Erst die Arbeit, dann das Spiel
01.09.2009 | 10:58 Uhr 2009-09-01T10:58:00+0200
Essen. Die Rot-Weißen setzen auch am heutigen Dienstag gegen Fortuna Düsseldorf II zunächst auf Kampf und Kontrolle. Der Sturm der Entrüstung ist wieder abgeflaut - die RWE-Fans sind optimistisch.
Thomas Strunz ist wirklich ein Profi, der in seinem Leben machem Druck standhalten musste. Schon in den Tagen vor dem Spiel in Verl trat er ruhig, aber entschlossen und selbstbewusst auf. Kein Zeichen von Nervosität. „Die Mannschaft wird gewinnen”, hatte er versichert. Bedenken, dass es schiefgehen könnte, die gab es bei ihm nicht. Und der souveräne 3:0-Sieg der Rot-Weißen hat dem Teamchef schließlich Recht gegeben. Auf die Frage, ob nun etwas mehr Ruhe eingekehrt sei, stellt Strunz lediglich fest: „Ich war nicht unruhig. Und bei der Mannschaft konnte ich auch keine Unruhe feststellen. Wir wissen, was wir zu tun haben.”
Nach den bitteren Pleiten auf Schalke und direkt danach zu Hause gegen Saarbrücken fegte dennoch zumindest durch die Essener Fan-Gemeinde ein Sturm der Entrüstung. Allerdings ist der Wind abgeflaut vor der Partie an diesem Dienstag gegen Fortuna Düsseldorf II (19.30 Uhr, Hafenstraße). „Man geht wieder optimistisch in dieses Spiel”, sagt der Vorstandsvorsitzende Stefan Meutsch und freut sich drauf. Denn sollte RWE heute gewinnen und am kommenden Sonntag (14 Uhr) beim Bonner SC ebenfalls einen Dreier einfahren, wären der Titelkandidat wieder mit vorn dabei in der Tabelle und könnte durchaus noch von einem ganz passablen Saisonstart sprechen.
Zweifellos stand RWE vor dem Verl-Spiel unter Druck. Was auch an gewissen Entscheidungen vor dem Anpfiff zu spüren war. RWE reiste einen Tag früher in Richtung Ostwestfalen, um sich optimal vorzubereiten. Und eine zusätzliche Siegprämie soll auch ausgelobt worden sein. Nichts sollte unversucht bleiben, um bei den Spielern die volle Konzentration herauszukitzeln. Rot-Weiß ist schließlich mit breiter Brust aufgelaufen, hat seine Chancen anders als in den Auftritten zuvor konsequent genutzt und in Hälfte eins gleich drei Tore gemacht. Damit war der harmlose Gegner bezwungen.
Erst die Arbeit, dann das Spiel, so sieht es Thomas Strunz. Man müsse sich zunächst die Kontrolle über den Gegner erkämpfen, erst dann könne die individuelle Qualität der Akteure zur Geltung kommen. „Und die Euphorie steigt dann sowieso mit jedem Erfolgserlebnis.”
Darüber können die Düsseldorfer wohl einiges erzählen, denn sie befinden sich gerade auf einem Höhenflug. Der Aufsteiger hat noch nicht verloren und zwei Punkt mehr auf dem Konto als RWE. Sie haben in Elversberg mit 3:0 gewonnen und zu Hause Eintracht Trier mit 2:1 geschlagen. „Von vier Spielen haben wir drei beobachtet”, weist Strunz darauf hin, dass der Gegner ihn nicht überraschen kann. „Das ist eine spielstarke Mannschaft mit jungen, schnellen Leuten”, beschreibt er. Und die gilt es zu stoppen.
Nachdem die Defensive in Verl überzeugt hat, gibt es eigentlich keinen Grund, erneut umzustellen. Denny Herzig und Sebastian Zinke bildeten die Innenverteidigung. Gegen Saarbrücken war Zinke nicht dabei, in Verl erzielte der Abwehrmann das dritte Tor. Und im Angriff dürfen die Essener Fans auch man wieder mit Torjäger Sascha Mölders rechnen. Und das war zumindest in vergangenen Saison fast immer die halbe Miete für die Rot-Weißen.
Nur Caspers fehlt
Bis auf Verteidiger Dirk Caspers, der wegen einer Grippe schon in Verl gefehlt hatte, stehen RWE-Teamchef Thomas Strunz heute alle Spieler zur Verfügung. Robert Mainka, der in Verl mit einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden musste, hat schon wieder trainiert. Sebastian Stachnik hat seine Adduktoren-Verletzung ebenfalls auskuriert.

18:44
Beim aktuellen Machtwechsel in der Stadt auf allen Ebenen ist mit einer schnellen Entscheidung gegen Strunz nicht zu rechnen. Man hat Wichtigeres zu tun. Vielleicht fällt ja auf das hier bei der WAZ und beim Reviersport die Berichterstattung über RWE, na ja etwas weniger wichtig geworden ist. Da muß man eifrig schon blättern und klicken.... Die Stadt hat den Verein nicht übernommen um zu retten um jeden Preis. Eher um das Chaos zu kontrollieren und gegebenfalls abzuwickeln. Also haltet den Ball flach und betet um ein Wunder. Interessant seit ihr schon lange nicht mehr. Alles was ich an der Hafenstraße sehe sind Abrissarbeiten. Welche Baufirma soll da eigentlich loslegen? Alle Informationen über den Bau in Fan-Foren stammen von Fans und sind spekulativ. Teilweise jahrealt, jeder hat nur was gehört und keiner weiß was. Morgen eß ich da mal ne Currywurst...
02:06
@39 an die Ehre appeliert, für RWE spielen zu dürfen
Hmmm, ist das nicht eher eine Bestrafung, in der Gurkentruppe mitmurksen zu müsssen ?
23:30
Wattenscheid 09, Fortuna Köln, Uerdingen 05 - schon mal gehört? Alles Ex-Bundesligisten. Heute unter ferner liefen in der 5. bzw. 6. LIga. Nachtigall, ick hör dir trapsen ...
JETZT aufpassen und AUFWACHEN in Essen. Strunz raus (UND ZWAR GANZ!!!) und einen erfahrenen Trainer holen, einen, der an die Ehre appelliert, für RWE spielen zu dürfen, einen, der die Essener Mentalität kennt.
Sonst droht gleiches Schicksal wie in oben erwähnten Vereinen.
23:16
...bitte Herr Srunz geben sie uns unser RWE zurück
gehen sie zu Bayern oder nach Spanien ..wir haben so einen Blender nicht verdient..!!!
sofort den Blender entlassen!!!
22:59
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22:59
nix da,ganz weg der blender
22:58
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22:51
Bitte, Herr Strunz, wenn Sie noch ein wenig A.... in der Hose haben, legen Sie zumindest ihr Amt als Trainer nieder!!!
22:48
Ist Strunz morgen früh noch da, bin ich weg!!
Danke für nichts Herr Blender
22:41
Wenn der jetzt wieder Manager wird wär das der Hammer.
Gerade da hat er nun 18 Monate beweisen das er ne Obernull ist