Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Fußball

Podolski trifft bei Arsenal-Sieg

15.09.2012 | 20:18 Uhr

Auch dank Lukas Podolski ist der FC Arsenal durch einen 6:1 (4:1)-Kantersieg gegen den Aufsteiger FC Southampton in die Spitzengruppe der englischen Premier League vorgerückt.

London/Köln (SID) - Auch dank Lukas Podolski ist der FC Arsenal in die Spitzengruppe der englischen Premier League vorgerückt. Der deutsche Fußball-Nationalspieler erzielte beim 6:1 (4:1)-Kantersieg gegen den Aufsteiger FC Southampton in der 31. Minute das zwischenzeitliche 2:0. Es war das zweite Saisontor des 27 Jahre alten Ex-Kölners.

Der Aufreger des 4. Spieltags ereignete sich ebenfalls in London: Beim 0:0 im Derby zwischen den Queens Park Rangers und dem FC Chelsea verweigerte Rangers-Profi Anton Ferdinand vor dem Spiel John Terry den obligatorischen Handschlag. Terry war im Juli in einem zivilrechtlichen Prozess von Rassismusvorwürfen gegen Ferdinand (27) freigesprochen worden. Allerdings läuft noch ein Ermittlungsverfahren seitens des englischen Fußballverbandes FA gegen den 31 Jahre alten früheren Kapitän der Nationalmannschaft.

Manchester United hielt den Anschluss an den Champions-League-Sieger Chelsea. Die Red Devils siegten dank einer starken zweiten Halbzeit mit 4:0 (0:0) gegen Wigan Athletic. Dagegen kam Stadtrivale und Meister Manchester City nicht über ein 1:1 (1:1) bei Stoke City mit dem ehemaligen Nationalspieler Robert Huth hinaus.

Weiter auf den ersten Sieg wartet dagegen der FC Liverpool. Drei Tage nach dem neuen Bericht zur Hillsborough-Katastrophe, demzufolge die Reds-Fans keine Schuld am Tod von 96 Anhängern 1989 in Sheffield trifft, musste sich Liverpool beim FC Sunderland trotz Überlegenheit mit einem 1:1 (0:1) begnügen. Uruguays Nationalspieler Luis Suárez egalisierte in der 71. Minute die Führung der Gastgeber durch Steven Fletcher (29.).

Der FC Fulham und der Ex-Kölner Sascha Riether feierten durch ein 3:0 (2:0) gegen West Bromwich Albion ihren zweiten Saisonsieg, Aston Villa holte durch ein 2:0 (1:0) gegen Swansea City den ersten Dreier.

Am Freitag hatte die Premier League noch Ferdinand und Terry ermahnt: "Alle Parteien verstehen und bestätigen, dass der Handschlag als Bestandteil der normalen Begrüßung vor dem Spiel über die Bühne gehen wird", hieß es in einer Mitteilung. Ferdinands Teammanager Mark Hughes und dessen Gegenüber Roberto Di Matteo hatten angekündigt, dass sich ihre Mannschaften an das Protokoll der Premier League halten werden.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Bastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän der Nationalmannschaft - eine richtige Entscheidung?

Bastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän der Nationalmannschaft - eine richtige Entscheidung?

 
Aus dem Ressort
Die Schalker Verletzten-Akte - Höger sieht großes Problem
Verletzungen
Beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 fallen immer wieder wichtige Spieler durch Verletzungen aus, „normal ist das nicht“, sagt Marco Höger. Der Verein geht der Sache jetzt auf den Grund. Immerhin ist Kevin-Prince Boateng wieder dabei - seine Fußverletzung hat er auskuriert.
Schalkes Sam glaubt an sein Nationalelf-Comeback
Sam
Vor einem Jahr gehörte Sidney Sam noch zum Kreis der deutschen Nationalmannschaft - dann verpasste er die WM-Teilnahme und muss nun auch beim Testspiel gegen Argentinien zuschauen. Mit guten Leistungen auf Schalke will er sich wieder für die DFB-Elf empfehlen.
Scheidhauer stellt sich beim MSV auf Duell mit Onuegbu ein
Scheidhauer
Kevin Scheidhauer freut sich auf seine neue Aufgabe beim MSV Duisburg. Mit Kingsley Onuegbu trifft der 22-Jährige beim Fußball-Drittligisten auf einen "ernsthaften Konkurrenten". Dennoch bleibt er locker: "Der bessere soll spielen", sagt der Neuzugang vom VfL Wolfsburg.
Löw ernennt mit Schweinsteiger einen Teilzeit-Kapitän
Kommentar
Als Fußball-Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag das Geheimnis um den neuen Kapitän der Nationalmannschaft lüftete, war niemand überrascht. Bastian Schweinsteiger zu ernennen, ist eine solide Entscheidung. Ist es auch die richtige? Ein Kommentar.
Joachim Löw gibt Thomas Schneider eine große Chance
Kommentar
Thomas Schneider, Ex-Trainer des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, folgt auf Hansi Flick als Assistent von Bundestrainer Joachim Löw. Er gilt als Fachmann, als einer mit einem Händchen für junge Spieler, als loyaler Entwickler. Nun hat er zwei Jahre Zeit zu wachsen. Ein Kommentar.