TSG will gegen Speldorf den ersten Sieg
14.08.2009 | 13:17 Uhr 2009-08-14T13:17:00+0200Keine Atempause für die Fußballer des NRW-Ligisten TSG Sprockhövel. Nach dem 0:0 am Mittwoch gegen den SV Schermbeck und dem damit verbundenen ersten Punktgewinn geht es jetzt vor heimischer Kulisse weiter. Am Sonntag stellt sich um 15 Uhr der VfB Speldorf im Baumhof vor.
Die Speldorfer sind ganz ähnlich wie die TSG Sprockhövel in die Saison gestartet. Viele Tore sind nämlich nicht gefallen, wenn der VfB oder die TSG aufliefen. In Spielen mit Sprockhöveler Beteiligung hat es erst einen Treffer gegeben, nämlich den für Fortuna Köln im Spiel zum Saisonauftakt. In den Spielen, bei denen die Mülheimer mitgewirkt haben, ist überhaupt noch kein Tor gefallen. Dem 0:0 beim Saisonstart gegen die zweite Mannschaft des MSV Duisburg folgte eine weitere Nullnummer im Auswärtsspiel gegen Fortuna Köln – ein Ergebnis, das aber sicher Respekt abnötigt.
Dass es beim VfB bisher noch keinen Torjubel gegeben hat, kann sich Sprockhövels Trainer Lothar Huber nicht so richtig erklären. „Speldorf hat eine gute Offensive mit torgefährlichen Stürmern”, sagt der ehemalige Profi, der dabei auch an Oktay Güney denkt. Denn den kennt Huber noch aus gemeinsamen Zeiten beim SC Hassel. „Das ist ein torgefährlicher Mann, der noch seine Tore machen wird.”
Natürlich wäre es den Sprockhövelern recht, wenn Güney seine Tor-Produktion nicht ausgerechnet am Sonntag im Baumhof aufnehmen würde. Da ist sicher die Innenverteidigung mit dem bisher so überzeugenden Tandem Raoul Meister und Tim Paulsen gefordert.
Der VfB Speldorf hat turbulente Wochen und Monate hinter sich:
Erst auf der Zielgeraden der Saison hat der VfB den Spitzenreiter aus Solingen abgefangen, stieg auf, um dann aber zunächst ohne Lizenz dazustehen. Aber nach dem Einspruch gab es dann doch noch ein Okay. Auch im Pokal ging es heiß her. Denn der VfB erreichte durch einen Sieg gegen Rot-Weiß Essen die erste Hauptrunde, verlor dann aber gegen den Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen mit 0:3.
Die Sprockhöveler Defensive spielt bisher überzeugend – das hat Lothar Huber schon mehrfach betont. Doch durch gutes Abwehrverhalten allein gewinnt man keine Spiele, hin und wieder muss auch ein Tor erzielt werden. In der Westfalenliga kam die TSG in 30 Spielen auf 78 Tore, in der höheren Klasse ist dagegen in 180 Minuten noch kein Treffer gelungen. Huber hofft nun darauf, dass seine Stürmer schon bald besser in Szene gesetzt werden können. Nämlich dann, wenn Ali Abou-Saleh hundertprozentig fit ist. „Gegen Schermbeck hat es für ihn schon zu 30 Minuten gereicht”, sagt Huber. Vielleicht können wir das langsam steigern.”
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