Fassungsvermögen von 20.000 Zuschauern erweitert werden.
An der Hafenstraße sendet eine Kamera aus 60 Metern Höhe alle fünf Minuten neue Bilder von der Stadion-Baustelle ins Internet. Was Interessierte dort unter www.stadion-essen.de zu sehen bekommen, ist nur mit viel Wohlwollen als „Baufortschritt“ zu bezeichnen. Ein paar Baucontainer, Bagger die Erde von links nach rechts schieben – mehr war nicht. Das aber dürfte sich nun ändern. Da Düsseldorf grünes Licht für neue Kredite gegeben hat, kann die Stadt das 31 Millionen Euro schwere Neubauprojekt stemmen - gestreckt über mindestens drei Jahre.
Während laut Stadtdirektor Christian Hülsmann ein Baustart „noch in diesem Jahr möglich ist“, reagiert die städtische Grundstücksverwaltung Essen (GVE) als Bauherr vorsichtig zurückhaltend. Der Grund: Es stehe zwar fest, dass gebaut wird und auch wo, nämlich wie geplant nordwestlich des Georg-Melches-Stadions, offen sei aber, wie. Soll heißen: Der Rat der Stadt hat zwar beschlossen, dass die nächsten Schritte des Projekts unverzüglich umzusetzen seien; Priorität hat der Neubau der Haupttribüne, die laut GVE allein rund der Hälfte der Baukosten ausmacht. Damit aber ist es nicht getan, zumal es sich nach dem Stand der Planungen um eine reine Sitzplatz-Tribüne handeln soll.
6000 Fans bei den ersten beiden Heimspielen
Hinzu kommen das Spielfeld, die Parkplätze, Wege und Außenanlage, sowie zwingend eine weitere Tribüne; die Fans verlangen Stehplätze, der DFB schreibt Fan-Trennung vor. Die Gegengerade schlüge mit weiteren 15 Prozent der Kosten zu Buche, die Tribünen für Heim- und Gästefans mit jeweils rund zehn Prozent. Ganz gleich welche zweite Tribüne gebaut wird, die erste Ausbaustufe des Stadions dürfte nach Schätzung der GVE bereits 80 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.
Nach dem Stand der Dinge soll die Arena sukzessive auf vier Tribünen mit einem Fassungsvermögen von 20.000 Zuschauern erweitert werden, nicht zuletzt um auf die sportliche Entwicklung von Rot-Weiss Essen reagieren zu können. Der Traditionsverein kickt nach Lizenzentzug und Zwangsabstieg bekanntlich in der fünften Liga. Der Saisonstart verlief bislang vielversprechend. Das gilt auch für den Zuschauerzuspruch. Rund 6000 Fans pilgerten zu den ersten beiden Heimspielen. Die Stimmung rund um die Hafenstraße ist so gut wie lange nicht. Da kommt der Bescheid aus Düsseldorf für RWE-Fans gerade zur rechten Zeit.
Baukosten in Höhe von 31 Millionen Euro
Bei der GVE spielen sie für den Stadionbau derweil verschiedene Modelle durch. Welche weitere Tribüne soll neben der Haupttribüne im ersten Bauabschnitt errichtet werden? Die Gegengerade? Auch sie ist nach bisherigen Planungen nur für Sitzpätze ausgelegt. Fans, zumal jenen mit weniger Geld im Portemonnaie, wäre dies nicht zuzumuten. Es geht bei den Planungen also um die vorübergehende Verteilung von Sitz- und Stehplätzen und damit auch um statische Fragen und um höhere Kosten, denn Sitzplätze können nicht ohne weiteres als Stehplätze genutzt werden, die Tragfähigkeit einer Stehtribüne muss höher sein.
Dem GVE-Aufsichtsrat sollen auf seiner nächsten Sitzung entsprechende Varianten vorgelegt werden. Detailplanungen seien noch zu erstellen, heißt es. Die GVE geht jedenfalls bereits davon aus, dass die Baukosten im Falle eines Stadion-Ausbaus in mehreren Abschnitten am Ende über den 31 Millionen liegen dürften.

19:36
#Slash: deine Schönrederei mal bei Seite gelassen. Ich habe sie am Sonntag wieder erlebt deine rottragenden Friedensfreunde. Am Uhlenkrug und später in der Neustadt. Die gibts nicht mehr? Träum weiter alter Mann. Die SGS muß da spielen wenn es fertig ist? Ich hoffe nicht....
21:18
@156 - bleiben lassen wäre die bessere Option. Vor allem, weil man für 31 Mio. kein größeres Stadion kriegt ... ;)
13:57
Vorher passten ohne die Westkurve 23 000
Zuschauer rein ich Bau doch nicht ein neues Stadion
für 31 Mill nur damit dann 20 000 reinpassen
das ganze Theater für so ein kleines Stadion ,
entweder es wird gleich ein richtiges für 30-40 000 gebaut oder last es ganz bleiben
das neuste Modell in komplett Version ist ganz gut !
20:28
#6.Und wenn der seltene Wurm noch einen Furz lässt ist das immer noch interessanter als Dein dummes Geschreibsel.
18:20
.
Eigentor von jocker48!
jocker48 du bist raus!
Warum?
jocker48 schrieb:
hallo pit! ganz ruhig bleiben.ich bin kein etb fan. ich bin kein fussball fan.ich käme nie auf die idee ein stadion zu besuchen und ich wohne auch nicht in essen.wenn ich eine sportveranstaltung besuche,dann in einer gepflegten atmosphäre mit einer sauberen umgebung,und einem gebildeten publikum,alles voraussetzungen die fussball als proletensport nicht erfüllen kann,setzt doch eine vornehme sportart auch eine gewisse itelligenz voraus. mfg joker48
#50 von joker48 , am 04.09.2010 um 23:06
Wo weiterlesen? Hier!
http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/Derby-zwischen-ETB-und-RWE-am-Sonntag-id3642981.html
23:11
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23:08
WICHTIG!!!!
Bitte alle RWE Fans unter www.sportschau.de bei Tor des Monats für Rot Weiss Essens Alexander Thamm abstimmen!!
11:03
@150 von nicnacnic
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte nicht vergessen,daß dabei immer drei Finger seiner Hand auf ihn selbst gerichtet sind.
Da hast du vollkommen recht :-)
Dieser Spruch gefällt mir und dem Rest deines Beitrags kann ich auch zu 1907% zustimmen.
Glückauf
14:42
Es wird hier immer von Steuerverschwendung geredet und dabei suggeriert, das die Stadiongegner die einzigen sind, die Steuern zahlen. Auch ich zahle Steuern und ich befürworte dennoch den Stadionneubau.
Gehen diese Stadiongegner auch so vehement gegen vermeintl. Steuerverschwendung für die Zuschüsse der Hochkultur (TUP, Grillo etc) vor ?
Nein, das macht man nicht, damit entlarven sich all die besorgten Steuerzahler als ganz profane RWE-Hasser und nicht als besorgte Bürger dieser Stadt.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte nicht vergessen,daß dabei immer drei Finger seiner Hand auf ihn selbst gerichtet sind.
12:44
Also ein Umstieg auf ein kostendeckendes Mietmodell sollte doch eigentlich die Geschichte abhaken. Notfalls besteht man darauf, sich vom Bauunternehmen einen Festpreis garantieren zu lassen, damit Mehrkosten nicht an der Stadt hängen bleiben - dann fehlt eben an der Stelle der Vertragspartner.
Ansonsten bleibt die Möglichkeit, dass Paß in den Schreiben an die Bezirksregierung den AntragsLügen der Reiniger-Ära den Rücken kehrt und durch Ehrlichkeit das krumme Kuppelgeschäft um den Handelshof als krumm erkennbar macht.