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Jetzt hilft RWE nur Erfolg

10.09.2009 | 19:58 Uhr
Jetzt hilft RWE nur Erfolg

Essen. Rot-Weiß Essen muss am Freitag gegen den 1. FC Köln II siegen, um wieder etwas Ruhe zu bekommen. Verliert RWE aber erneut, dürfte Zoff programmiert sein: bei den Fans und auf der Führungsebene.

Die Rot-Weißen haben es wirklich nicht leicht. „Fußball macht immer Spaß”, behauptet zwar RWE-Teamchef Thomas Strunz, aber in diesen Wochen der Mittelmäßigkeit fällt es den Fans schwer, erfreuliche Dinge zu entdecken. Alle haben sie in dieser Saison auf den sportlichen Aufschwung – und natürlich auch auf den Aufstieg – gehofft, doch bei drei Niederlagen nach nunmehr sechs Spielen wagt derzeit niemand, von derart anspruchsvollen Zielen zu träumen. Aber das kann sich natürlich schnell ändern. Gewinnt Essen an diesem Freitag (19.30 Uhr, Hafenstraße) gegen den 1. FC Köln II, dann dürfte sich die Stimmung etwas aufhellen. Und genug Zeit bleibt dem Titelkandidaten ja auch noch, um sich in der Regionalliga nach eigenen Vorstellungen und Ansprüchen zu platzieren.

Verliert Rot-Weiß aber gegen Köln, dann dürfte Zoff programmiert sein. Nicht nur bei den Fans, sondern auch auf der Führungsebene. Teamgeist und Geschlossenheit werden zwar überall eingefordert, aber nur bedingt vorgelebt. Das Klima beispielsweise zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Meutsch und Thomas Strunz scheint nicht mehr das beste zu sein, interpretiert man deren Reaktionen und Aussagen richtig.

Markus Neumayr. (Foto: Gohl)

Auch aus der Mannschaft kommen Signale der Unzufriedenheit – wie so häufig bei ausbleibendem Erfolg. Mittelfeldspieler Markus Neumayr, zuletzt nur Reservist, wird in einer Sportzeitung wie folgt zitiert: „Ich merke einfach, dass der Trainer mir nicht vertraut. Deshalb sitze ich auch auf der Bank.” Wie das? Strunz hatte doch am vergangenen Mittwoch noch betont, dass diese Mannschaft sein Vertrauen verdient habe. Und es auch in jedem Fall von ihm bekommen werde. Auf Neumayr angesprochen, antwortete der Teamchef: „Er ist traurig.” Und: „Wir haben nun mal einen ausgeglichenen Kader.”

Maczkowiak steht wieder im Tor

Ob der blonde Kreativspieler gegen Köln auflaufen wird, ließ Strunz offen. Klar ist nur, dass André Maczkowiak, der bei seinem Comeback in Bonn eine gute Leistung bot, wieder im Tor stehen wird. Und Angreifer Dirk Heinzmann wird ebenfalls dabei sein, schon allein deshalb, weil Torjäger Sascha Mölders (Entzündung im Sprunggelenk) ausfallen wird.

Die Aufgabe gegen Köln ist auch nicht einfach. „Wir wissen, was sie können und kennen die Schwächen”, sagt Strunz. Fast jedes Kölner Spiel habe man beobachtet und eine offenbar launische Diva gesehen. In Elversberg schwach gespielt und mit 1:4 verloren. Zu Hause Trier beim 3:0-Sieg nahezu überrollt. „Köln hat eine spielerisch sehr starke Mannschaft. Dass es dabei noch einige Schwankungen gibt, ist bei so jungen Spielern völlig normal”, findet Strunz.

Die Stimmung bei den Rheinländern scheint jedenfalls gut zu sein nach dem jüngsten Triumph. Allerdings warnt FC-Trainer Frank Schaefer und spricht, als müsse er all die Strunz-Kritiker in Revier umstimmen: „Essen hat eine richtig starke Mannschaft, die sinnvoll und mit sehr guten Spielern zusammengestellt worden ist.”

Von der Richtigkeit dieser Behauptung müssen die Rot-Weißen ihren Anhang heute überzeugen. Und Teamchef Strunz will zwar nie, wie er behauptet, das Wort „Aufstieg” als Zielsetzung genannt haben, stellt aber entschlossen mit Blick auf den Spitzenreiter Mainz fest: „Sechs Punkte müssen wir aufholen, und wir werden sie aufholen.”

Rolf Hantel

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Kommentare
11.09.2009
23:36
Jetzt hilft RWE nur Erfolg
von Zato | #72

Aber schlimm ist es für unserem RWE trotzdem, ich gehe schon lange zum RWE, aber dieHoffnug auf bessere Zeiten sind nun auch bei mir am Ende, wie soll es jetzt weitergehen??
Lasst den RWE nicht sterben!!!

11.09.2009
23:33
Jetzt hilft RWE nur Erfolg
von Zato | #71

@>Omo1 DANKE!!!
Ich bin begeistert von so einem Beitrag!!!
So muss es im Sport sein!!!
DANKE DANKE DANKE!!!!!

11.09.2009
23:32
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von aufmerksamer Beaobachter | #70

Das sich strukturell und demoskopisch schnell verändernde Ruhrgebiet kann nur zwei Top - Vereine verkraften. Einen, der ethnisch ursprünglichen und einen der neuen ethnischen Mehrheit wiederspiegelnden Verein. Über welcher Arena wird der Halbmond wehen....über Essen.???

11.09.2009
23:07
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von Der Horst | #69

MEIDEMICH !!! Das sollte dem Restruhrpott eigentlich klar sein....

11.09.2009
22:58
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von gethe46 | #68

@63 Das Zebra singt und lacht
Frage an das clevere Zebra: Seit wann gibt es einen Duisburger Stadtteil namens Meidernich?

11.09.2009
22:24
Jetzt hilft RWE nur Erfolg
von omo1 | #67

Es ist amtlich,Strunz ist mit sofortiger Wirkung entlassen.Bei den Verantwortlichen spricht man auch über die NRW Liga.

11.09.2009
22:04
Jetzt hilft RWE nur Erfolg
von Hüfte | #66

Omo ich gebe Dir vollkommen Recht.Der Fussball kommt aus dem Pott !!

11.09.2009
22:00
Jetzt hilft RWE nur Erfolg
von omo1 | #65

Duisburger,Dortmunder,Bochumer und auch Schalker es ist an der Zeit nachzudenken und nicht Häme über den den es als erster trift zu gießen.Schalke hat gewaltige Schulden,der ganze laden in Dortmund ist nicht lange mit Bundesligamittelmaß zuhalten.Der BvB stand schon mal am Abgrund.Und auch der MSV tut sich sehr schwer mit der Rückkehr in die Bundesliga.
Wir alle sind das Ruhrgebiet !!!!! Wir sollen konkurieren,aber auch einander achten und wenn möglich die hand reichen.

11.09.2009
21:56
Jetzt hilft RWE nur Erfolg
von Das Zebra singt und lacht... | #64

@DaDu: Du Pfosten, der MSV kommt nicht aus Hamborn, sondern aus Meidemich !!!

Und wir verlieren wenigstens in einem schönen neuen Stadion....

11.09.2009
21:51
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von DaDu | #63

Wenn es stimmt mit Strunz, wunderbar. Es wäre der größte Sieg seit langer Zeit.

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