Auch Spiel in Wiedenbrück fällt aus - TSG vor Nachhol-Marathon - Testspiel gegen Sudberg
19.02.2010 | 16:16 Uhr 2010-02-19T16:16:00+0100
Wieder nichts: Auch das Spiel gegen den SC Wiedenbrück muss Fußball-NRW-Ligist TSG Sprockhövel nachholen. Denn am Freitagnachmittag war's dann klar: Im Wiedenbrücker Jahnstadion kann am Sonntag nicht gespielt werden.
Weil auch zuvor schon die Partien gegen den MSV Duisburg II, VfB Speldorf und Wattenscheid 09 ausgefallen waren, muss die TSG in der Meisterschaft bereits vier Spiele nachholen. Zudem steht noch das Pokalspiel gegen den TuS Ennepetal an.
Kurzfristig haben die Sprockhöveler jetzt noch ein weiteres Testspiel eingeschoben. Am Sonntag geht es um 15 Uhr im Baumhof gegen den Wuppertaler Landesligisten SSV Sudberg.
Um vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, will TSG-Trainer Lothar Huber seine Mannschaft künftig mit einer anderen Taktik spielen lassen – und zwar mit einer eher defensiven. Denn in den bisher 20 Spielen haben die Sprockhöveler 46 Gegentore hinnehmen müssen, was Lothar Huber eindeutig zu viel ist. Folglich wird künftig nur noch mit einer Spitze gespielt – also mit Winter-Zugang Selcuk Gülec, der bei seinen bisherigen Einsätzen auch schon fleißig getroffen hat.
Auch in Sachen Abwehr hat sich Huber inzwischen festgelegt. Auf einen Stammplatz hoffen darf Theo Chatsiioannidis, der vor Torwart Patrick Knieps in der Viererkette neben Raoul Meister, Tim Paulsen und Lukas Winczura spielen soll. Im Mittelfeld gesetzt sind zudem Sebastian Greitemann, Alexander Meister und Sven Preissing. Dawid Ginczek, der bisher in der Spitze spielte, wird dagegen etwas zurückgezogen. Möglich ist zudem auch, dass Patrick Schoppen künftig öfter berücksichtigt wird. Der technisch starke und schnelle 20-Jährige hat im Training überzeugt und ist wohl wieder etwas näher an die erste Mannschaft herangerückt.
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