TSG seit acht Spielen ohne Sieg
15.11.2009 | 13:42 Uhr 2009-11-15T13:42:00+0100Er scheint nicht zu stoppen, dieser Negativ-Lauf. Seit mittlerweile acht Meisterschaftsspielen ist die TSG Sprockhövel in der NRW-Liga ohne Sieg.
Das 2:3 gegen Rot-Weiß Essen II am Freitag war zudem die sechste Niederlage hintereinander. Allerdings war keineswegs alles schlecht, was die Sprockhöveler im Stadion an der Hafenstraße boten.
Abgesehen einmal von den ersten sieben Minuten, in denen die TSG nach zwei dicken Abwehrschnitzern schon mit 0:2 hinten lang. „Frühe Gegentore wollten wir auf jeden Fall vermeiden, und dann passiert uns so etwas”, grantelte Sprockhövels Trainer Lothar Huber, der seiner Mannschaft unter dem Strich aber eine guter Note ausstellte. „Die Jungs haben Moral gezeigt, und sie haben auch gut gespielt. Das 1:2 durch Phillipp Schulz war ein toller Volleyschuss nach einer schönen Kombination. Und sicher war dann auch in der zweiten Halbzeit das 2:2 durch Serdar Demirel absolut verdient.”
Doch kurz darauf gab es für die Essener einen Freistoß, der nach Ansicht von Lothar Huber keiner war. Aus diesem Freistoß resultierte dann das 2:3, was natürlich besonders weh tat. Weil sich Lothar Huber dann auch noch mit dem Schiedsrichter anlegte, musste er seinen Platz auf der Bank verlassen. „Ich wollte auch zeigen, dass ich mit Pfiffen nicht einverstanden war”, sagte der Ex-Profi. „Wir haben ja auch in den vergangenen Wochen schon einige sehr umstrittene Entscheidungen hinnehmen müssen.”
Eine gute Nachricht gab es für die TSG aber dennoch – und zwar nach dem Spiel. Denn die Verletzung, die sich Sven Preissing zugezogen hat, ist nun doch nicht so schlimm wie befürchtet. Im Krankenhaus wurde eine Beckenprellung diagnostiziert.
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