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Oddset weist Betrugsvorwürfe zurück

24.11.2009 | 11:19 Uhr
Oddset weist Betrugsvorwürfe zurück

München. Der staatliche Wettanbieter Oddset hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach er in den Fußball-Wettskandal verwickelt sein soll. Aus Ermittlungsunterlagen sollte angeblich hervorgehen, dass Betrüger bei einem Spiel in der Schweiz im April 2009 auch bei Oddset abkassiert haben sollen.

Die Staatliche Lotterieverwaltung Bayern hat einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung» zurückgewiesen, wonach auch die staatliche Sportwette Oddset von dem Fußball-Wettskandal betroffen sein soll. Unter Berufung auf Ermittlungsunterlagen der Staatsanwaltschaft Bochum hatte das Blatt geschrieben, die Wettmafia habe für ein manipuliertes Zweitligaspiel in der Schweiz (Yverdon - Thun 5:1) vom April 2009 von mehreren Anbietern aus Asien, Österreich und Deutschland insgesamt mehr als 60.000 Euro Gewinn kassiert, darunter auch bei Oddset.

Der Präsident der Lotterieverwaltung, Erwin Horak, sagte dazu: «Die genannte Spielpaarung war nicht auf dem Spielplan von Oddset». Deshalb könne aus dieser Partie bei der staatlichen Sportwette auch kein Gewinn erzielt worden sein. Bereits direkt nach Beginn des Skandals hatte Oddset erklärt, man sei nicht betroffen. Horak hatte demnach auch erklärt, die Entscheidung für ein deutsches Oddset-Monopol sei «richtig und wichtig» gewesen, um «kriminelle Machenschaften einzudämmen, die den Sport korrumpieren». Die Staatliche Lotterieverwaltung Bayern ist bei den Lottogesellschaften der 16 Bundesländer verantwortlich für die Sportwette. (ap)

DerWesten

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Kommentare
24.11.2009
09:03
Oddset weist Betrugsvorwürfe zurück
von neudorferjung | #3

Lieber Herr Horak, ihr deutsches Oddset-Monopol dient nur einem Zweck: Sie ist die Einnahme- und Inkassostelle der jeweiligen Landesregierungen. Ein weiteres Abzocke und Kassierorgan für den „süchtigen“ Bürger. Schlichtweg nichts anderes.
Ihr Ausschüttungsquote liegt um die 50% - Glauben Sie ernsthaft, dass ihre Quoten irgendwen Animieren, bei ihnen „richtig“ zu Spielen? Bestimmt nicht. Haben Sie realitätsferne Bewusstseinstörungen Herr Horak?

Gerne hätte ich von ihnen mal gehört, wie ihre geschäftliche Entwicklung verläuft. Laut überregionaler Presse sind ihre Umsätze deutlich rückläufig. Aber dazu kein Wort. Sie müssen dies auch nicht tun, wie z.B. jede kleine AG. Transparenz in ihrem Haus: Ein Fremdwort und überhaupt nicht erwünscht.
Man stellt sich wahrhaft die Frage: Wo oder Wer ist die Mafia - wo ist der Beginn mafiöser Strukturen? Beim Spieler oder beim staatliche Monopolanbieter? Die Antwort kann sich jeder selber geben.

24.11.2009
08:42
Blockierter Kommentar.
von udo.michel | #2

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24.11.2009
08:18
Oddset weist Betrugsvorwürfe zurück
von hossa1 | #1

Oddset soll sich verziehen.Ich frage mich eh warum es nur einen Anbieter geben soll.Ein Monopol ist natürlich immer schön, meistens aber nur für den Monopolisten!



Und die Wettbetrüger haben doch außerhalb des Landes gewettet.

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