Das aktuelle Wetter NRW 16°C
Regionalliga

Auf die RWE-Defensive wartet in Köln viel Arbeit

24.08.2012 | 19:32 Uhr
Auf die RWE-Defensive wartet in Köln viel Arbeit
RWE-Trainer Waldemar Wrobel gibt seinen Spielern Instruktionen. Foto: Michael Gohl / WAZ FotoPool

Essen.  Fortuna Köln freut sich auf ein Regionalliga-Spitzenspiel gegen Rot-Weiss Essen. Dabei hat RWE aus organisatorischen und sportlichen Gründen erst zwei Spiele in dieser Saison bestritten. „Wenn wir die Offensive bändigen können, haben wir sicherlich eine Chance“, glaubt RWE-Trainer Waldemar Wrobel.

Die Regionalliga-Saison ist noch jung. Erst recht für die Rot-Weißen, die aus organisatorischen und sportlichen Gründen (Stadion/DFB-Pokal) bisher erst zwei Auswärtsspiele bestritten haben – das jedoch erfolgreich. Und das allein reicht Fortuna Köln auch schon, beim heutigen Treffen von einem „Spitzenspiel“ zu sprechen (13 Uhr, Südstadion, live im DerWesten-Ticker).

RWE
Rot-Weiss Essen hat bittere Pokal-Pille bereits verdaut

RWE-Trainer Waldemar Wrobel spürte am Tag nach der 0:1-Niederlage gegen den Zweitligisten Union Berlin keine Nebenwirkungen bei seinen Spielern. „Ich hatte nicht das Gefühl, als sei jemand von uns demoralisiert. Die Truppe hat’s offenbar gefressen und benötigt keine Anti-Depressiva.“

Der Gastgeber wiederum rangiert auf Tabellenplatz zwei. Das entspricht in etwa dem, was die Experten von dem Klub in dieser Spielzeit erwarten. Fortuna Köln wird als Titelkandidat gehandelt. Und bisher läuft es ja auch ordentlich für die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat. Vier Auftritte waren es bisher, neun Punkte haben die Kölner daraus gesammelt. Am vergangenen Wochenende kassierten sie allerdings mit dem 0:1 bei den Sportfreunden Siegen ihre erste Niederlage. Die Gegner der Fortunen waren dabei nicht von Pappe. Sie besiegten den VfL Bochum II (1:0), bezwangen den Wuppertaler SV (2:1) und Vize-Meister SF Lotte (3:1). Letztere zählen wie die Fortunen zu den Anwärtern auf Platz eins, den derzeit die Viktoria aus Köln besetzt. Der unbesiegte Liga-Primus ist durch die jüngste Verpflichtung von Ex-Profi Giovanni Federico erst recht zum Top-Favoriten avanciert.

Bärenstarke Defensivleistung im DFB-Pokal

Im Südstadion wartet mit Sicherheit viel Arbeit für das Team von RWE-Trainer Waldemar Wrobel. Der lobt vor allem die gegnerische Offensive, die sehr stark besetzt sei. Vor allem der ehemalige Essener Silvio Pagano präsentierte sich bislang in ausgezeichneter Form und hat schon viermal getroffen. „Wenn wir diese Offensive bändigen können, haben wir sicherlich eine Chance“, glaubt Wrobel. Und das könnte ja auch durchaus klappen, denn zuletzt im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Union Berlin lieferten die Rot-Weißen eine bärenstarke Defensivleistung ab.

Die Gastgeber erinnern sich derweil nur allzu gern an das letzte Gastspiel der Essener im Südstadion. Im Dezember des vergangenen Jahres unterlagen diese mit 2:4. Und die Fortuna behauptet zurückblickend, dass es damals womöglich ihre beste Leistung in der gesamten Saison gewesen ist. Und daran wolle man anknüpfen. „Wir müssen gegen Essen zu unserer Spielphilosophie zurückfinden“, fordert Trainer Koschinat und warnt zugleich vor den gegnerischen Standardsituationen. „Da ist Essen gefährlich.“

Die Regionalliga-Heimpremiere im neuen Stadion hat RWE am kommenden Dienstag gegen die SSVg. Velbert (19.30 Uhr, Hafenstraße). Der Kartenvorverkauf für diese Begegnung läuft noch bis zum Spieltag (15 Uhr). Es wird dann auch der Stehplatzbereich im Gästeblock für die RWE-Fans geöffnet.

Rolf Hantel



Kommentare
Aus dem Ressort
RWE-Verteidiger Richard Weber zu Gast bei der Verwandtschaft
RWE
Ausgerechnet beim immergrünen Revierderby in der Wanne-Eickeler Mondpalast-Arena muss der Ex-Schalker Richard Weber wohl zuschauen. Der 23-Jährige sieht seinen Anteil an Gegentoren. Er erzählt, warum er ein "Kind dieser Region ist" und RWE für ihn "die nächste Stufe" ist.
WFLV-Angriff irritiert Rot-Weiss Essen
WFLV-Streit
Die massiven Vorwürfe des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes (WFLV) stoßen beim Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen auf Unverständnis. "Die Vereine sind in die TV-Vermarktung nicht eingebunden", sagte RWE-Boss Michael Welling.
Streit mit RWE - Der WFLV-Schuss geht ins Abseits
Kommentar
Die massiven Vorwürfe des Verbandes irritieren Rot-Weiss Essen. Dass der WFLV RWE in Krisenzeiten unterstützt habe, erstaunt jeden RWE-Fan - und dem Verein in Sachen geplatzter Übertragung den Schwarzen Peter zuzuschieben, ist dilettantisch. Ein Kommentar.
Schlange stehen vor dem neuen Fanshop von RWE und BVB
Fanshop
Nach langen Monaten der Vorbereitung öffneten sich am Donnerstag um 10 Uhr die Glastüren des neuen Fanshops von Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund im Einkaufszentrum Limbecker Platz. Rund 150 Fans standen bereits vor Eröffnung Schlange. Vor allem Trikots von BVB-Spieler Kagawa sind beliebt.
RWE hat das Pokalspiel abgehakt - Nun wartet Schalkes U23
Rot-Weiss Essen
Nach der Beinahe-Blamage im Pokal gegen den ESC Rellinghausen will Rot-Weiss Essen im nächsten Spiel einiges besser machen. Bis zur Partie gegen die U23 von Schalke heißt das noch viel Arbeit für den Regionalligisten. Vor allem an der mentalen Stärke haperte es zuletzt.
Umfrage
Was glauben Sie? Wo wird Rot-Weiss Essen am Ende der Regionalliga-Saison in der Tabelle stehen?

Was glauben Sie? Wo wird Rot-Weiss Essen am Ende der Regionalliga-Saison in der Tabelle stehen?

So haben unsere Leser abgestimmt

Auf einem Aufstiegsplatz.
8%
RWE wird Erster, Zweiter oder Dritter.
9%
Nicht besser als auf Rang 5.
29%
Im Mittelfeld.
31%
In der zweiten Tabellenhälfte.
23%
1524 abgegebene Stimmen
 
Fotos und Videos
Fanshop von RWE und BVB in Essen
Bildgalerie
Fanshop
Rot-Weiss Essen verhindert Blamage
Bildgalerie
Niederrheinpokal
RWE holt nur einen Punkt
Bildgalerie
Fußball