Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Fußball

Niersbach: Niemals Hymnen-Zwang für DFB-Spieler

21.07.2012 | 10:39 Uhr

In der Diskussion um das Singen der Nationalhymne hat DFB-Präsident Wolfgang Niersbach die Forderung von Gerhard Mayer-Vorfelder nach einer Verpflichtung zurückgewiesen.

Hamburg (SID) - In der Diskussion über das Verhalten der Nationalspieler bei der Hymne vor Länderspielen hat Präsident Wolfgang Niersbach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Forderung von Verbands-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder nach einer Verpflichtung zum Mitsingen zurückgewiesen. "Natürlich wünsche ich mir, dass möglichst viele Spieler einstimmen. Aber es darf nie einen Zwang dazu geben", zitierte die Bild-Zeitung den DFB-Chef in ihrer Samstag-Ausgabe.

Mayer-Vorfelder hatte tags zuvor für Verweigerer der Nationalhymne sogar den Rauswurf aus der Nationalmannschaft gefordert. Auch für Spieler mit Migrationshintergrund wollte der 79-Jährige keine Ausnahmen zulassen. Bundestrainer Joachim Löw, so sagte "MV" weiter, könne die Nationalspieler sehr wohl zwingen.

sid

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6902236/create

Umfrage
Jens Keller bleibt Schalke-Trainer. Ist das die richtige Entscheidung?

Jens Keller bleibt Schalke-Trainer. Ist das die richtige Entscheidung?

 
Fotos und Videos
Bochum feiert trotz 1:2
Bildgalerie
2. Bundesliga
MSV gewinnt 3:2
Bildgalerie
Fußball
BVB rettet Hoffenheim
Bildgalerie
Bundesliga
Tränen bei Fortuna
Bildgalerie
Bundesliga
Aus dem Ressort
Stanislawski tritt beim 1. FC Köln zum Saisonende zurück
2. Fußball-Bundesliga
Nach Saisonende wird Holger Stanislawski sein Amt als Trainer beim 1. FC Köln aufgeben. Der Coach zieht damit die Konsequenzen aus dem verpassten Aufstieg und zeigt sich selbstkritisch. Der Verein bedauert den Entschluss - und muss schon wieder auf Trainersuche.
0:1 - RWE verliert beim Regionalliga-Meister Lotte
RWE
Nach der 0:1-Niederlage von Rot-Weiss Essen beim Regionalliga-Meister Lotte wurde es emotional. Lotte feierte die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. RWE-Trainer Wrobel resümierte: "Wenn man einen Außenstehenden gefragt hätte, wer hier aufgestiegen ist, hätte der gesagt: Die Mannschaft in Rot."