Evonik legt Millionenzusage fürs Stadion auf Eis
03.03.2009 | 13:12 Uhr 2009-03-03T13:12:00+0100
Essen. Die Stadt Essen muss den geplanten Neubau des Stadions an der Hafenstraße vorerst ohne die bereits zugesagten acht Millionen Euro von Sponsor Evonik Industries stemmen. Der Konzern begründet diesen Schritt mit der "schwierigen gesamtwirtschaftlichen" Situation.
Man habe das Geld "in wirtschaftlich guten Zeiten in Aussicht gestellt. Jetzt haben wir gesamtwirtschaftlich schwierige Zeiten, und auch unser Konzern steht vor großen Herausforderungen", so heißt es in einer Stellungnahme des Konzerns, die mit der Ankündigung schließt, Evonik habe die "Überlegungen zum Sponsoring zurückgestellt".
Der Konzern bestätigte damit gestern zumindest teilweise eine Information des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", von der Sportdezernent und Stadtdirektor Christian Hülsmann noch gehofft hatte, sie werde sich als Ente erweisen. Immerhin, eine Absage auf Dauer formulierte Evonik-Sprecherin Barbara Müller gestern nicht, doch genauso unsicher ist, wann und in welchem wirtschaftlichem Umfeld sich Evonik wieder an die alten Millionenzusagen gebunden fühlt.
"Für uns kommt das überraschend", räumte Hülsmann gestern ein, bremste aber Sorgen, damit könnte das komplette Projekt eines Stadionneubaus für 20 000 Besucher kippen: Man werde die von Evonik erhofften Sponsorenmittel nun "einige Zeit überbrücken" müssen. Das Geld dafür kommt - wie mehrfach berichtet - aus dem geplanten Verkauf des Handelshofes.

10:26
@#105 von ostwestfale1907:
Stadiongegröle ist hier echt unangebracht - es gibt fürwahr wichtigeres als das Stadion oder RWE...
17:33
6 millioen für den umbau des uhlenkrugs sind besser wie 25 millionen für einen neubau....
12:00
ROT WEISS-ESSEN braucht das neue stadion.alles andre ist unwichtig.NUR DER RWE!
10:46
Neue Hauptrtribüne, neue Westtribüne sowie Renovierungsarbeiten an Nord und Osttribüne zum Preis von mehr als 12 Millionen Euro werden und erwägung gezogen....Meiner meinung nach Quatsch da auch da wieder was zu bemengeln gibt in ein paar Jahren....
09:38
Für Rot-Weiss-Essen bzw. grundsätzlich für den strukturschwachen Norden ist heute ein enorm wichtiger Tag! Das Stadion mit seinen ganzen Haupt- und Nebeneffekten im Essener Norden und in der ganzen Stadt sind für die Zukunft der Stadt nicht unbedeutend. Wer 48 Millionen jährlich für die Oberschicht/Philharmonie ausgibt, sollte für den normalen Bürger einmalig um die 20 Millionen übrig haben. Diese sind zudem noch zusätzlich über einige Perioden verteilt und belasten zum größten Teil noch nicht einmal den Haushalt der Stadt Essen.
In den letzten Tage bot sich uns Essener (mal wieder) eine poltische-wirtschaftliche Schmierenkomödie.
- Spiegel-„Bericht“ (sehr einseitig, sehr polemisch, reine Stimmungsmache. Es ist davon auszugehen, dass dieser Spiegelbericht von der einflussreichen Anti-Stadion-Anti-RWE-Lobby gesteuert wurde. Von alleine wird Spiegel an manche Infos nicht gekommen sein. Zudem ist es sehr merkwürdig warum sich ein bundesweite Blatt für „so eine Kleinigkeit“ interessiert bzw. darauf aufmerksam wurde. Gibt es nichts Wichtigeres? Viele Städte bauen momentan Stadien, bzw. haben oder werden es tun. In essen ist dies ein Skandal? Das schwarze Buch des Bundes der Steuerzahler bietet abertausende bessere und wichtigere Gelegenheit Fehldinge anzuprangern. Anscheinend ging es Hr. Dohmen um etwa anderes.
- Im gleichen Atemzug brach EVONIK sein Wort bzgl. der Unterstützung des Essener Nordens. Ein Zufall?
- Kurz darauf verkündete die SPD, dass sie doch nicht zustimmt und etwas Eigenes in den Rat heute einbringt und den Rücktritt von z. B. Hülsmann fordert. Ein Zufall? Alles innerhalb von ganz kurzen Abständen?
- Usw.
Ich empfehle Ihnen das Lesen der Berichte auf www.jawattdenn.de . Dort sind alle Berichte der letzten Tage zu finden. Ebenso eine Gegendarstellung.
Dort finden sie quasi beide „Extrem-Darstellungen“ (Spiegelskandalbericht und RWE-Fansicht sowie von Thomas Strunz)
Das alles riecht extrem nach schmutziger Politik und Wirtschaft. Werden die Essener Bürger, die zum größten Teil für das Stadion sind sowie den Sinn des Projektes verstehen und unterstützen (auch wenn es ausnahmsweise mal nicht um Lachschnittchen, Oberschicht und Philharmonie geht).
Ich würde mich freuen, wenn sie in die sehr starke entfachte momentane Debatte sich als u.a. Essener Medium kritisch in allen(!) Richtungen einbringen würden.
Ich hoffe, sie haben genug Mut sich dazu zu äußern.
09:35
Hall WAZ-Redaktion,
Für Rot-Weiss-Essen bzw. grundsätzlich für den strukturschwachen Norden ist heute ein enorm wichtiger Tag! Das Stadion mit seinen ganzen Haupt- und Nebeneffekten im Essener Norden und in der ganzen Stadt sind für die Zukunft der Stadt nicht unbedeutend. Wer 48 Millionen jährlich für die Oberschicht/Philharmonie ausgibt, sollte für den normalen Bürger einmalig um die 20 Millionen übrig haben. Diese sind zudem noch zusätzlich über einige Perioden verteilt und belasten zum größten Teil noch nicht einmal den Haushalt der Stadt Essen.
In den letzten Tage bot sich uns Essener (mal wieder) eine poltische-wirtschaftliche Schmierenkomödie.
- Spiegel-„Bericht“ (sehr einseitig, sehr polemisch, reine Stimmungsmache. Es ist davon auszugehen, dass dieser Spiegelbericht von der einflussreichen Anti-Stadion-Anti-RWE-Lobby gesteuert wurde. Von alleine wird Spiegel an manche Infos nicht gekommen sein. Zudem ist es sehr merkwürdig warum sich ein bundesweite Blatt für „so eine Kleinigkeit“ interessiert bzw. darauf aufmerksam wurde. Gibt es nichts Wichtigeres? Viele Städte bauen momentan Stadien, bzw. haben oder werden es tun. In essen ist dies ein Skandal? Das schwarze Buch des Bundes der Steuerzahler bietet abertausende bessere und wichtigere Gelegenheit Fehldinge anzuprangern. Anscheinend ging es Hr. Dohmen um etwa anderes.
- Im gleichen Atemzug brach EVONIK sein Wort bzgl. der Unterstützung des Essener Nordens. Ein Zufall?
- Kurz darauf verkündete die SPD, dass sie doch nicht zustimmt und etwas Eigenes in den Rat heute einbringt und den Rücktritt von z. B. Hülsmann fordert. Ein Zufall? Alles innerhalb von ganz kurzen Abständen?
- Usw.
Ich empfehle Ihnen das Lesen der Berichte auf www.jawattdenn.de . Dort sind alle Berichte der letzten Tage zu finden. Ebenso eine Gegendarstellung.
Dort finden sie quasi beide „Extrem-Darstellungen“ (Spiegelskandalbericht und RWE-Fansicht sowie von Thomas Strunz)
Das alles riecht extrem nach schmutziger Politik und Wirtschaft. Werden die Essener Bürger, die zum größten Teil für das Stadion sind sowie den Sinn des Projektes verstehen und unterstützen (auch wenn es ausnahmsweise mal nicht um Lachschnittchen, Oberschicht und Philharmonie geht).
Ich würde mich freuen, wenn sie in die sehr starke entfachte momentane Debatte sich als u.a. Essener Medium kritisch in allen(!) Richtungen einbringen würden.
Ich hoffe, sie haben genug Mut sich dazu zu äußern.
09:34
Evonik hat kein Problem mit der allgemeinen wirtschftlichen Lage, sondern mit seinem Investor CVC Capital Partners, der zum Jahresende Geld sehen will.
09:09
Ich habe gerade erfahren das ein bekannter der auch im RAT sitzt das, das Stadion nicht gebaut wird! und das steht schon seit Montag fest...
09:00
@millefit:
Nun wirklich zum letzten Mal, ansonsten muss man
Begriffsstutzigkeit annehmen: 4. Liga - ja selbst 5. Liga ist
derzeit aufgrund der von dem LKA und dem DFB
vorgeschriebenen Infrastruktur nicht durchführbar,
egal ob dort der ETB, der RWE oder FC Millefit spielen!
Im Augenblick ist der Spielbetrieb nur aufgrund
von Übergangsregeln erlaubt. Am Uhlenkrug müssen
nach jetzigen Kenntnisstand 6 Mill. Euro investiert werden,
um diese Voraussetzungen zu erfüllen.
Auf diese Umstände ist bereits weiter oben hingewiesen
worden. Manchmal hilft es ungemein, wenn man sich
mit anderen Auffassungen und deren Argumente
auseinandersetzt, bevor man seine vorgefassten
Meinungen seitenlang wiederholt.
Wie gesagt, es ist dies der letzte Versuch.
Ansonsten wünsche ich Ihnen, Herr oder Frau millefit,
noch viel Spaß beim Abfassen von sinnleeren Beiträgen
(Zeit hierfür besteht ja offensichtlich).
08:52
Essen braucht ein Stadion. Die Vorteile liegen auf der Hand und wurden hier schon genannt. Erwähnen möchte ich nur, dass die Betriebskosten eines Neubaus die Stadt und den Bürger weniger belasten als jetzt.
Sehe einen Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt: Warum wird dieses Projekt immer nur auf RWE reduziert? Der Bau und das Gelände gehören der Stadt. Kann deswegen auch alle die verstehen, die gegen ein Stadion (...für RWE) sind.
Mein Vorschlag: Hände weg vom Handelshof, Verkauf der Grundstücke an der Hafenstrasse und des Uhlenkruges, Erlös aus dem Verkauf plus die €7,5 Mio der Stadt plus Sponsorengelder in einen Neubau an anderer Stelle investieren.
Vorteil: Bessere Vermarktungsmöglichkeiten, Zentraler Standort für alle Bürger, die fälligen €6 Mio für den Uhlenkrug können ebenfalls in den Neubau invesitiert werden. Betriebskosten werden nur noch für ein Stadion fällig.