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Rassismus

Polizei identifiziert Rassisten nach Mailänder Eklat

04.01.2013 | 11:22 Uhr
Polizei identifiziert Rassisten nach Mailänder Eklat
Kevin-Prince Boateng wurde Opfer von rassistischen Beleidigungen. Foto: AFP

Mailand.  Nach dem Rassismus-Eklat beim Fußballspiel des AC Mailand beim Viertligisten Pro Patria hat die italienische Polizei die Verantwortlichen identifiziert. Vor und während des Testspiels hatten Fans des Viertligisten Boateng und weitere dunkelhäutige Milan-Spieler beleidigt, die dann die Partie abbrachen.

Nach dem Rassismus-Eklat beim Fußballspiel des AC Mailand beim Viertligisten Pro Patria hat die italienische Polizei die Verantwortlichen identifiziert. Ein erster Fan gestand nach italienischen Medienangaben vom Freitag, im Stadion von Busto Arsizio rassistische Sprechchöre gegen Kevin-Prince Boateng und die übrigen dunkelhäutigen Spieler des AC Mailand angestimmt zu haben. Wie die zuständige Polizei in Varese mitteilte, konnten die Täter mit Hilfe von Video-Aufzeichnungen ermittelt werden. Ihnen drohen Stadionverbote von fünf Jahren und weitere Verfahren.

<blockquote class="twitter-tweet"><p>Thank u all for the support and understanding...means a lot!!! <a href="https://twitter.com/search/%23letsfightagainstit">#letsfightagainstit</a> <a href="http://t.co/wcR5N3jX" title="http://twitter.com/KPBofficial/status/287128400362082306/photo/1">twitter.com/KPBofficial/st…</a></p>&mdash; Kevin-Prince Boateng (@KPBofficial) <a href="https://twitter.com/KPBofficial/status/287128400362082306" data-datetime="2013-01-04T09:28:40+00:00">January 4, 2013</a></blockquote>

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Der gebürtige Berliner Boateng hatte am Donnerstag im Testspiel gegen Pro Patria in der 26. Spielminute das Spielfeld verlassen, weil er und seine dunkelhäutigen Teamkollegen wiederholt von gegnerischen Fans rassistisch verhöhnt worden waren. Sein Team folgte ihm. Das Spiel wurde abgebrochen. Für die konsequente Reaktion bekamen der international für Ghana spielende Boateng und sein Team großes Lob.

Juristisches Nachspiel nach rassistischen Beleidigungen gegen Boateng

Kommentar
Boateng vom AC Mailand setzt ein Zeichen gegen Rassismus

Aus einem lockeren Testspiel des AC Mailand gegen den Viertligisten Pro Patria entwickelt sich infolge rassistischer Schmährufe gegen Kevin-Prince Boateng und seine Teamkollegen ein handfester Skandal. Dieser setzte dem sofortigen Verlassen ein Zeichen - auch für Deutschland.

Der neue italienische Rassismusskandal um  Boateng wird wahrscheinlich ein Nachspiel vor Gericht haben. Die Polizei der lombardischen Stadt Busto Arsizio leitete eine Untersuchung gegen die Anhänger des Viertligisten Pro Patria in die Wege.

Die Lega Pro, in der Italiens Dritt- und Viertligisten zusammengeschlossen sind, kündigte an, eine Zivilklage einzureichen. "Wir können derartige Angriffe nicht dulden, die die Freude am Fußball zerstören", erklärte Lega-Pro-Präsident Marco Macalli. (dpa/sid)



Kommentare
04.01.2013
12:24
Teerpapppe ****** ......
von mcihelegiuliano | #2

Schwarzfuss, ************, Spaghettifresser,Ziegenf.....Kümmeltürke,verschleierte Pinguine,sind doch auch hier ganz normale Begriffe die wir uns schon seit den 70 Jahren anhören müssen,nicht nur in Stadien "Zick Zack Zigeunerpack"...-das tut gut-ach so ja "wenn es Euch nicht passt geht doch zurück in Euer Land"

2 Antworten
Normale Begriffe?
von Stefan2 | #2-1

Ich finde diese Begriffe nicht "normal", sondern unwürdig. Sie beleidigen denjenigen, gegen den sie gerichtet sind, aber sie beleidigen auch denjenigen, der sie sagt, und sogar noch dessen Eltern. In meinen beruflichen, familiären, nachbarschaftlichen, politischen und Vereinszusammenhängen werden solche Begriffe nicht benutzt, ich finde sie daher alles andere als "normal".

Polizei identifiziert Rassisten nach Mailänder Testspiel-Eklat
von herbmaier | #2-2

Wie auch immer, ich hole mir jetzt erstmal ein Negerkussbrötchen

04.01.2013
12:13
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1

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