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RWE gegen Aachen - Kapitän Heppke will "vorweggehen"

22.08.2013 | 22:43 Uhr
RWE gegen Aachen - Kapitän Heppke will "vorweggehen"
Will den Ball gegen Aachen notfalls "über die Linie prügeln": RWE-Kapitän Markus Heppke.Foto: imago

Essen.  Am Freitag trifft Rot-Weiss Essen im Regionalliga-Schlager auf Alemannia Aachen. Noch wartet RWE auf den ersten Saisonsieg. "Wir müssen kämpfen, beißen und grätschen", sagt Kapitän Markus Heppke im großen Interview.

Die Vorbereitung lief recht gut beim Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss. Die Saison lässt sich bisher nicht gerade gut an. Zunächst der Wasserschaden im Stadion, dann, als die Rot-Weißen spielen durften, gab es in zwei Heimpartien und einer Auswärtspartie bisher nur einen einzigen Punkt. RWE-Kapitän Markus Heppke sprach mit Sportredakteur Dietmar Mauer über die Lage, die Rolle des Kapitäns und das Freitagspiel gegen Alemannia Aachen (18.30 Uhr, live in unserem Ticker).

Herr Heppke, wie ist zurzeit die Stimmung in der Mannschaft?

Markus Heppke: Das haben wir uns alle natürlich ganz anders vorgestellt. Erst recht, wenn man sieht, wie die Niederlagen passiert sind. Wir sind alle enttäuscht, aber jetzt müssen wir Charakter zeigen.

Wie erklären Sie sich die Niederlagen?

Heppke: Wir hätten statt einem jetzt sieben oder sogar neun Punkte haben können. Was wir gegen Viktoria Köln gezeigt haben, war gut, es fehlten nur die Tore. In Düsseldorf bei einem Gegentor so einzubrechen, darf nicht passieren.

In Überruhr fing alles an

Markus Heppke machte seine ersten Schritte auf dem Fußballplatz bei der BG Überruhr. Von dort wechselte er zum FC Schalke, wo er sechs Jahre blieb. Zur Saison 2008/09 schloss er sich RW Oberhausen an. 2010/11 ging er zum Wuppertaler SV. Bei den Rot-Weißen ist es nun seine dritte Spielzeit. Neben dem Fußball absolviert der 27-Jährige ein BWL-Studium an der FOM in Essen.

Welche Rolle spielt in solch einer Phase der Kapitän?

Heppke: Als Kapitän muss man die Mannschaft zusammenhalten und vorweggehen. Wir haben einige Spieler, die die Kapitänsbinde tragen können. Für mich ist es eine Ehre, Kapitän von Rot-Weiss zu sein.

Mit 27 Jahren gehören Sie zu den erfahrenen Spielern. Im Kader sind aber auch deutlich jüngere. Gehen Sie auf die jungen Spieler zu oder kommen sie zu Ihnen?

Heppke: Sowohl als auch. Privates gehört allerdings nicht auf den Platz, aber abseits des Platzes können wir über alles reden. Ich will den jungen Spielern das Gefühl geben, dass sie dazugehören, was sie ja auch wirklich tun.

Die Fans sind verständlicherweise von den bisherigen Ergebnissen enttäuscht. In Düsseldorf sollen Spieler beleidigt, ja sogar bespuckt worden sein. Was sagen Sie dazu?

Heppke: Dass die Fans Kritik äußern, ist verständlich und damit muss man umgehen. Dass ein Spieler bespuckt worden ist, habe ich nicht mitbekommen. Falls es so war: Das geht natürlich gar nicht. In der jetzigen Phase müssen Mannschaft und Fans doch erst recht zusammenhalten.

Es gab in Düsseldorf auch „Trainer-raus-Rufe“. Wie stehen Sie dazu?

Heppke: Es ist einfach, alles auf den Trainer zu schieben, aber wir waren zu elft auf dem Platz. Waldemar Wrobel bereitet uns immer sehr gut vor. Die elf Spieler, die auf dem Platz stehen entscheiden, wie ein Spiel ausgeht. Was kann der Trainer dafür, dass ich zum Beispiel den zweiten Elfmeter gegen Viktoria Köln verschossen habe?

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Wie wohl haben Sie sich in ihrer Rolle in der Viererkette gefühlt?

Heppke: Es war halt so, dass bei uns einige gelernte Innenverteidiger wegen Verletzungen nicht zur Verfügung standen. Und da ich früher mal auf dieser Position gespielt habe, war ich der Einzige, der dort spielen konnte. Man hat sicherlich gesehen, dass es nicht meine Lieblingsposition ist, aber wenn der Trainer mich dort hinstellt, dann gebe ich selbstverständlich auch auf dieser Position mein Bestes. Im Mittelfeld fühle ich mich aber deutlich wohler.

Am Freitag kommt Alemannia Aachen zur Hafenstraße. Alles andere als Laufkundschaft, oder?

Heppke: In der Liga ist keine Mannschaft Laufkundschaft. Für uns ist es wichtig, dass wir endlich den ersten Sieg einfahren, und wenn es ein schmutziges 1:0 ist. Wir müssen kämpfen, beißen und grätschen. Wir müssen gewinnen, und wenn wir den Ball über die Linie des Aachener Tores prügeln müssen.

Dietmar Mauer

Kommentare
23.08.2013
09:34
RWE gegen Aachen - Kapitän Heppke will
von trickflyer | #2

heute setzt es die nächste reibe.

1 Antwort
RWE gegen Aachen - Kapitän Heppke will
von hsnevets | #2-1

lagst wohl daneben du Wurst

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RWE gegen Aachen - Kapitän Heppke will "vorweggehen"
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http://www.derwesten.de/sport/fussball/rwe/kaempfen-beissen-graetschen-id8349671.html
2013-08-22 22:43
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